supergeiles gerät! ne 9- war des vielleicht damals, als nur zwei haken in der tour waren. so ist es eher 8+. aber is e schnuppe, weil: einfach eine super tour
Geht denn niemand mehr klettern und lässt seine Mitmenschen an seinen Abenteuern teilhaben? Das sollte wieder anders werden... In diesem Sinne: Echt gut, der Mann mit Hut! Abwechslungsreich, guter Fels, gute Züge, auch bei 2° C im Februar noch kletterbar... Und wenn der durch den Röstzwiebelgeruch aus der Hütte verursachte Speichelfluss alle Griffe und Tritte tränkt und der Rauch aus dem Kamin einem die Tränen in die Augen treibt, dann darf man es sich mit Fug und Recht auch noch mit 8- ins Tourenbuch schreiben.
Ja, richtig gelesen! Jetzt bin ich mal gespannt, ob wir beide die letzten Besucher dieser Site sind, oder ob sich mal wieder eine Old-school-Internet-Bewertungsdiskussion mit etlichen Kommentaren tief unter der Gürtellinie vom Zaun brechen lässt...
Der Frost hat sich wohl das scharfkantige Zweifingerloch knapp über der dritten Expresse geholt. Das Loch ist jetzt wesentlich fingerfreundlicher; ob es jetzt besser zu halten ist, konnte ich aufgrund der Unmenge an Brösel die mir entgegen kamen nicht eruieren.
mobile Zusatzgewichte dürfen getrost am Wandfuß deponiert bleiben – Camalots der Größe 6 würden (rein theoretisch, jedoch nicht notwendig) hier ihren Kamin finden.
Entgegen der Zeit - diese Route ist nicht nur zum konsumieren, diese Route "darf" erlebt werden. Neben der gesicherten, plattigen Schlüsselstelle bieten vor allem der selbst abzusichernde Einstiegs- und Ausstiegsriss (größere Keile oder kleine bis mittlere Klemmgeräte) einen "Erlebnis-Mehrwert" - super Route!
Die Tour hat jetzt einen eigenen Umlenker, damit nicht mehr ausgekniffen werden muß zum Westwand-Band.
Mathias, wie soll das gehen in der Mitte? Ist da was ausgebrochen? Da gibt´s nur zwei so Winz-Fingerlöcher und sonst gar nix!!!
Die Henkel direkt rechts neben der Höhle könnten sich schon sehr bald verabschieden, was bei der Steilheit und der betroffenen Fläche sehr unangenehme Folgen für den Athlet sowie das Sicherungspersonal haben könnte. Lieber woanders aufwärmen.
Eine Herausforderung des Vilstales! Ein vorgefundener geschlagener Haken. Öse durchgerostet. Auf Grund des Hakenalters ist eine freie Begehung in der Dekade des Setzens mehr als unwahrscheinlich. Technische Begehung mit nachträglich wieder entferntem Hakenmaterial in den letzten 100 Jahren denkbar.
Weil die Tour einfach etwas pfuschig eingebohrt ist - der 3. Haken (der mit der Schlinge) ist zu hoch, der letzte etwas zu weit rechts, auch der Umlenker könnte besser positioniert sein. Das kommt dabei heraus, wenn man einen Routennamen parat hat und dann auf der Suche nach einem passenden Stück Fels ist, Also: Tour 1 bis 2 Sterne. Bühlerpositionen minus 1 Stern.
Ein partielles Muss für Liebhaber klassischer Linien und ein jetzt sehr gut gesicherter Anstieg im Tal. Historisches Sicherungsmaterial wurde teilweise zur Ansicht belassen. Bei Benutzung kann nachschlagen ratsam sein. Im Pfeilerausstieg vorgefundenes Hakenmaterial deutete weder auf durchstiegene technische noch auf freie Begehungen hin.
Für eine Wiederholung sollte erst mal die Erstbegehung da sein und entlang der direkten Linie, allerdings ohne Haken im oberen Teil, kann ich mir das leider nicht vorstellen. Vielleicht mal weeeeiiiiiit springen versuchen. Nix für ungut!
Oberhalb der Tour gabs noch alte Haken um parallel zum Grashüpfer bis nach oben zu kommen und links vom Block auszusteigen. Kann aber sein, das das unter nem anderen Namen läuft, in der 2/2012-er Auflage vom "Buch" ist die Route nicht drin. Jedenfalls hat jemand die Route mit neuen Bühlern ausgestattet, was die Route durchaus attraktiv macht. Aber teil-alpines Feeling (Seilzug, ausbrechende Steine, abrutschende Erdbänder, Runouts, kein Sichtkontakt...) gibts dann auch mit dazu, deswegen nur klettern, wenn unten nix los ist. (also eigentlich nie)
Altes Thema. Ich kann mich täuschen, aber ich glaube, dass die Haken in dieser Route gar nicht von ihm sind, zumindest die unteren. Deshalb ist es gut möglich, dass er unten zb. von Rechts eingestiegen ist und in der Mitte irgendwie nen Bogen um die superglatten passagen gemacht hat. Der Leopold war wohl durchaus ein starker Kletterer und es gibt auch Leute die bei manchen Begehungen dabei waren und das bezeugen. Allerdings konnten viele Routen von ihm nicht auf der "Originallinie" (was immer das ist ?) wiederholt werden und wenn sie irgendwie wiederholt wurden dann war die Bewertung meist gleich mal deutlich härter. Siehe auch die Route gleich rechts daneben. Im Zweifel für den Angeklagten und somit ist der Erstbegeher halt M. Leopold.
Eher anders rum. Unten direkt möglich, aber oben dann rechter Bogen. Problem: im Führer steht über den glatten Bauch - sollte heißen: -an diesem rechts vorbei. Bewertung könnte dann passen und in dem Fall auch nicht der Fehler von M.
Gewusst wie...7+ Ein erstversuch darf aber gerne als 8- angesehen werden. Auf alle Fälle ne sehr geile Route:-)
Wie sind die letzten 2mtr zum umlenker gedacht? Bin von der rechten Seite hoch...Mitte oder Links hatte ich versucht...allerdings meiner Meinung nach dann schwerer als glatt 7
Probier´s halt mal im Toprope. Wenn Du die Züge hinbekommst, hat keiner was dagegen, wenn dann an den richtigen Stellen Haken stecken.
Natürlich könnte man den 3. Haken weiter runter bohren, aber da müßte auch der 2. Haken nach unten wandern - ergo: Riesen-Arbeitsaufwand. Die Schlinge habe ich halt als Notlösung hindrapiert. Vorerst bleibt alles wie´s ist.
Hmm, ist ja schon etwas her... wenn ich mich recht erinnere, war das war so ab dem Band gesehen in Wandmitte: ewig weiter Zug mit rechts auf nen Seitgriff mit relativ schlechten Tritten. Dann war's schwer, die Füße hochzukriegen (sehr hoch ansteigen mit links) um das aufzulösen. So ungefähr... ;-)
Ja, ab da ist eben Crux... ;-) Bis dahin ist ja quasi Gehgelände. Sloper pressen und verlängern zum Leistenband, war für mich (1,76 m) reichweitenmäßig voll am Anschlag. Weiter zum Horn hab ich damals nichts mehr zum Stehen gefunden. Im (Ver)Zweifelsfall: springen, das Horn ist wirklich gut.
Schicke Route! Genussvoll aber nicht banal zum ersten Umlenker (irgendwie mag ich jedoch keine Ketten: ist mir zuviel Metall am Fels), dann ne coole Passage mit immer schwerer werdenden Zügen bis zum zweiten Umlenker. Bei 30 Grad, Gewitterschwüle und entsprechend schlaffer Verfassung war das ne gefühlte 7- bis 1.UH und 7+ bis ganz oben.
Wäre es mittlerweile sinnvoll einen tieferen ersten Haken zu setzen? Abgespeckt ist fast untertrieben
Teilstrecken dieser Kreation erhielten bereits im auslaufenden 19. Jahrhundert, durch die Seilschaft Bothner/Seidl, eine cleane Begehung. Diese Seilschaft bewertete ehemals die Tour mit UIAA 4, Tendenz zu 4-. Angesichts dieser kühnen Tat weist die Tour jetzt eine eher üppige Bohrhakenabsicherung von 3 Exemplaren+Umlenker auf. Keile, Schlinge und Camalots empfielt der Bohrhakensetzer dem Ersteiger nach der "üppigen" Sanierung allemals.
Das Thema mit einem zusätzlichen ersten Haken bei dieser Tour wird immer wieder eröffnet. Soweit ich weiß, war da auch schon mal ein zusätzlicher Bühler drin. Aber es geht letztendlich - auch wenn es ausgerechnet bei dieser Tour ist - immer um grundsätzliche Prinzipien: 1. Wir sind hier nicht in der Halle. 2. Die Stufe, die bewältigt werden muß, wenn man draußen klettert, zeigt sich auch darin, daß der Kletternde womöglich zusätzlich zu vorhandenen Bühlerhaken mobile Sicherungsmittel (insbesondere Klemmkeile) einsetzen muß. 3. Wenn hier nachgebühlert wird, sind die Rufe nicht weit, die gleiches für diese Tour, für jenen Einstieg fordern. 4. Erachtet man eine Route als gefährlich, kann man auch unten bleiben. Wenn bei Mili-Milou aufgrund des abgekletterten Zustandes bis zum ersten Haken ein schwer zu kalkulierendes Risiko bestehen würde, hätte ich persönlich nichts gegen einen zusätzlichen Haken. Aber da kann man einen Keil neben dem anderen versenken. Ich will nicht falsch verstanden
Da haben sich gleich mehrere Fehler reingedrängt. Den für alle User offensichtlichsten korrigiere ich gleich mal, bevor irgendwelche Legenden bezüglich meines Alters die Runde durch die Kletterwelt machen: Im "auslaufenden 19. Jahrhundert" war ich bestenfalls als Sternenstaub im All unterwegs. Mein Geburtsjahr liegt irgendwo in der Mitte des 20. Jahrhunderts. Da ich Teilstrecken, wenn irgendwie möglich, nicht klettere und mit einer Begehung der Kreation namens "Gazellenpresse" nichts zu tun habe, bitte ich, meinen Namen aus der Liste der Erstbegeher zu streichen - oder weitere Korrekturen vorzunehmen!
Hallo RRednose. Schön dich hier in juraclimbs wieder einmal zu vernehmen. Ein bisschen stolz darf ich schon sein, dies nach deiner langen Abwesenheit, geschafft zu haben. Eh klar, dass dein Faktor-2-Sturz in den Jungbrunnen des 20. Jahrhunderts in den Exeltabellen von heute richtig geführt wird. Allerdings wäre hier eine Meldung des exakten Jahrgangs von Vorteil um die nun lodernden Alterslegenden um RRednose wieder in den Griff zu bekommen. Im übrigen bin ich der Meinung, dass geschichtsträchtige Vilstaler Erstbegehungen auch von Routenteilen, Teilpassagen, Teilstrecken von Felspfaden oder wie hier, Einstiegsboulder der Größenordnung UIAA 4, durchaus nennenswert erscheinen. Siehe dazu auch "Lügenbaron", "Akademikerriss" oder "Novillero" bei denen Beteiligungsaktien gehalten werden. Änderungs- und Verbesserungswünsche der lohnenden Art werden nach Eingang natürlich geprüft.
Grundsätzlich stimme ich dir da absolut zu...das Problem ist aber, dass viele/sehr viele Risiken draußen absolut nicht einschätzen können. Die labertaler ist eine mit viel Unwissenheit bekletterte Wand. Wenn ich sehe, wie manch felsneuling da hochzittert, kommt der Gedanke für einen Zusatzhaken trotzdem bei mir auf. Keile haben halt auch die wenigsten "hallenkletterer" dabei.
Ich habe mir das neulich aufgrund des Kommentars auch noch mal angesehen, die Anfrage dort einen Haken zu setzen ist ja nicht neu. Und ich kann es leider auch in keinster Weise nachvollziehen, warum ausgerechnet dort noch ein weiterer Haken rein soll. a) Die Stelle ist gar nicht mal so glitschig und die fragliche Passage lässt sich auch mit guten, rauen Griffen und Tritten links und rechts in der Wand prima Klettern. b) Wer im Einstieg dieser Route eine Problem hat, der gehört schlichtweg nicht im Vorstieg in diese Route. Allein schon deshalb weil er ja dann die Runouts weiter oben genau so wenig im Griff haben wird. Und da darf man auch nicht einfach mal runterfallen, bloß weil irgendwo drunter ein Haken steckt. So wie sie jetzt ist, ist die Route recht homogen in Bezug auf den Vorstiegsanspruch. Setzt man da noch einen Haken, ist die Route unten sehr gut gesichert und man lockt Leute in die Tour die dann weiter oben Probleme bekommen. Zum Draussen klettern gehört es schlichtweg dazu
Fortsetzung von unten: Zum Draussen-Klettern gehört es schlichtweg dazu sein Hirn einzuschalten und für sich selbst Verantwortung zu übernehmen. Das können wir den Leuten nicht dadurch abnehmen das wir in gut gesichterten Routen noch mehr Haken setzten. Jeder muss Lernen für sich zu entscheiden ob er an einer bestimmten Stelle fallen darf oder nicht und ob er einer gefährlichen Stelle psychisch und vom Können her gewachsen ist. Das gilt für fünfer genau so wie für jeden anderen Schwierigkeitsgrad.
Ich hab's so in Erinnerung und würd's so weitererzählen: Ich habe keine Teilstrecken - von was auch immer - geklettert und ich habe nichts kreiert. Ich habe eine sich anbietende freie Linie im denkbar saubersten Stil (clean, von unten, ohne vorheriges auschecken und ohne putzen) erstbegangen. Durch ein bisschen Rissklettern, Schlingen fädeln und durch Heidis (und Angelikas) Zuspruch entstand so die Route Steißlage. Mit dem Namen wollte ich findigen Zwischen-den-Zeilen-Lesern ein Hinweis zukommen lassen, wie man/frau den Risseinstieg halbwegs problemlos meistern kann. Durch die Veröffentlichung der Kreation "Gazellenpresse" wurde meine (und natürlich Heidis Steißlage) aus der Geschichte des Naabtal/Vilstalklettern gelöscht - so, als hätte es diesen Nachmittag im Sommer 2006??? (auf jeden Fall im 21. Jahrhundert) nicht gegeben. Das was du als Teilstrecke bezeichnest enthält die Schlüsselstelle und das den Weg charakterisierende Herzstück. Der Name Gazellenpresse ma
Rissklettern, Fädeln, usw. kann man da noch immer. Würd mal sagen, eine maßvolle Sanierung deines sentimentalen Herzstückes ohne den Charakter zu verändern. Eine zweite Begehung nach 2006 (wird korrigiert!) habe ich nicht gesehen, der Szene auch unbekannt. Liegt wohl daran, dass Besucher das Potential der diskutierten Wandpartie nicht erkannt haben. Weil nicht veröffentlicht, nix steckt oder weil man nur da klettert wo Magnesia leuchtet. Wiederholungswahrscheinlichkeit jetzt moderat. Und das mit dem Steißlagenstil stimmt auch. Doch was kommt, wenn man nun den "üppigen" Hakeln folgt - Die edbulvariante? die RRednosevariante? oder vielleicht der edbulverhauer. Der Umlenker der edbulvariante/verhauer wird magisch anlocken. Das Umsetzen des besten, lohnendsten und trotzdem logischen weiteren Routenverlaufes ist selbst renommierten Alpinisten aus verschiedenen Gründen nicht auf Anhieb geglückt. In Führerliteratur kann man da gelegentlich lesen, "Orginalausstieg unlohnend" oder so. Wie
Ich muss mich entschuldigen, ich hab' gar nicht gesehen, dass ein Teil meines Beitrages vom 29. Aug, fehlt. Hier ist er; Der Name Gazellenpresse mag auf die letzten drei/vier Ausstiegsmeter zutreffen - die Beschriftung sollte also in gut 12 Metern Höhe angebracht werden. Am Einstieg hat sie nichts zu suchen. Bei der Schwierigkeitseinschätzung mit Vierminus hat sich Heidi am Westweg am Großen Bärenhorn (Schwierigkeitsgrad sächsisch IV, übersetzt UIAA 3) orientiert. Das war unsere Referenzroute. Heute muss ich zugeben, dass die Heidi damals wohl mehr als nur saugut d'rauf war und ich muss mir vorwerfen, ihr damals nicht widersprochen zu haben. (Zur besseren zeitlichen Einordnung. Dein Efeupfeiler war frisch gebohrt, aber jungfräulich unberührt. An der illegalen Erstbegehung vor der Freigabe durch dich habe ich mich nicht beteiligt.)
Meine Kernaussage ist folgende: Im Jahre 2014 (Geburtsjahr der Gazellenpresse) gibt's an der Stelle schon seit ca. 8 Jahren die Route "Steißlage", eröffnet durch die Seilschaft Bothner/Seidl. Was dazu gekommen sein mag, darf sich bestenfalls Ausstiegsvariante (Edbulvariante?)nennen. Alles was den Weg ausmacht - Schwierigkeitsgrad, Schlüsselpassage und charakterisierender Kletterstil - steckt in der Steißlage. Das Streckenverhältnis schätze ich mal sehr vorsichtig auf 12 bis 13 m Original plus 3 bis 4 m deiner 2014er Kreation. Also: die Tour heißt Steißlage! Zu deiner von mir nicht autorisierten "Sanierung" habe ich mich noch nicht einmal geäußert.
Leider wurde mein letzter Beitrag ebenfallls vom System gekappt. Zur Vermeidung weiterer Mißverständnisse schlage ich einen Ortstermin beim Bürstl vor.
Im aktuellen Kletterführer wird die Linie als "generalsaniert und durchgehend gebühlert" beschrieben. Leider ist dort, wo man gerne einen Keil/Friend hinein wuchten möchte tatsächlich ein gebohrtes Häkelchen vorhanden und dort wo man sich an Grasbüscheln emporarbeiten muss fehlt eines dieser Edelstahlteile. Dafür ist dort der Sandkasten nicht klemmkeilempfänglich. Solange die Grasbüschel in der Wandmitte halten tut ja nix weh. Ob sich die Plaisir-Generation über diese Art der Generalsanierung freut (so geschrieben im neuesten Führerwerk) wage ich zu bezweifeln. Den Abstieg sollte man bei so einer Tour auch besser zu Fuß bewältigen obwohl geschrieben steht dass alle Routen umgelenkt werden.
Ich hab mich noch nicht an der Route versucht...sieht sehr einladend aus:-) Was mir ein bisschen Sorgenfalten bereitet ist der Einstieg...hab ich da haken übersehen, oder ists einfach nicht so wild?
....ist nicht wild. Der zweite Haken steckt an der Kante. Danach wechselt man vom "Wandern mit Festhalten" zum Klettern.
die 1. sl ist quasi Kaulquappe-light: unten unübersichtliche platte mit scharfen löchern, denen die finger anzuvertrauen doch einige überwindung kostet, besonders wenn’s nachm regen eher algenschleimer schneckchen ist. nachm recht zehenfreundlichen nohand wird’s auch noch deutlich fingerfreundlicher mit schöner piaz- und wandkletterei und der durchstiegsfalle genau im übergang dazwischen. hat mal jemand die 2.sl gemacht? jemand hat mir erzählt, dass das sogar die tollste route an der ganzen wand sein soll... war allerdings ein nordlicht... ;) hat er etwa recht?
Ums nochmal zu wiederholen: Gute Route mit interessanten bis speziellen Zügen. Fußspitzenklemmtaugliche Schuhe sind von Vorteil...
hammerlinie, wie mit dem messer in butter geschnitzt. auf tauben zehen zum riss gebissen, den etwas heiklen aufrichter durchgedrückt und bis zum mäßigen rastpunkt hochgepresst, sorgst du dich vielleicht, das könnte es vielleicht schon gewesen sein? aber jetzt fängt der spaß erst an: technische piazerei und die offene tür klappert bis die augen rauskommen. plopp, plopp! immerhin sind die ersten 15 meter so brettig, dass jeder, der da durchkommt, die ebenfalls großartigen zweiten 15 dann locker flockig rausfeiern kann: feuer frei!
nach kurzinschpektion: 2. sl ist ziemlich fränkische lochzerrerei in gourmetfels, vom hein recht sportlich saniert. 2 schlüsselstellen: einstiegsüberhang und ausstiegsüberhang - wohl die steilsten meter an der schellneck - dazwischen gemütlicher mit sessel für die aussicht. hat definitiv mehr besuch verdient!
lustige bergfahrt, die meister schnell mit heldenhaftem arbeitseinsatz wieder begehbar gemacht hat. dabei sind so große späne gefallen, dass daraus wohl auch keine wirkliche aufwärmalternative zum vertikalen hochfrequenzverkehrsknotenpunkt baumschwafelexpress werden wird. immerhin hat's aber ne coole steile boulderstelle zum band und danach nen überraschend henkeligen körperriss zum wohlfühlen ;) achtung: der einstieg über die rote platte rechts unterm dach löst sich zwar wirklich gut, der aktuelle erste bühler ist jedoch nicht leicht erreichbar!
ungefähr so 7+ wie der gk-riss 6+ ist... tja, hättest halt nicht einfach die praktische schublade links zum aufhocken wegschmeißen sollen; mit der käm der grad vielleicht hin. statt dessen brauch'mer jetzt wohl nen zusätzlichen haken, was?
ja, wo gibt's denn sowas?! der gk-riss wird ja schließlich auch nicht aufgewertet, bloß weil er schwerer als alle 7er der wand ist! außerdem, ihr mit euren zwischenbewertungen... ;-D
Solange eine Zwischenbewertung sich korrekter anfühlt als die Schubalde mit den glatten Geraden halte ich das für durchaus sinnvoll... Ist der GK-Riss den wirklich sooo schwer?
Also, als alte Riß-Fräse bin ich mächtig ins Schwitzen gekommen und konnte meine dicken "Ärmel" schon ab der Hälfte der Tour, gut als Unterarmkeile verwenden und ins GK-Rißerl batzen... einfach die perfekte "6" er Aufwärmroute... versprochen.
schon optisch eine der ansprechendsten linien hier (jedenfalls in meinen augen), die locker 40 m vielseitigster kletterei in ungewöhnlich fingerfreundlich-griffigem fels bietet. schwerer isses nur zu beginn (cooler boulder der frühstücksverschneidung) und ende (für die schellneck mal etwas ausgesetzter aber bestens gesichert zur und um die kante), im mittelteil eher genüsslich-alpin und noch etwas „staubig“.
kann des sein, dass der henkel am ende der schlüsselstelle (also der fette angeklebte "ziegelstein") ausgebrochen ist?
aus der großen Mulde mit No-hand in das kleinere Loch mit Knieklemmer und noch mal kurz schütteln, dann rechts gut auf Seit-Untergriff sortieren und mit links hoch antreten - blockieren was das Zeug hält auf abschüssige Leiste mit links, mit rechts auf die kleine Mulde daneben, dann rechten Fuß hoch und entweder nach rechts zum Henkel springen oder mit links in scharfes Loch ziehen, danach nicht mehr loslassen
Na logo... Alles schon gemacht...Hatte es als sehr gruselig in Erinnerung. Der Quergang ist ja noch ok. Aber dann je höher mann kommt wird die Sicherung immer spärlicher,geschalgene Hacken...der Seilzug wird fast unerträglich und der Sicherende fragt sich nur warum da nix weitergeht;-)
Toll, selten so viel Spass gehabt. Schwer ists genau da, wo man es nicht erwartet. Aber alle Fragezeichen lösen sich dann irgendwie und irgendwann. Jeder Haken ist gut und mit großen Griffen zu klippen. Muss man mal gemacht haben - man sollte allerdings nicht mit frisch gewaschenen Klamotten einsteigen und kleine tun sich wohl etwas leichter, gell Steve....;-)
Ebe hat die Tour aber ursprünglich mit 6 bewertet. Hab es schon geklettert und finde es wirklich nicht schwerer!
nach langjähriger klausfels-abstinenz haben wir am samstag festgestellt, dass es rechts ursprünglich ein kleines mäuerchen gab, von dem man aus gestartet ist. wie Ingo schon beschrieben hat. man ist zumindest mit rechts an eine leiste rangekommen von der aus man dynamisch ins grösse loch gehangelt bzw gesprungen ist.
Also ursprünglich wurde die Route von mir mit "6" bewertet, sollte ich mich um einen ganzen Grad verhaut haben? Ist halt schon sehr kurz. Man steigt übrigens nicht direkt, sondern von rechts unten nach links oben ein.
netter einschleicher, leider etwas inhomogen durch die bänder. eine schwerere stelle am 2. haken macht noch keine 7+ draus, auch dann nicht, wenn der fette henkel nachm band bald mal rausfliegt.
sehr gut gesicherte, boulderartige und gar nicht unlohnende kletterei mit ganz schönen bewegungen. das schwerste ist nach den "einstiegsdach" die füsse hochzubringen. der rest löst sich dann ganz gut auf - wenn man es raus hat! :-) die bewertung mit 8 passt.
woher kommt eigentlich diese unart, doppelt durch sanduhren gefädelte schlingen fest zu ziehen (und nicht selten dann auch noch abzuknoten)? nach meinem verständnis von sicherungstechnik totaler blödsinn, aber viell. kann mir das ja jemand erklären?
tolle homogene wandkletterei, bei der man unten mal wieder richtig schön leisten kneifen darf und oben dann nicht noch aus den schlonzlöchern flutschen sollte. mit einsprechender laktattolleranz sicher gut zu onsighten, da es keine wirklich schweren oder trickigen züge gibt. aber in der aktuellen blindenbeschriftung sogar kaum noch zu flashen - verdammte chalkschlampen...
weiß nur, was im föhrer steht: der fritz als ersterwelcher für den "direkten" und tom fürn linksausstieg.
war so! cordon negra is von 1987 oder 88. 3 jahre lang haben alle gelästert: scheiß fels - dreckig, nur flechten usw. und der 1. haken steckt zu hoch! der fritz hat cordon negra 1991 saniert, vor dem 1. haken (jetzt der 2.) einen zusätzlichen gebohrt und den direktausstieg eingebohrt. nur leider ist der jetzige 2. haken recht wacklig zu clippen.
stimmt, der 2. clip ist echt wackelig! hab inzwischen auch das heldenstück gehört, das dem zusätzlichen 1. haken vorausging ;-) heieiei, harte zeiten müssen das gewesen sein, so ohne crashpad und spotten und clipstick... i woas a net, alles verkommt, kein onsight mehr, nicht mal mehr rotpunkt, nenene...
So kann man sich täuschen, vor zwei Jahren hab ich mir noch gedacht: "DIe 5er Platte da überlässt Du jemand anderem zum Bohren." Tolle Touren übrigens, die drei neuen. Mittlerweile lohnt sich also der Besuch des Apostebalkons auch für den Normalkletterer, der nicht "das Wunder" im Visier. Fehlt nur noch die Begehung der Projekte ganz rechts, sowie die ein oder andere Linie zwischdrin....
Bei der Platte haben wir uns auch getäuscht, ich hab es so auf 6 geschätzt und wollte es daher gar nicht bohren. Martin hat sich es dann aber mal angesehen und für durchaus lohnend empfunden. Nach meinen Informationen hast du (admin) dann die erste Wiederholung. Ich dachte schon, dass da nie jemand hoch rennen würde. Die Tour rechts vom Andreas kannst du auch schon klettern, wir sind uns da nur noch nicht so mit dem Namen und der Bewertung einig.
Was für Touren sind das eigentliche an dem Felsen unterhalb vom Apostelbalkon, dem Felsen mit dem markanten Riss - der Riss ist vom EBE – aber von wem sind die Touren rechts davon. Ich bin da einen kleinen Überhang ganz rechts geklettert, geniale Tour. An dem Felsen links davon müsste es auch noch Touren geben?
von ebi's riss nach rechts kommt zuerst was vom ingo (kleiner dachverschneidungsquergang mit bolts, noch projekt?) und rechts davon "nullkommanix" von mir (ca.7, überhang und platte). links und rechts (das dach) davon kommt auch noch was hin, wenn ich mal wieder zeit hab.
die überhangkante und die schuppen danach sind leider nicht ganz vakuumbombenfest, daher bitte besser sachte anziehen (besonders die campusmonster unter uns), merci! ;-)
Find den Überhang ja ganz schön kräftig, vor allem die Füße hochzukriegen ist nicht einfach! Wir hätten es damals auf 7+/8- oder 7+ geschätzt.
tja, marit meinte 7- und ich dachte, ich hätte nen schlechten tag gehabt... :-) ebi fand's 7, was m.e. schon gut hinkommt. rawalpindischraube und überflieger oder die einzelstellen von frühstücksverschneidung und roadrunner find ich deutlich schwerer. jo mei, viell. isses halt ne mädelstour? ;-)
wer sich erfolgreich durch die platte gewackelt hat, kann sich nun die krummen griffel im kleinen überhang drüber wieder schön gerade ziehen. die etwa 20 zusätzlichen züge machen die ganze angelegenheit nicht wesentlich schwerer, sorgen aber nochmal für ne schöne abwechslung.
da sind 2 datenbank-einträge (mr. freeze + mr.freeze/total recall) mit dem gleichen grad - wie is'n dat jetze? ist herr frostig nicht eine direktvariante zur vollständigen erinnerung (tolles deutsch! ;) und 10+ gilt dann für die gesamten 40m bis ganz oben)? oder ist herr frostig "nur" der boulder mit den offene-tür-zustieg und allein 10+? dann müsste ja die frostige erinnerung (oder hirnfrost?) schon gegen 11- gehen... also, nicht, dass ich mir irgendwelche chancen ausrechnen würde, aber wie is'n dat nu?
Covergirl [Waldkopf]
supergeiles gerät! ne 9- war des vielleicht damals, als nur zwei haken in der
tour waren. so ist es eher 8+. aber is e schnuppe, weil: einfach eine super tour
Mann mit Hut [Hanslberg]
Geht denn niemand mehr klettern und lässt seine Mitmenschen an seinen
Abenteuern teilhaben? Das sollte wieder anders werden... In diesem Sinne: Echt gut, der Mann mit
Hut! Abwechslungsreich, guter Fels, gute Züge, auch bei 2° C im Februar noch kletterbar... Und
wenn der durch den Röstzwiebelgeruch aus der Hütte verursachte Speichelfluss alle Griffe und
Tritte tränkt und der Rauch aus dem Kamin einem die Tränen in die Augen treibt, dann darf man es
sich mit Fug und Recht auch noch mit 8- ins Tourenbuch schreiben.
Mann mit Hut [Hanslberg]
8-? Gar 8? Was muß ich hier lesen?
Mann mit Hut [Hanslberg]
Ja, richtig gelesen! Jetzt bin ich mal gespannt, ob wir beide die letzten
Besucher dieser Site sind, oder ob sich mal wieder eine Old-school-Internet-Bewertungsdiskussion
mit etlichen Kommentaren tief unter der Gürtellinie vom Zaun brechen lässt...
Träge Wampe [Eisenbahnerwand]
Der Frost hat sich wohl das scharfkantige Zweifingerloch knapp über der
dritten Expresse geholt. Das Loch ist jetzt wesentlich fingerfreundlicher; ob es jetzt besser zu
halten ist, konnte ich aufgrund der Unmenge an Brösel die mir entgegen kamen nicht eruieren.
Asklepios [Prunner Wand Rechts]
Hallo zusammen, hat diese Tour eigentlich bereits eine Wiederholung?
Asklepios [Prunner Wand Rechts]
Jawohl, die gibt es!
Asklepios [Prunner Wand Rechts]
Fein und wie viele davon?
Einserriß [Lauf am Forellenbach]
Keil nach 2. Haken ratsam
Schattenpisler [Roter Fels]
Der 3. Bohrhaken wird auf der logischen Linie angekrault – sonst is vielleicht
a bisserl mehr UIAA
Rote Laterne [Roter Fels]
mobile Zusatzgewichte dürfen getrost am Wandfuß deponiert bleiben – Camalots
der Größe 6 würden (rein theoretisch, jedoch nicht notwendig) hier ihren Kamin finden.
Schattenpisler [Roter Fels]
Entgegen der Zeit - diese Route ist nicht nur zum konsumieren, diese Route
"darf" erlebt werden. Neben der gesicherten, plattigen Schlüsselstelle bieten vor allem der
selbst abzusichernde Einstiegs- und Ausstiegsriss (größere Keile oder kleine bis mittlere
Klemmgeräte) einen "Erlebnis-Mehrwert" - super Route!
BB-Verschneidung [Prunner Wand Links]
Die Tour hat jetzt einen eigenen Umlenker, damit nicht mehr ausgekniffen
werden muß zum Westwand-Band.
Rockhistory [Roter Fels]
Mathias, wie soll das gehen in der Mitte? Ist da was ausgebrochen? Da gibt´s
nur zwei so Winz-Fingerlöcher und sonst gar nix!!!
Zurück in die Höhle [Friedrichsruh]
Die Henkel direkt rechts neben der Höhle könnten sich schon sehr bald
verabschieden, was bei der Steilheit und der betroffenen Fläche sehr unangenehme Folgen für den
Athlet sowie das Sicherungspersonal haben könnte. Lieber woanders aufwärmen.
Von der Halle an den Fels [Roter Fels]
Eine Herausforderung des Vilstales! Ein vorgefundener geschlagener Haken. Öse
durchgerostet. Auf Grund des Hakenalters ist eine freie Begehung in der Dekade des Setzens mehr
als unwahrscheinlich. Technische Begehung mit nachträglich wieder entferntem Hakenmaterial in
den letzten 100 Jahren denkbar.
Pfusch Dich hoch! [Jachenhausen]
Weil die Tour einfach etwas pfuschig eingebohrt ist - der 3. Haken (der mit
der Schlinge) ist zu hoch, der letzte etwas zu weit rechts, auch der Umlenker könnte besser
positioniert sein. Das kommt dabei heraus, wenn man einen Routennamen parat hat und dann auf der
Suche nach einem passenden Stück Fels ist, Also: Tour 1 bis 2 Sterne. Bühlerpositionen minus 1
Stern.
Schreck-tschägg [Roter Fels]
Ein partielles Muss für Liebhaber klassischer Linien und ein jetzt sehr gut
gesicherter Anstieg im Tal. Historisches Sicherungsmaterial wurde teilweise zur Ansicht
belassen. Bei Benutzung kann nachschlagen ratsam sein. Im Pfeilerausstieg vorgefundenes
Hakenmaterial deutete weder auf durchstiegene technische noch auf freie Begehungen hin.
Glitzerauge [Obereinbuch Links]
Hat das eigentlich mal jemand wiederholt?
Glitzerauge [Obereinbuch Links]
Für eine Wiederholung sollte erst mal die Erstbegehung da sein und entlang
der direkten Linie, allerdings ohne Haken im oberen Teil, kann ich mir das leider nicht
vorstellen. Vielleicht mal weeeeiiiiiit springen versuchen. Nix für ungut!
Rinne [Labertalwand]
Oberhalb der Tour gabs noch alte Haken um parallel zum Grashüpfer bis nach
oben zu kommen und links vom Block auszusteigen. Kann aber sein, das das unter nem anderen Namen
läuft, in der 2/2012-er Auflage vom "Buch" ist die Route nicht drin.
Jedenfalls hat jemand die Route mit neuen Bühlern ausgestattet, was die Route durchaus attraktiv
macht. Aber teil-alpines Feeling (Seilzug, ausbrechende Steine, abrutschende Erdbänder, Runouts,
kein Sichtkontakt...) gibts dann auch mit dazu, deswegen nur klettern, wenn unten nix los ist.
(also eigentlich nie)
Glitzerauge [Obereinbuch Links]
Altes Thema.
Ich kann mich täuschen, aber ich glaube, dass die Haken in dieser Route gar nicht von ihm sind,
zumindest die unteren. Deshalb ist es gut möglich, dass er unten zb. von Rechts eingestiegen ist
und in der Mitte irgendwie nen Bogen um die superglatten passagen gemacht hat. Der Leopold war
wohl durchaus ein starker Kletterer und es gibt auch Leute die bei manchen Begehungen dabei
waren und das bezeugen. Allerdings konnten viele Routen von ihm nicht auf der "Originallinie"
(was immer das ist ?) wiederholt werden und wenn sie irgendwie wiederholt wurden dann war die
Bewertung meist gleich mal deutlich härter. Siehe auch die Route gleich rechts daneben.
Im Zweifel für den Angeklagten und somit ist der Erstbegeher halt M. Leopold.
Glitzerauge [Obereinbuch Links]
Eher anders rum. Unten direkt möglich, aber oben dann rechter Bogen. Problem:
im Führer steht über den glatten Bauch - sollte heißen: -an diesem rechts vorbei. Bewertung
könnte dann passen und in dem Fall auch nicht der Fehler von M.
Mann mit Hut [Hanslberg]
Gewusst wie...7+
Ein erstversuch darf aber gerne als 8- angesehen werden.
Auf alle Fälle ne sehr geile Route:-)
Caracas [Hohe Wand]
Wie sind die letzten 2mtr zum umlenker gedacht? Bin von der rechten Seite
hoch...Mitte oder Links hatte ich versucht...allerdings meiner Meinung nach dann schwerer als
glatt 7
Affenhangel [Zoo - Oben]
Cooles Ding...pumpt ganz schön auf die paar Meter:-)
Grüner Pfeiler [Grüner Pfeiler]
Dank bürste ein bisschen weniger grün, dafür wieder gut kletterbar:-)
Caracas [Hohe Wand]
Ja, rechts herum paßt schon, ist legitim.
Mann mit Hut [Hanslberg]
Da gibt´s halt die juraclimbs-Skala und die Panico-Skala. Sonst gäb´s ja
keinen Diskussionsbedarf.
Glitzerauge [Obereinbuch Links]
Kommt für den oberen Teil das Setzen von ein, zwei Haken nicht in Frage?
Glitzerauge [Obereinbuch Links]
Probier´s halt mal im Toprope. Wenn Du die Züge hinbekommst, hat keiner was
dagegen, wenn dann an den richtigen Stellen Haken stecken.
Pfusch Dich hoch! [Jachenhausen]
Natürlich könnte man den 3. Haken weiter runter bohren, aber da müßte auch
der 2. Haken nach unten wandern - ergo: Riesen-Arbeitsaufwand. Die Schlinge habe ich halt als
Notlösung hindrapiert. Vorerst bleibt alles wie´s ist.
Back in the High Life [Triangelturm]
Hmm, ist ja schon etwas her... wenn ich mich recht erinnere, war das war so
ab dem Band gesehen in Wandmitte: ewig weiter Zug mit rechts auf nen Seitgriff mit relativ
schlechten Tritten. Dann war's schwer, die Füße hochzukriegen (sehr hoch ansteigen mit links) um
das aufzulösen. So ungefähr... ;-)
Klappplöter [Mayfels]
Ja, ab da ist eben Crux... ;-) Bis dahin ist ja quasi Gehgelände. Sloper
pressen und verlängern zum Leistenband, war für mich (1,76 m) reichweitenmäßig voll am Anschlag.
Weiter zum Horn hab ich damals nichts mehr zum Stehen gefunden. Im (Ver)Zweifelsfall: springen,
das Horn ist wirklich gut.
Schreck-tschägg [Roter Fels]
Schicke Route! Genussvoll aber nicht banal zum ersten Umlenker (irgendwie mag
ich jedoch keine Ketten: ist mir zuviel Metall am Fels), dann ne coole Passage mit immer
schwerer werdenden Zügen bis zum zweiten Umlenker. Bei 30 Grad, Gewitterschwüle und entsprechend
schlaffer Verfassung war das ne gefühlte 7- bis 1.UH und 7+ bis ganz oben.
Der Schatz von Atlantis [Grüner Pfeiler]
7- dürfte passen
Mili-Milou [Labertalwand]
Wäre es mittlerweile sinnvoll einen tieferen ersten Haken zu setzen?
Abgespeckt ist fast untertrieben
Steißlage [Zoo - Unten]
Teilstrecken dieser Kreation erhielten bereits im auslaufenden 19.
Jahrhundert, durch die Seilschaft Bothner/Seidl, eine cleane Begehung. Diese Seilschaft
bewertete ehemals die Tour mit UIAA 4, Tendenz zu 4-. Angesichts dieser kühnen Tat weist die
Tour jetzt eine eher üppige Bohrhakenabsicherung von 3 Exemplaren+Umlenker auf. Keile, Schlinge
und Camalots empfielt der Bohrhakensetzer dem Ersteiger nach der "üppigen" Sanierung allemals.
Mili-Milou [Labertalwand]
Das Thema mit einem zusätzlichen ersten Haken bei dieser Tour wird immer
wieder eröffnet. Soweit ich weiß, war da auch schon mal ein zusätzlicher Bühler drin. Aber es
geht letztendlich - auch wenn es ausgerechnet bei dieser Tour ist - immer um grundsätzliche
Prinzipien: 1. Wir sind hier nicht in der Halle. 2. Die Stufe, die bewältigt werden muß, wenn
man draußen klettert, zeigt sich auch darin, daß der Kletternde womöglich zusätzlich zu
vorhandenen Bühlerhaken mobile Sicherungsmittel (insbesondere Klemmkeile) einsetzen muß. 3. Wenn
hier nachgebühlert wird, sind die Rufe nicht weit, die gleiches für diese Tour, für jenen
Einstieg fordern. 4. Erachtet man eine Route als gefährlich, kann man auch unten bleiben.
Wenn bei Mili-Milou aufgrund des abgekletterten Zustandes bis zum ersten Haken ein schwer zu
kalkulierendes Risiko bestehen würde, hätte ich persönlich nichts gegen einen zusätzlichen
Haken. Aber da kann man einen Keil neben dem anderen versenken. Ich will nicht falsch verstanden
Steißlage [Zoo - Unten]
Da haben sich gleich mehrere Fehler reingedrängt. Den für alle User
offensichtlichsten korrigiere ich gleich mal, bevor irgendwelche Legenden bezüglich meines
Alters die Runde durch die Kletterwelt machen: Im "auslaufenden 19. Jahrhundert" war ich
bestenfalls als Sternenstaub im All unterwegs. Mein Geburtsjahr liegt irgendwo in der Mitte des
20. Jahrhunderts.
Da ich Teilstrecken, wenn irgendwie möglich, nicht klettere und mit einer Begehung der Kreation
namens "Gazellenpresse" nichts zu tun habe, bitte ich, meinen Namen aus der Liste der
Erstbegeher zu streichen - oder weitere Korrekturen vorzunehmen!
Steißlage [Zoo - Unten]
Hallo RRednose. Schön dich hier in juraclimbs wieder einmal zu vernehmen. Ein
bisschen stolz darf ich schon sein, dies nach deiner langen Abwesenheit, geschafft zu haben.
Eh klar, dass dein Faktor-2-Sturz in den Jungbrunnen des 20. Jahrhunderts in den Exeltabellen
von heute richtig geführt wird. Allerdings wäre hier eine Meldung des exakten Jahrgangs von
Vorteil um die nun lodernden Alterslegenden um RRednose wieder in den Griff zu bekommen.
Im übrigen bin ich der Meinung, dass geschichtsträchtige Vilstaler Erstbegehungen auch von
Routenteilen, Teilpassagen, Teilstrecken von Felspfaden oder wie hier, Einstiegsboulder der
Größenordnung UIAA 4, durchaus nennenswert erscheinen. Siehe dazu auch "Lügenbaron",
"Akademikerriss" oder "Novillero" bei denen Beteiligungsaktien gehalten werden.
Änderungs- und Verbesserungswünsche der lohnenden Art werden nach Eingang natürlich geprüft.
Mili-Milou [Labertalwand]
Grundsätzlich stimme ich dir da absolut zu...das Problem ist aber, dass
viele/sehr viele Risiken draußen absolut nicht einschätzen können. Die labertaler ist eine mit
viel Unwissenheit bekletterte Wand. Wenn ich sehe, wie manch felsneuling da hochzittert, kommt
der Gedanke für einen Zusatzhaken trotzdem bei mir auf. Keile haben halt auch die wenigsten
"hallenkletterer" dabei.
Mili-Milou [Labertalwand]
Ich habe mir das neulich aufgrund des Kommentars auch noch mal angesehen, die
Anfrage dort einen Haken zu setzen ist ja nicht neu. Und ich kann es leider auch in keinster
Weise nachvollziehen, warum ausgerechnet dort noch ein weiterer Haken rein soll. a) Die Stelle
ist gar nicht mal so glitschig und die fragliche Passage lässt sich auch mit guten, rauen
Griffen und Tritten links und rechts in der Wand prima Klettern. b) Wer im Einstieg dieser Route
eine Problem hat, der gehört schlichtweg nicht im Vorstieg in diese Route. Allein schon deshalb
weil er ja dann die Runouts weiter oben genau so wenig im Griff haben wird. Und da darf man auch
nicht einfach mal runterfallen, bloß weil irgendwo drunter ein Haken steckt. So wie sie jetzt
ist, ist die Route recht homogen in Bezug auf den Vorstiegsanspruch. Setzt man da noch einen
Haken, ist die Route unten sehr gut gesichert und man lockt Leute in die Tour die dann weiter
oben Probleme bekommen. Zum Draussen klettern gehört es schlichtweg dazu
Mili-Milou [Labertalwand]
Fortsetzung von unten: Zum Draussen-Klettern gehört es schlichtweg dazu sein
Hirn einzuschalten und für sich selbst Verantwortung zu übernehmen. Das können wir den Leuten
nicht dadurch abnehmen das wir in gut gesichterten Routen noch mehr Haken setzten. Jeder muss
Lernen für sich zu entscheiden ob er an einer bestimmten Stelle fallen darf oder nicht und ob er
einer gefährlichen Stelle psychisch und vom Können her gewachsen ist. Das gilt für fünfer genau
so wie für jeden anderen Schwierigkeitsgrad.
Steißlage [Zoo - Unten]
Ich hab's so in Erinnerung und würd's so weitererzählen:
Ich habe keine Teilstrecken - von was auch immer - geklettert und ich habe nichts kreiert.
Ich habe eine sich anbietende freie Linie im denkbar saubersten Stil (clean, von unten, ohne
vorheriges auschecken und ohne putzen) erstbegangen. Durch ein bisschen Rissklettern, Schlingen
fädeln und durch Heidis (und Angelikas) Zuspruch entstand so die Route Steißlage. Mit dem Namen
wollte ich findigen Zwischen-den-Zeilen-Lesern ein Hinweis zukommen lassen, wie man/frau den
Risseinstieg halbwegs problemlos meistern kann.
Durch die Veröffentlichung der Kreation "Gazellenpresse" wurde meine (und natürlich Heidis
Steißlage) aus der Geschichte des Naabtal/Vilstalklettern gelöscht - so, als hätte es diesen
Nachmittag im Sommer 2006??? (auf jeden Fall im 21. Jahrhundert) nicht gegeben.
Das was du als Teilstrecke bezeichnest enthält die Schlüsselstelle und das den Weg
charakterisierende Herzstück.
Der Name Gazellenpresse ma
Steißlage [Zoo - Unten]
Rissklettern, Fädeln, usw. kann man da noch immer. Würd mal sagen, eine
maßvolle Sanierung deines sentimentalen Herzstückes ohne den Charakter zu verändern. Eine zweite
Begehung nach 2006 (wird korrigiert!) habe ich nicht gesehen, der Szene auch unbekannt. Liegt
wohl daran, dass Besucher das Potential der diskutierten Wandpartie nicht erkannt haben. Weil
nicht veröffentlicht, nix steckt oder weil man nur da klettert wo Magnesia leuchtet.
Wiederholungswahrscheinlichkeit jetzt moderat. Und das mit dem Steißlagenstil stimmt auch. Doch
was kommt, wenn man nun den "üppigen" Hakeln folgt - Die edbulvariante? die RRednosevariante?
oder vielleicht der edbulverhauer. Der Umlenker der edbulvariante/verhauer wird magisch
anlocken. Das Umsetzen des besten, lohnendsten und trotzdem logischen weiteren Routenverlaufes
ist selbst renommierten Alpinisten aus verschiedenen Gründen nicht auf Anhieb geglückt. In
Führerliteratur kann man da gelegentlich lesen, "Orginalausstieg unlohnend" oder so. Wie
Steißlage [Zoo - Unten]
Ich muss mich entschuldigen, ich hab' gar nicht gesehen, dass ein Teil meines
Beitrages vom 29. Aug, fehlt. Hier ist er;
Der Name Gazellenpresse mag auf die letzten drei/vier Ausstiegsmeter zutreffen - die
Beschriftung sollte also in gut 12 Metern Höhe angebracht werden. Am Einstieg hat sie nichts zu
suchen.
Bei der Schwierigkeitseinschätzung mit Vierminus hat sich Heidi am Westweg am Großen Bärenhorn
(Schwierigkeitsgrad sächsisch IV, übersetzt UIAA 3) orientiert. Das war unsere Referenzroute.
Heute muss ich zugeben, dass die Heidi damals wohl mehr als nur saugut d'rauf war und ich muss
mir vorwerfen, ihr damals nicht widersprochen zu haben.
(Zur besseren zeitlichen Einordnung. Dein Efeupfeiler war frisch gebohrt, aber jungfräulich
unberührt. An der illegalen Erstbegehung vor der Freigabe durch dich habe ich mich nicht
beteiligt.)
Steißlage [Zoo - Unten]
Meine Kernaussage ist folgende: Im Jahre 2014 (Geburtsjahr der
Gazellenpresse) gibt's an der Stelle schon seit ca. 8 Jahren die Route "Steißlage", eröffnet
durch die Seilschaft Bothner/Seidl.
Was dazu gekommen sein mag, darf sich bestenfalls Ausstiegsvariante (Edbulvariante?)nennen.
Alles was den Weg ausmacht - Schwierigkeitsgrad, Schlüsselpassage und charakterisierender
Kletterstil - steckt in der Steißlage. Das Streckenverhältnis schätze ich mal sehr vorsichtig
auf 12 bis 13 m Original plus 3 bis 4 m deiner 2014er Kreation. Also: die Tour heißt Steißlage!
Zu deiner von mir nicht autorisierten "Sanierung" habe ich mich noch nicht einmal geäußert.
Steißlage [Zoo - Unten]
Leider wurde mein letzter Beitrag ebenfallls vom System gekappt. Zur
Vermeidung weiterer Mißverständnisse schlage ich einen Ortstermin beim Bürstl vor.
Steilwand - Alter Weg [Steilwand]
Im aktuellen Kletterführer wird die Linie als "generalsaniert und durchgehend
gebühlert" beschrieben. Leider ist dort, wo man gerne einen Keil/Friend hinein wuchten möchte
tatsächlich ein gebohrtes Häkelchen vorhanden und dort wo man sich an Grasbüscheln emporarbeiten
muss fehlt eines dieser Edelstahlteile. Dafür ist dort der Sandkasten nicht
klemmkeilempfänglich. Solange die Grasbüschel in der Wandmitte halten tut ja nix weh. Ob sich
die Plaisir-Generation über diese Art der Generalsanierung freut (so geschrieben im neuesten
Führerwerk) wage ich zu bezweifeln.
Den Abstieg sollte man bei so einer Tour auch besser zu Fuß bewältigen obwohl geschrieben steht
dass alle Routen umgelenkt werden.
Steißlage [Zoo - Unten]
Bürstl???
Das ist doch der mit den Bauchdingens? Das ist doch mal ein Wort!
Geißenpeter [Kletterblock]
Schöne Züge auf leider zu wenig klettermeter.
Zeitvertreib [Labertalwand]
Knackig, schön, 7!
Von der Halle an den Fels [Roter Fels]
Ich hab mich noch nicht an der Route versucht...sieht sehr einladend aus:-)
Was mir ein bisschen Sorgenfalten bereitet ist der Einstieg...hab ich da haken übersehen, oder
ists einfach nicht so wild?
Von Henkel zu Henkel [Märchenturm]
Steht im Führer als 7-, finde aber 7+ treffender...
Papageno [Märchenturm]
7-?? oder scheisstag...
Von der Halle an den Fels [Roter Fels]
....ist nicht wild. Der zweite Haken steckt an der Kante. Danach wechselt man
vom "Wandern mit Festhalten" zum Klettern.
Birkensteiner Glöckchen [Schellneckwand Rechts]
die 1. sl ist quasi Kaulquappe-light: unten unübersichtliche platte mit
scharfen löchern, denen die finger anzuvertrauen doch einige überwindung kostet, besonders
wenn’s nachm regen eher algenschleimer schneckchen ist. nachm recht zehenfreundlichen nohand
wird’s auch noch deutlich fingerfreundlicher mit schöner piaz- und wandkletterei und der
durchstiegsfalle genau im übergang dazwischen.
hat mal jemand die 2.sl gemacht? jemand hat mir erzählt, dass das sogar die tollste route an der
ganzen wand sein soll... war allerdings ein nordlicht... ;) hat er etwa recht?
Eile mit Keile [Obereinbuch Links]
Ums nochmal zu wiederholen: Gute Route mit interessanten bis speziellen Zügen.
Fußspitzenklemmtaugliche Schuhe sind von Vorteil...
Feuerwerk [Schellneckwand Rechts]
hammerlinie, wie mit dem messer in butter geschnitzt. auf tauben zehen zum
riss gebissen, den etwas heiklen aufrichter durchgedrückt und bis zum mäßigen rastpunkt
hochgepresst, sorgst du dich vielleicht, das könnte es vielleicht schon gewesen sein? aber jetzt
fängt der spaß erst an: technische piazerei und die offene tür klappert bis die augen
rauskommen. plopp, plopp! immerhin sind die ersten 15 meter so brettig, dass jeder, der da
durchkommt, die ebenfalls großartigen zweiten 15 dann locker flockig rausfeiern kann: feuer
frei!
Birkensteiner Glöckchen [Schellneckwand Rechts]
nach kurzinschpektion: 2. sl ist ziemlich fränkische lochzerrerei in
gourmetfels, vom hein recht sportlich saniert. 2 schlüsselstellen: einstiegsüberhang und
ausstiegsüberhang - wohl die steilsten meter an der schellneck - dazwischen gemütlicher mit
sessel für die aussicht. hat definitiv mehr besuch verdient!
Frühstücksverschneidung [Schellneckwand Rechts]
lustige bergfahrt, die meister schnell mit heldenhaftem arbeitseinsatz wieder
begehbar gemacht hat. dabei sind so große späne gefallen, dass daraus wohl auch keine wirkliche
aufwärmalternative zum vertikalen hochfrequenzverkehrsknotenpunkt baumschwafelexpress werden
wird. immerhin hat's aber ne coole steile boulderstelle zum band und danach nen überraschend
henkeligen körperriss zum wohlfühlen ;) achtung: der einstieg über die rote platte rechts unterm
dach löst sich zwar wirklich gut, der aktuelle erste bühler ist jedoch nicht leicht erreichbar!
Frühstücksverschneidung [Schellneckwand Rechts]
ungefähr so 7+ wie der gk-riss 6+ ist... tja, hättest halt nicht einfach die
praktische schublade links zum aufhocken wegschmeißen sollen; mit der käm der grad vielleicht
hin. statt dessen brauch'mer jetzt wohl nen zusätzlichen haken, was?
Schwartenzerrer [Schellneckwand Rechts]
is auf jeden fall schwerer als "schwarz auf weiss" - daher wäre 9/9+
gerechtfertigt...
Schwartenzerrer [Schellneckwand Rechts]
ja, wo gibt's denn sowas?! der gk-riss wird ja schließlich auch nicht
aufgewertet, bloß weil er schwerer als alle 7er der wand ist! außerdem, ihr mit euren
zwischenbewertungen... ;-D
Schwartenzerrer [Schellneckwand Rechts]
Solange eine Zwischenbewertung sich korrekter anfühlt als die Schubalde mit
den glatten Geraden halte ich das für durchaus sinnvoll... Ist der GK-Riss den wirklich sooo
schwer?
Schwartenzerrer [Schellneckwand Rechts]
Also, als alte Riß-Fräse bin ich mächtig ins Schwitzen gekommen und konnte
meine dicken "Ärmel" schon ab der Hälfte der Tour, gut als Unterarmkeile verwenden und ins
GK-Rißerl batzen... einfach die perfekte "6" er Aufwärmroute... versprochen.
Diagonale [Schellneckwand Rechts]
schon optisch eine der ansprechendsten linien hier (jedenfalls in meinen
augen), die locker 40 m vielseitigster kletterei in ungewöhnlich fingerfreundlich-griffigem fels
bietet. schwerer isses nur zu beginn (cooler boulder der frühstücksverschneidung) und ende (für
die schellneck mal etwas ausgesetzter aber bestens gesichert zur und um die kante), im
mittelteil eher genüsslich-alpin und noch etwas „staubig“.
Kunstwerk [Friedrichsruh]
kann des sein, dass der henkel am ende der schlüsselstelle (also der fette
angeklebte "ziegelstein") ausgebrochen ist?
Mr. Freeze [Schellneckwand Links]
aus der großen Mulde mit No-hand in das kleinere Loch mit Knieklemmer und noch
mal kurz schütteln, dann rechts gut auf Seit-Untergriff sortieren und mit links hoch antreten -
blockieren was das Zeug hält auf abschüssige Leiste mit links, mit rechts auf die kleine Mulde
daneben, dann rechten Fuß hoch und entweder nach rechts zum Henkel springen oder mit links in
scharfes Loch ziehen, danach nicht mehr loslassen
Baumtafelweg [Schellneckwand Rechts]
Na logo...
Alles schon gemacht...Hatte es als sehr gruselig in Erinnerung.
Der Quergang ist ja noch ok.
Aber dann je höher mann kommt wird die Sicherung immer spärlicher,geschalgene Hacken...der
Seilzug wird fast unerträglich und der Sicherende fragt sich nur warum da nix weitergeht;-)
Allerheiligen [Apostelbalkon]
Toll, selten so viel Spass gehabt. Schwer ists genau da, wo man es nicht
erwartet. Aber alle Fragezeichen lösen sich dann irgendwie und irgendwann. Jeder Haken ist gut
und mit großen Griffen zu klippen. Muss man mal gemacht haben - man sollte allerdings nicht mit
frisch gewaschenen Klamotten einsteigen und kleine tun sich wohl etwas leichter, gell
Steve....;-)
Allerheiligen [Apostelbalkon]
Ebe hat die Tour aber ursprünglich mit 6 bewertet. Hab es schon geklettert und
finde es wirklich nicht schwerer!
Abstoß [Klausfels]
nach langjähriger klausfels-abstinenz haben wir am samstag festgestellt, dass
es rechts ursprünglich ein kleines mäuerchen gab, von dem man aus gestartet ist. wie Ingo schon
beschrieben hat. man ist zumindest mit rechts an eine leiste rangekommen von der aus man
dynamisch ins grösse loch gehangelt bzw gesprungen ist.
Abstoß [Klausfels]
Hab mir schon so was gedacht. Inzwischen hab ich aber eine Lösung von unten
raus gefunden.
Allerheiligen [Apostelbalkon]
mir ists gleich, dann viel spass mit 6....
Frühstücksverschneidung [Schellneckwand Rechts]
gibt jetzt nen zusätzlichen 1. haken, aber nun auch keine ausreden mehr! ;-)
Andreas [Apostelbalkon]
Also ursprünglich wurde die Route von mir mit "6" bewertet, sollte ich mich um
einen ganzen Grad verhaut haben? Ist halt schon sehr kurz. Man steigt übrigens nicht direkt,
sondern von rechts unten nach links oben ein.
Andreas [Apostelbalkon]
Also, das ist wirklich keine 6 mehr. Ich find es sogar für 7 ganz schön
schwer, passt aber!
Liebe auf den 2. ten Blick [Shield / Schild]
netter einschleicher, leider etwas inhomogen durch die bänder. eine schwerere
stelle am 2. haken macht noch keine 7+ draus, auch dann nicht, wenn der fette henkel nachm band
bald mal rausfliegt.
Das Produkt [Shield / Schild]
sehr gut gesicherte, boulderartige und gar nicht unlohnende kletterei mit ganz
schönen bewegungen. das schwerste ist nach den "einstiegsdach" die füsse hochzubringen. der rest
löst sich dann ganz gut auf - wenn man es raus hat! :-)
die bewertung mit 8 passt.
Rechts-Links-Schwäche [Shield / Schild]
woher kommt eigentlich diese unart, doppelt durch sanduhren gefädelte
schlingen fest zu ziehen (und nicht selten dann auch noch abzuknoten)? nach meinem verständnis
von sicherungstechnik totaler blödsinn, aber viell. kann mir das ja jemand erklären?
Cordon Negra direkt [Shield / Schild]
tolle homogene wandkletterei, bei der man unten mal wieder richtig schön
leisten kneifen darf und oben dann nicht noch aus den schlonzlöchern flutschen sollte.
mit einsprechender laktattolleranz sicher gut zu onsighten, da es keine wirklich schweren oder
trickigen züge gibt. aber in der aktuellen blindenbeschriftung sogar kaum noch zu flashen -
verdammte chalkschlampen...
Cordon Negra direkt [Shield / Schild]
is die tour ned von eLTe? ich glaub der Fritz war des ned.....
Cordon Negra direkt [Shield / Schild]
weiß nur, was im föhrer steht: der fritz als ersterwelcher für den "direkten"
und tom fürn linksausstieg.
Cordon Negra direkt [Shield / Schild]
mannometer, schon wieder die recht-links-schwäche: der tom natürlich rechts
ausstieg!
Cordon Negra direkt [Shield / Schild]
achso. des wird dann schon so sein!
:-)
Cordon Negra direkt [Shield / Schild]
war so! cordon negra is von 1987 oder 88. 3 jahre lang haben alle gelästert:
scheiß fels - dreckig, nur flechten usw. und der 1. haken steckt zu hoch! der fritz hat cordon
negra 1991 saniert, vor dem 1. haken (jetzt der 2.) einen zusätzlichen gebohrt und den
direktausstieg eingebohrt.
nur leider ist der jetzige 2. haken recht wacklig zu clippen.
Cordon Negra direkt [Shield / Schild]
stimmt, der 2. clip ist echt wackelig! hab inzwischen auch das heldenstück
gehört, das dem zusätzlichen 1. haken vorausging ;-) heieiei, harte zeiten müssen das gewesen
sein, so ohne crashpad und spotten und clipstick... i woas a net, alles verkommt, kein onsight
mehr, nicht mal mehr rotpunkt, nenene...
Blasius [Sakristei]
So kann man sich täuschen, vor zwei Jahren hab ich mir noch gedacht: "DIe 5er
Platte da überlässt Du jemand anderem zum Bohren."
Tolle Touren übrigens, die drei neuen. Mittlerweile lohnt sich also der Besuch des Apostebalkons
auch für den Normalkletterer, der nicht "das Wunder" im Visier. Fehlt nur noch die Begehung der
Projekte ganz rechts, sowie die ein oder andere Linie zwischdrin....
Blasius [Sakristei]
Bei der Platte haben wir uns auch getäuscht, ich hab es so auf 6 geschätzt und
wollte es daher gar nicht bohren. Martin hat sich es dann aber mal angesehen und für durchaus
lohnend empfunden. Nach meinen Informationen hast du (admin) dann die erste Wiederholung. Ich
dachte schon, dass da nie jemand hoch rennen würde. Die Tour rechts vom Andreas kannst du auch
schon klettern, wir sind uns da nur noch nicht so mit dem Namen und der Bewertung einig.
Blasius [Sakristei]
Was für Touren sind das eigentliche an dem Felsen unterhalb vom Apostelbalkon,
dem Felsen mit dem markanten Riss - der Riss ist vom EBE – aber von wem sind die Touren rechts
davon. Ich bin da einen kleinen Überhang ganz rechts geklettert, geniale Tour. An dem Felsen
links davon müsste es auch noch Touren geben?
Blasius [Sakristei]
von ebi's riss nach rechts kommt zuerst was vom ingo (kleiner
dachverschneidungsquergang mit bolts, noch projekt?) und rechts davon "nullkommanix" von mir
(ca.7, überhang und platte). links und rechts (das dach) davon kommt auch noch was hin, wenn ich
mal wieder zeit hab.
Nullkommanix [Apostelkeller]
die überhangkante und die schuppen danach sind leider nicht ganz
vakuumbombenfest, daher bitte besser sachte anziehen (besonders die campusmonster unter uns),
merci! ;-)
Nullkommanix [Apostelkeller]
also nix für die Stahl-bürste ;-)
Nullkommanix [Apostelkeller]
Find den Überhang ja ganz schön kräftig, vor allem die Füße hochzukriegen ist
nicht einfach! Wir hätten es damals auf 7+/8- oder 7+ geschätzt.
Nullkommanix [Apostelkeller]
tja, marit meinte 7- und ich dachte, ich hätte nen schlechten tag gehabt...
:-) ebi fand's 7, was m.e. schon gut hinkommt. rawalpindischraube und überflieger oder die
einzelstellen von frühstücksverschneidung und roadrunner find ich deutlich schwerer. jo mei,
viell. isses halt ne mädelstour? ;-)
Guillotine [Schlossfels]
Ebe seine neueste Creation. Bei Routenlänge und dem Schlingebedarf liegt er
damit voll im Trend.
Muldenkipper [Schellneckwand Links]
wer sich erfolgreich durch die platte gewackelt hat, kann sich nun die krummen
griffel im kleinen überhang drüber wieder schön gerade ziehen. die etwa 20 zusätzlichen züge
machen die ganze angelegenheit nicht wesentlich schwerer, sorgen aber nochmal für ne schöne
abwechslung.
Mr. Freeze [Schellneckwand Links]
da sind 2 datenbank-einträge (mr. freeze + mr.freeze/total recall) mit dem
gleichen grad - wie is'n dat jetze? ist herr frostig nicht eine direktvariante zur vollständigen
erinnerung (tolles deutsch! ;) und 10+ gilt dann für die gesamten 40m bis ganz oben)? oder ist
herr frostig "nur" der boulder mit den offene-tür-zustieg und allein 10+? dann müsste ja die
frostige erinnerung (oder hirnfrost?) schon gegen 11- gehen... also, nicht, dass ich mir
irgendwelche chancen ausrechnen würde, aber wie is'n dat nu?