Ich habe als neue Schwierigkeit nach Griffausbruch mal 9 vorgeschlagen. Wäre schön, wenn es jemand bestätigt - oder etwas anderes vorschlägt.
Solchen, die im winter dieses tiefkühltruhenambiente schätzen, kann man sowieso nicht bei der einschätzung des klettertechnischen anspruchs trauen. für 8 hat man kein dickes brett zu bohren, sondern nen versteinerten burg-randeck-deckenbalken durchzunagen. ein grädchen drauzuflegen, fänd ich noch satt untertrieben. aber egal, weil ne supercoole linie! die platte ist erwartungsgemäß bitterer, als man sich vorher vorstellen kann und der anschließende riss zwar steil und pressig, aber ne wohltat für die verbogenen fingerchen. zum umlenker am besten bis auf dessen höhe immer links im riss bleiben.
Was ist eigentlich mit der Tour rechts vom Apfelkuchen? Ist das noch ein Projekt? Ausserdem könnte mal jemand verraten, ob das Projekt durch den steilen Überhang links vom "leichten Dachl" freigegeben ist, bzw. wer sich gerade daran versucht. Danke.
Das Projekt links vom leichten Dachl ist freigegeben! Zuletzt hat es Marco M. probiert und im derzeitigen Zustand als nicht kletterbar eingestuft! Viel Spaß beim probieren. Die Tour recht ist ein altes Projekt vom Fritz A. und nach meinen Information noch nicht durchstiegen.
rechts vom apfelkuchen haben sich schon manch potentente kandidaten die zähne ausgebissen. wer auf der suche nach freigegebenen projekten ist kann sich übrigens auch gerne mal in der chefetage versuchen...
das es ohne geht musste ja vom stefan kommen;-) hab den richi es mal so klettern sehen. sah aber nich so smove aus.
Ursprünglich von Martin Schön und mir gebohrte Route, welche nun von keinem geringeren als Guido Köstermeyer erstbegangen wurde.
Der mayfels hat erneut zuwachs bekommen: und zwar nen extrem amüsanten vom basti direkt rechts von der laus. Die wand unten ist zwar auch gut, aber das lässigste ist ganz klar der überhang, der in formidabelst athletischen zügen erklommen werden darf und noch den einen oder anderen schlaraffiös gepolsterten rausschmeißer bietet. Kein einziger siffender griff (wie links um die ecke so üblich) trübt diesen großartigen spaß: henkel(l)-trocken, quasi – prost und machen! :D Ps: links unterm umlenker klemmt ne wackelige schuppe NOCH einigermaßen fest, also bitte besser die noch etwas erdigen henkel darüber bevorzugen!
schöner und lohnender (neu)-zuwachs. ich würde aber anregen, das oben umzubohren, erstens ist momentan nicht offensichtlich wo es lang geht und zweitens ist ein sturz beim letzen hakens aufgrund des heftigen pendlers nicht wirklich lustig. und es wollen ja bestimmt auch leute in der tour ihren spass haben, die vor der begehung nicht wissen wo die griffe versteckt sind.
nun, wie würdest du's denn haben wollen? zwangsläufigerweise hat basti den pendler ausgiebig getestet (und ich letztlich auch)... ist doch ne schöne und harmlose schaukel, viele gehen für sowas auf die dult! ;)
bis sich der erste mal den kopf anhaut oder die füße wenn er ordentlich schlapseil kriegt. so wie das jetzt gebohrt ist, setzten sich erst mal die meisten leute oben rein, machen technisch hoch, checken aus und kletterns erst dann, eigentlich schade. und dass ganz bloß weil ein haken ( bewusst?) ungünstig gesetzt ist. im übrigen ist es nicht nur mir so ergangen.
also nochmal die frage: wie wäre es denn deiner meinung nach besser gebohrt? ich finds sehr gut eingerichtet hinsichtlich klippposition und routenverlauf; wenn man fliegt, zieht es einen immer schön ins freie. die passage ist eben nicht offensichtlich (warte schon auf ellenlange ticks wie an schild oder f-ruh), und da kann man es m.e. ähnlich wie im space shuttle kaum auf die absicherung schieben, wenn man sich nicht traut, vom haken wegzuklettern. ;) voraussetzung ist natürlich wie in jeder anderen route auch, dass der sicherer mental anwesend ist und auch weiß was er tut.
liegt doch eigentlich auf der hand, du hängst auf höhe des letzten hakens, hast nen guten griff in der hand und fragst dich warum der jetzt ohne erkennbaren grund soweit rechts ist dass du nicht klippen kannst... also, drei optionen: a) den vorletzten haken höher und einen guten halben meter nach links, dann bleibt es spannend aber ohne pendler, b) den letzten haken soweit nach links dass, man aus dem guten griff links klippen kann, c) die absolute weicheinvariante wäre dann a) + b)
hihi, ich weiß, man kann fast reinbeißen, aber um's verrecken nicht klippen! :-D also, zieh halt weiter auf den henkel für links, von dem es sich bequemst einhängen lässt. ziag-oder-fliag! ich find's cool so, vor allem, da man es sich hier in der steilheit auch locker leisten kann (ganz ähnlich wie beim schnapper in pumping iron). sollte der untere haken versetzt werden, muss man aufpassen, dass man dadurch beim zug auf den o.g. henkel kein einfädeln mit rechts provoziert, was jetzt gut vermieden wird. tja, eben alles geschmackssache und dies nur meine meinung. jedoch fände ich es schade, würde dieser spannenden passage der erlebniswert genommen, da kaum noch solche routen entstehen, wo man zwingend aber unkritisch überm haken klettern muss.
wirklich ein fesches roütchen! ABER, den letzten zh auszulassen, sollte man sich sehr gut überlegen und absolut sicher sein, dass man da weder rausfallen noch einfädeln kann (was m.e. beides dort ganz schnell bzw. ständig passiert)! von mir gibt's ne klare KLIPP- oder(und) HELMempfehlung, nachdem es mit da volles pfund umgedreht hat, als ich in reichweite des henkels noch abgeschmiert bin. ist zwar gut ausgegangen, jedoch kann keine route so schön sein, dass man dafür pflegefallstatus in kauf nimmt!
der letzte haken ist eigentlich dazu da, damit man die tour sozial im vorstieg auschecken kann. es gibt sogar eine halbwegs passable einhängposition: man muss nur mit dem linken fuß weit genug links draussen stehen, dann kann man das ding auch aus der kletterposition clippen.
richtig, der klipp ist allerdings fast so anstrengend wie alle weiteren züge, so dass die empfehlung kursiert, ihn im durchstieg einfach auszulassen...
Was das altmühltal so wertvoll macht, ist in meinen augen u.a., dass man immer mal wieder ganz unten auf dem boden der vertikalen tatsachen abgestellt wird... Genauso durchgedreht wie der namengebende tyrann fühlen sich die hände an, wenn man sie mal zu tief in diese wahnsinnslinie gesteckt hat. Wer genügend strom hat, kann den schredderriss hautschonend hangeln/piazen. Aber solange man stromsparend klemmen muss und kein fakir ist, tut man gut daran, die selbstzerstörung mit beliebigen schichten tapein grenzen zu halten. das steigert den klettergenuss und verringert die empfundene schwierigkeit gleichermaßen, ganz bestimmt!
sehr schöner weg, vom hein dankenswerterweise saniert. ist insgesamt noch etwas bröselig, was sich aber sicher bals geben wird. ACHTUNG: finger und zehen weg von der großen schuppe am 5.(?) haken, die offenbar nur durch dreck noch an der wand klebt, sich aber leider wunderbar zum anreißen und draufstehen anbietet!!!
ziemlich kultige und fingerfreundliche felsfahrt mit technisch ausgesprochen variabler kletterei: hand-/faustriss, verschneidung, steiles gehenkel und lustiges rotieren im stemmkamin. die absicherung ist z.z. noch semialpin, aber durchaus gut, und wird bei gelegenheit noch nachgebessert.
da wo die Tour sich äußerst unelegant nach links in den riss verabschiedet könnte man sie doch eigentlich mit drei Haken völlig umweltverträglich grad nuff legen? oder?
das hab ich so auch schon bei ebi "beantragt". bis allerdings das ganz offizielle ok kommt, hab ich nen vorläufigen umlenker nach den hauptschwierigkeiten gesetzt, so dass man nicht in den riss queren muss und gscheit abbauen kann.
Ich muß da immer erst ein bißchen was zusammenkommen lassen, damit sich mit Herrn Littl eine Ortsbegehung auch lohnt. In aller Regel biege ich das dann rhetorisch schon so hin, daß der Neutourenwunsch amtlich genehmigt wird. Es sei denn, die geplante Route geht völlig durch die Büsche. Das ist hier aber nicht der Fall. Also dieses Jahr wird´s nix mehr werden, nächstes Jahr sicher.
lässige steile tour, die toleranter ist, als es sich anhört. unter gardemaß sind zwar einige zusätzliche watt ganzkörper- oder/und fingerstrom nötig, aber doch angenehm variabel an den nur kurzzeitig mäßigen fels zu bringen. und ganz ohne technik geht's auch nicht, sonst hat man beim diffizilen aufrichter in die platte keine echte chance - ne coole stelle, die den durchstieg nochmal schön spannend macht... (m.e. deutlich schwerer als der loser)
hab mal ein grädchen draufgelegt - in übereinstimmung mit dem créateur de route. vielleicht kommt das ja im bewertungsgefüge des felsens auch hin, oder nicht?
alte techno-rumpel von 1965 entlang einer herausragenden struktur, die aus der froschperspektive tatsächlich an ein riechorgan erinnern kann. dieser (obere) teil bietet außergewöhnlich steile und (meistens) griffige wand- und kantenkletterei sowie einen kommoden nohandrest im rechten nasenloch, der den konditionellen anspruch doch angenehm moderat gestaltet. eine empfehlung für alle plattenmüden, die gern auch mal etwas mehr in der hand haben.
für den einen genuss - für den anderen anspruchsvoll. auf jeden fall eine der besten routen (wenn nicht DIE!) dieser preisklasse in prunn, da selten homogen und fordernd vom boden weg bis zum umlenker : so kerniger wie keksiger einstieg, tolle lochkletterei im mittelteil und technischer piazpfeiler oben raus und nur dank der guten (no hand) rests dazwischen noch im 6. grad. um den einstiegsbruch zu umgehen, kann man den 1. haken auch ganz gut direkt anbouldern, muss dann aber schon tiefer in die tasche greifen...
noch so ne ausdauerperle hier, die nen positiven affenfaktor mit gutgriffiger athletik belohnt, ohne durch banale bewegungsaufgaben zu langweilen. beschränkte reichweite (< 1,75 m) hebt jedoch in der cruxpassage den individuellen anspruch deutlich an, oben nach dem rastpunkt dagegen wohl lediglich die zugzahl.
wirklich sehr knorkes teil! der einstiegsriss ist mal wieder a weng dreidimensional, löst sich aber mit etwas übersicht ganz gut. durch den überhang zieht es recht gängig bis zum übergang in die platte (der bruch nach der rampe stört nicht wirklich, wenn man sich etwas links hält), wo dann echt feine schlüsselzüge an seitgriffen folgen, bis man auf dem großen gaston für rechts steht. zum umlenker noch schöne und anhaltende plattenkletterei (mit dem haken hat ingo nicht ganz unrecht).
kaum zu glauben, dass auch heutzutage noch solche 3-sterne-deluxe-touren machbar sind! nach dem an sich schon guten fingerriss vom skorpion folgt edelster lochkalk mit einer für den vorgeschlagenen grad sehr fordernden kraftausdauerpassage und erstklassigen zügen bis zum umlenker. für mich eine liga mit high life und zamomin und mit das beste, was ich bisher unter die finger bekommen habe!
absolut grandiose linie, aber nach meinem ersten eindruck eher was zum drytoolen. die biestigen boulderstellen fräsen sich wie piranhas in ringbänder und altmühltalgepflegte babyhaut. biodynamisch aufgerüstet mit steigeisen, stahlfingern und ordentlich leder auf der haut genießt sich die großzügige kratzbürstigkeit dann ganz sicher auch in vollen zügen... ;-) obacht: 2 brocken könnten allsbald der schwerkraft folgen: nr.1 ist ein block rechts unter dem kleinen dach vor der ersten schweren passage und nr. 2 ist ein zapfen links außen an der guillotine. wen(n) die treffen, hilft kein helm mehr...
Unglaublich gute Tour!! Warmlaufen auf den ersten 30 Metern und dann eine 10 Meter lange für mich sehr komplexe, abdrängende Wandkletterei in bestem Fels. Über den Grad lässt sich natürlich immer streiten. Fest steht: Es gibt leichtere 8er. :-)
Also ich find des super, ist doch vom Helge. Kennst du den nicht? Du Hamburger... Bin übrigens morgen wieder vor Ort. Bis dann
guter weg, dessen offensichtliche hürde die steile rissverschneidung ist: mit etwas risstechnik und gelassenheit gutmütiger als sie aussieht (links- wie rechtsstemmend und gutklemmend), ohne jedoch ein ungewisses kinästhetisches experiment... ;) am dritten haken hat man wieder feste tritte unter den füßen und noch ein paar nette, ganz oben leidlich grüne meter vor sich. hat zwar erstaunlich viele bühler, aber dennoch volles genuss-trad-potential.
Toller griffiger riss, mit keilen so kinderleicht und verschwenderisch absicherbar, dass es die beiden zwischenringe eigentlich gar nicht braucht. das einzige, was sich bei den blöcke überm ersten ring regt, ist die phantasie... aber man weiß ja nie...
Selbst auf die Gefahr hin, dass nun Horden von Aspiranten dieses Juwel des Tals belagern: Den mythenumwobenen "sächsichen Riss" kommt man auch als normalsterblicher Wandkletter mit nur geringfügigen Abschürfungen an Händen und Armen hoch, mit dem von Bodo oben empfohlenen Material sogar einigermaßen entspannt (vorausgesetzt man schafft es, nicht die besten Keilstellen mit diversen Körperteilen zu blockieren). Also: Nur Mut! Spannend bleibts allerdings trotzdem...
Aus gegebenem Anlass möchte ich darauf hinweisen, dass sich im Umlenker derzeit noch kein Fixkarabiner befindet. Des Weiteren befindet sich auch an den anderen Wänden in Schönhofen nicht in jeder Route ein Fixkarabiner. Ein Blick in ein aktuelles Topo ist daher immer zu empfehlen um zu wissen wo eine Route endet. Zudem sollte jeder Vorsteiger (auch in Schönhofen) am Umlenker umbauen können!
schade, schade! aus unerfindlichen gründen hat es die schöpfung hier leider nicht ganz bis zur vollendung gebracht: schlichtweg DAS sinnbild DES perfekten risses (sowohl hinsichtlich kletterbarkeit als auch absicherbarkeit sowie homogenität), aber hört der völlig unverständlicherweise 3 m über dem boden auf und ist mittig zwar nur kurz, jedoch ziemlich überflüssig durch ein grasband unterbrochen. was hat ER sich verdammtnochmal DABEI gedacht?!
als sonst leicht erschütterbarer (schönhofen)bruchschisser muss ich sagen, ich fand die blöcke recht solide in der wand verstaut. sich nach dem 4. haken rechts der rinne zu halten hilft bessere sicherungsmöglichkeiten zu finden und es sich vor dem umlenker nochmal ziemlich schwer zu machen.
da versteckt sich eine echte perle in der steilen ostwand! selten griffige und homogene meter für prunner verhältnisse und bei feuchterer witterung recht lange trocken, allerdings leider gerade dann besonders mühsam zu erreichen... wegen des sehr abschüssigen einstiegsbereichs den vorsteiger am besten erst dann einsichern, wenn der erste haken einghängt ist...
auch dieses jahr hat sich ein bewohner des großen loches gefunden. mieter ist diesmal eine eule bzw ein kauz mit seinen noch nicht geschlüpftem nachwuchs. also bitte auch dieses jahr den zentralen wandbereich in hanslberg nicht beklettern!!!
des is ja eine wahre perle unter lauter säuen!!! die schönste route an der nixenwand. Sehr knifflig oder einfach nur brutal. die hacken sitzen genau da wo man sie braucht
puh die route mit sieben rein zu stellen find ich shcon hartcore is eher hart 7+. und vom flo auch so bewertet. aber des mit der verlängerung is so ne sache, wenn die halt nich fix drin is, besteht massive grounder gefahr für den ersten der sie machen möchte . Wär cool wenn du da noch ne schlinge rein machen würdest flo. Ansonsten echt gute boulderartige linie
Ich wollte das ja auch eher als Vorschlag verstanden wissen (im Sinne von: Egal was es ist, Hauptsache GROSS!) und keinesfalls dogmatisch... Nicht dass sich hier noch ein Glaubenskrieg in der Klettergemeinde entzündet, welcher am Ende gar zum Schisma zwischen Heterodoxen (BigBro) und Orthodoxen (Friend) führt. In diesem Sinne: Grüße aus dem Zentrum der Gegenreformation!
Sehr abwechslungsreiche und empfehlenswerte Routen. Nicht von den Einstiegsmetern abschrecken lassen.
Die Nr. 4 an der Homöostase- vgl. Panico-Führer S. 238/239. 7 Zwischenhaken. Crux am 5. Bolt, sehr athletischer Zug über einen überhängenden Wulst. Davor kurioser, überhängender, breiter Riß.
der "herr des waldes" lädt zum gepflegten move - vielleicht taugt das ja mal zum aufwärmen für das eigentliche testpiece um die ecke? viel schbass jedenfalls!
Aus gegebenen Anlass möchte ich darauf hinweisen, dass es vor Neuerschließungen obligatorisch sein sollte, das geplante Vorhaben mit dem zuständigen Gebietsbetreuer abzusprechen. Gründe dafür sind z.B. der Naturschutz, Vermeidung von Problemen mit Grundbesitzern oder um einen bestimmten Sicherungsstandard festzulegen. Nicht ohne Grund wurden bereits mehrfach Neutouren in diesem Bereich von der Gebietsbetreuung abgelehnt. Auf gar keinen Fall dürfen bestehende Touren ohne vorherige Absprache verändert werden. Ich würde die Erschließer dieser Route daher bitten, sich mit dem zuständigen Gebietsbetreuer in Verbindung zu setzen! Die Kontaktdaten sämtlicher Gebietsbetreuer finden sich z.B. im aktuellen Führer auf Seite 16.
Was lange währt... Echt saugute Tour! Wer es auf den ersten 25 Metern schafft, alle heiklen Griffe und Tritte an ihrem angestammten Platz zu belassen und die wenigen bombenfesten Felsstrukturen nicht so fest zuzuschrauben, dass noch ein paar Körner für die Crux-Traverse übrigbleiben, wird auf den letzten 20 Metern mit genialer Henkelloch-Kletterei in einmalig ausgesetztem Ambiente belohnt. Juhuu! Ach ja: Expressschlingen unter einer Mindestlänge von 30 cm sorgen spätestens an der Schlüsselstelle für ein jähes Ende des Kletterflusses...
stimmt alles soweit! aber nochmal ne warnung: wer meint, mit der crux den heiklen teil von feinstem bischofsbuchtsplitt hinter sich und nur noch bembenfestes gelände vor sich zu haben, wurde gestern vom meister schnell belehrt, indem dieser ne handballgroße klamotte bei etwa meter 35 raustrat. diese ist knapp jenseits des weges eingekratert - und zwar genau auf meinen heiß geliebten allos amaranth schokoletten! aber wir wollen trotzdem mal froh sein, dass da kein kopf dazwischen war, denn gestern waren mal wieder genug leute unterwegs, die gefahrenbewusstlos ihren privaten deflektorschutzschildgenerator im chalkbag spazieren trugen... außerdem hängt etwas höher beim drittletzten zwichenhaken am oberen rand der intensiv olfaktorisierenden siebenschläferfäkalienstation ein morscher block dreimal größeren ausmaßes, der sich allseits henkelig wunderbar zum rausreißen darbietet...
Also Ingo, bin ganz Deiner Meinung, d. h. ein Führerwerk ist kein amtliches Mitteilungsblatt. Es spiegelt in Details durchaus auch die Subjektivität des Autors wider.
ist doch gut, hier zum talausgang die bewertungen doch mal anzuziehen, und damit das gefälle richtung altmühltal etwas anzugleichen! ich sach nur totenvogel 7, prunner westwand 7... ;)
wenn man in der nostromo unterwegs ist, sollte man darauf achten, daß im einstiegsbereich (zwischen den einstiegen zum weltenburger pfeiler und zum donauweg) keine leute rumstehen oder sitzen. der sichernde kann ohne weiteres außerhalb der schusslinie aufgestellt werden, wenn man den ersten haken vom krümelmonster clipt und die beiden haken im donauweg wieder aushängt. Und ein helm zum sichern schadet sicher nicht. bis zur schlüsselstelle wird sich sicher noch das eine oder andere teil verabschieden. gleiches gilt übrigens auch für die benachbarten touren - selbst aus dem viel begangenen donauweg hat kürzlich einer 2 respektable brocken rausgezogen... die schuppe beim drittletzten haken ist mir nicht aufgefallen - ich bin dort weiter rechts geklettert (ungefähr 1,5 - 2m am loch vorbei). das verschissene loch hab ich nur kurz zum ausschütteln genutzt und bin dann nach rechts in die platte.
Bin ja Bewertungsdiskussionen gegenüber immer aufgeschlossen, aber das Argument, "Weils schon immer so war", zieht bei mir auch im echten Leben nicht so recht. Interessanterweise kommt bei überbewerteten Routen das Argument eigentlich nie zum tragen. Warum wohl. Bei den von Bodo gennannten Routen hätte ich auch mit 6c+ kein Problem wenn man den derzeitigen Zustand, ( Griffausbruch und Speck ), berücksichtigt.
Schöne Route mit tricky Einzelzügen, leider kurz und oben etwas schmerzhafte Griffe. Bewertung in Ordnung.
Bewegung ist alles. Eine Route, die sich irgendwie nicht so gängig zeigt. Gefühlt deutlich schwerer als die Trockenmauer. Ausstieg rechts übers Fingerloch der Trockenmauer, oder gerade hoch über Untergriff?
Wie ist denn das Ganze gedacht? Nur auf der Platte oder als Verschneidungskletterei mit dem Schwarzen (Bruch-)Riss?
Sehr geil. Sehr lang. Sehr komplex. Und trotz der No-Hand-Rests würde ich sagen: glatt 8, mindestens. Als 3-SL-Tour macht das eh keiner mehr.
ganz interessante verschneidung, trotz der optik nicht wirklich offensichtlich, recht abdrängend zum umlenker - da muss man schonmal richtig klettern!
sehr ansprechende wandkletterei in bestem, abdrängend-kompaktem essing-fels. zwei schwere boulderige passagen durch nen nohandrest getrennt. unten recht offensichtlich, aber pressig mit heikel zu klippendem 2. haken; oben unübersichtlich, an kleinen oder flachen griffen mit sehr weitem zug an nen versteckten aufleger. dort im onsight sicher schwer, erfordert allerdings momentan nicht viel kopfarbeit, weil durchgetickt...
Ich hab überhaupt kein Verständnis für diese Weltmeisterticker. Da wird hier und da ein jeder Griff getickt um den Nachvolgenden die Route anzuzeigen.Ja tolle Onsightbegehung.... In der Halle ist ja auch alles so schön bunt und da muß man sich ja auch nicht die versteckten Griffe und Tritte merken.
Habs nun auch endlich gemacht - etwas Dynamik hilft über die Schlüsselpassage, stabile Schultern vorausgesetzt; danach schüttelt man wohl länger als man klettert, aber die Passagen lassen sich gut einteilen - trotz allem noch konzentriert klettern; denk nun auch eher 8a Anm.: und wer dann immer noch nicht alles gemacht hat kann ja diverse Ausstiegsvarianten auf- und abklettern (a`la big circle)
OSgn, stimmt am nächsten Tag auffallend. Ab 1,80 ist alles leichter, nur meine Waage will nicht dran glauben ;-). Grandiose Kletterei und perfekt eingerichtet ist das Teil auch noch, schön gemacht EBE.
8a ist glaub ich schon in Ordnung auch wenn sie relative gut gängig ist, da die Schlüsselsteller ziemlich weit unten ist. Für kleine Leute(gell Ingo) sicherlich schwerer!
Was ein monstergeiles funier! Außergewöhnlich homogenes 60-züge-brett, in dessen drei schlüsselpassagen eindeutig die rockwellhärte der finger- und zehennägel entscheidet. das „nette erholungsgelände“ dazwischen saugt weiter mit unter- und seitgriffzügen bei weiterhin oft miesen tritten, und selbst die schüttler erfordern viel spannung und sind dementsprechend dürftig... Und wie es sich für eine wahre premiumführe gehört, lässt sie popeyegepumpte ausdauerschlappnasen noch am allerletzten zug zum umlenker anständig abbrezeln. Aber abgesehen davon schon rein optisch eine extrem würdige coverroute!
Ich konnte gestern das alte Projekt vom Ingo? klettern; es handelt sich um die ursprüngliche gerade Line vom später gekletterten brain bug(Linksschleife) - Einstieg und Ausstieg sind die selben. Von der guten Leiste, wo die "Ausweichvariante" nach links zieht ,klettert man grade hoch an schlechte Seit/Zangengriffe für rechts und links zu einer miesen kleinen Mulde, dann Füße setzen und dynamisch zu gutem Giff mit rechts, dann links an das Band usw. Bewertung ist schwierig, da es sehr boulderlastig ist, dieser dürfte aber ca. bei 7b (+) liegen - auf jeden Fall super Züge!!! Frage mich warum das noch keiner gemacht hat! Also ran Jungs - nutzt die kühlen Temperaturen!
frei nach Gerhard Polt: "brauchts des?!?"... die tour hat auf 16m routenlänge ca. 6m eigenständige linie. der einstiegsschrofen bis zum ersten haken ist identisch mit "faustriss" und ab einem meter über dem dritten haken klettert man im "linken pfeiler". die haken nummer 2 und 3 sind für menschen unter 180cm körpergröße nur schwer zu klippen. beim 2ten hätte man sich den klipp vom podest aus gewunschen und beim 3ten wär vom henkel aus schön gewesen. schade. :-( bitte nächstes mal die rosa brille abnehmen, beim gebietsbetreuer nachfragen und dann erst bohren!
Gemütliche Kletterei, im Mittelteil gibts fuer noch zukünftige Runaways(*) nen kleinen Runout mit bischen lockeren Brocken. Für den eigentlichen Umlenker muss man über den Felskopf drüber, evtl kanns lohnen schon am letzten Haken vorher umzulenken, um Seilklemmereien zu vermeiden... (* Siehe English for Runaways ;)
Der Friend ist wahrscheinlich für den obersten Teil der Route gemeint... da wirds aber auch leichter.
Ich denke das dass noch keiner gemacht hat weil das Projekt bisher nicht für die Allgemeinheit freigegeben war!
Falls es nicht frei gegeben wäre, dann hätte es wohl nach über 17 Jahren? den Projektstatus allmählich verloren. Außerdem hat es der freundliche Laschensetzer -Danke an dieser Stelle! in letzter Zeit (wie lang ist das dann eigentlich?) auch nicht ernsthaft belagert.
Also die Haken waren ca. 20 Jahre drin, grobe Schätzung. Projekte werden auch nicht "offiziell" von einem Kommitee für die Allgemeinheit freigegeben, i. d. R. (ungeschrieben) gilt 1 Jahr. Es sei denn, der Routeneinrichter versucht sich heftig oder zumindest regelmäßig an der Linie (vgl. "Verjährungsfrist"). Hein und ich probierten die Linie auch schon vor Jahren - wir kamen bloß nicht ´rauf. Also nochmals herzlichen Glückwunsch an den Erstbegeher!
Also erstmal Gratulation! Meine Projekte sind grundsätzlich alle offen, insofern gar kein Problem. Hauptsache es kommt ne gute Tour raus... SG Ingo
Wenns ein 7b(+)Bloc Boulder ist, dann geht die Tour aber mehr in Richtung (leicht) 10- Oder ist das klassische Prunner Bewertung 9/9+ mit 10- Schlüsselstelle ;)
oben mal kurz den überblick bewahren, dann ist es auch keine 7- mehr. allgemein fallen die bewertungen der drei linken routen sehr gnädig aus. route 4 von links gesehen (6er) fällt da schon pressiger aus. allerdings auch nur ein zug. und vorsicht: dort lebt bissiges getier im grossen loch!
Limiter '97 [Lauf am Forellenbach]
Ich habe als neue Schwierigkeit nach Griffausbruch mal 9 vorgeschlagen. Wäre
schön, wenn es jemand bestätigt - oder etwas anderes vorschlägt.
Winteraktion [Schellneckkopf]
Solchen, die im winter dieses tiefkühltruhenambiente schätzen, kann man
sowieso nicht bei der einschätzung des klettertechnischen anspruchs trauen. für 8 hat man kein
dickes brett zu bohren, sondern nen versteinerten burg-randeck-deckenbalken durchzunagen. ein
grädchen drauzuflegen, fänd ich noch satt untertrieben. aber egal, weil ne supercoole linie! die
platte ist erwartungsgemäß bitterer, als man sich vorher vorstellen kann und der anschließende
riss zwar steil und pressig, aber ne wohltat für die verbogenen fingerchen. zum umlenker am
besten bis auf dessen höhe immer links im riss bleiben.
Dynamik des Apfelkuchens [Etterzhausen]
Was ist eigentlich mit der Tour rechts vom Apfelkuchen? Ist das noch ein
Projekt? Ausserdem könnte mal jemand verraten, ob das Projekt durch den steilen Überhang links
vom "leichten Dachl" freigegeben ist, bzw. wer sich gerade daran versucht. Danke.
Dynamik des Apfelkuchens [Etterzhausen]
Das Projekt links vom leichten Dachl ist freigegeben! Zuletzt hat es Marco M.
probiert und im derzeitigen Zustand als nicht kletterbar eingestuft! Viel Spaß beim probieren.
Die Tour recht ist ein altes Projekt vom Fritz A. und nach meinen Information noch nicht
durchstiegen.
Dynamik des Apfelkuchens [Etterzhausen]
rechts vom apfelkuchen haben sich schon manch potentente kandidaten die zähne
ausgebissen. wer auf der suche nach freigegebenen projekten ist kann sich übrigens auch gerne
mal in der chefetage versuchen...
Dynamik des Apfelkuchens [Etterzhausen]
das es ohne geht musste ja vom stefan kommen;-) hab den richi es mal so
klettern sehen. sah aber nich so smove aus.
Fristenkontrolle [Cavolution]
Ursprünglich von Martin Schön und mir gebohrte Route, welche nun von keinem
geringeren als Guido Köstermeyer erstbegangen wurde.
Zuwachsrate [Mayfels]
Der mayfels hat erneut zuwachs bekommen: und zwar nen extrem amüsanten vom
basti direkt rechts von der laus. Die wand unten ist zwar auch gut, aber das lässigste ist ganz
klar der überhang, der in formidabelst athletischen zügen erklommen werden darf und noch den
einen oder anderen schlaraffiös gepolsterten rausschmeißer bietet. Kein einziger siffender griff
(wie links um die ecke so üblich) trübt diesen großartigen spaß: henkel(l)-trocken, quasi –
prost und machen! :D
Ps: links unterm umlenker klemmt ne wackelige schuppe NOCH einigermaßen fest, also bitte besser
die noch etwas erdigen henkel darüber bevorzugen!
Zuwachsrate [Mayfels]
schöner und lohnender (neu)-zuwachs. ich würde aber anregen, das oben
umzubohren, erstens ist momentan nicht offensichtlich wo es lang geht und zweitens ist ein sturz
beim letzen hakens aufgrund des heftigen pendlers nicht wirklich lustig. und es wollen ja
bestimmt auch leute in der tour ihren spass haben, die vor der begehung nicht wissen wo die
griffe versteckt sind.
Zuwachsrate [Mayfels]
nun, wie würdest du's denn haben wollen? zwangsläufigerweise hat basti den
pendler ausgiebig getestet (und ich letztlich auch)... ist doch ne schöne und harmlose schaukel,
viele gehen für sowas auf die dult! ;)
Zuwachsrate [Mayfels]
bis sich der erste mal den kopf anhaut oder die füße wenn er ordentlich
schlapseil kriegt.
so wie das jetzt gebohrt ist, setzten sich erst mal die meisten leute oben rein, machen
technisch hoch, checken aus und kletterns erst dann, eigentlich schade. und dass ganz bloß weil
ein haken ( bewusst?) ungünstig gesetzt ist. im übrigen ist es nicht nur mir so ergangen.
Zuwachsrate [Mayfels]
also nochmal die frage: wie wäre es denn deiner meinung nach besser gebohrt?
ich finds sehr gut eingerichtet hinsichtlich klippposition und routenverlauf; wenn man fliegt,
zieht es einen immer schön ins freie. die passage ist eben nicht offensichtlich (warte schon auf
ellenlange ticks wie an schild oder f-ruh), und da kann man es m.e. ähnlich wie im space shuttle
kaum auf die absicherung schieben, wenn man sich nicht traut, vom haken wegzuklettern. ;)
voraussetzung ist natürlich wie in jeder anderen route auch, dass der sicherer mental anwesend
ist und auch weiß was er tut.
Zuwachsrate [Mayfels]
liegt doch eigentlich auf der hand, du hängst auf höhe des letzten hakens,
hast nen guten griff in der hand und fragst dich warum der jetzt ohne erkennbaren grund soweit
rechts ist dass du nicht klippen kannst...
also, drei optionen: a) den vorletzten haken höher und einen guten halben meter nach links, dann
bleibt es spannend aber ohne pendler, b) den letzten haken soweit nach links dass, man aus dem
guten griff links klippen kann, c) die absolute weicheinvariante wäre dann a) + b)
Zuwachsrate [Mayfels]
hihi, ich weiß, man kann fast reinbeißen, aber um's verrecken nicht klippen!
:-D also, zieh halt weiter auf den henkel für links, von dem es sich bequemst einhängen lässt.
ziag-oder-fliag! ich find's cool so, vor allem, da man es sich hier in der steilheit auch locker
leisten kann (ganz ähnlich wie beim schnapper in pumping iron).
sollte der untere haken versetzt werden, muss man aufpassen, dass man dadurch beim zug auf den
o.g. henkel kein einfädeln mit rechts provoziert, was jetzt gut vermieden wird.
tja, eben alles geschmackssache und dies nur meine meinung. jedoch fände ich es schade, würde
dieser spannenden passage der erlebniswert genommen, da kaum noch solche routen entstehen, wo
man zwingend aber unkritisch überm haken klettern muss.
Astrella [Shield / Schild]
wirklich ein fesches roütchen! ABER, den letzten zh auszulassen, sollte man
sich sehr gut überlegen und absolut sicher sein, dass man da weder rausfallen noch einfädeln
kann (was m.e. beides dort ganz schnell bzw. ständig passiert)! von mir gibt's ne klare KLIPP-
oder(und) HELMempfehlung, nachdem es mit da volles pfund umgedreht hat, als ich in reichweite
des henkels noch abgeschmiert bin. ist zwar gut ausgegangen, jedoch kann keine route so schön
sein, dass man dafür pflegefallstatus in kauf nimmt!
Astrella [Shield / Schild]
der letzte haken ist eigentlich dazu da, damit man die tour sozial im vorstieg
auschecken kann. es gibt sogar eine halbwegs passable einhängposition: man muss nur mit dem
linken fuß weit genug links draussen stehen, dann kann man das ding auch aus der kletterposition
clippen.
Astrella [Shield / Schild]
richtig, der klipp ist allerdings fast so anstrengend wie alle weiteren züge,
so dass die empfehlung kursiert, ihn im durchstieg einfach auszulassen...
Caligula [Großer Keilstein]
Was das altmühltal so wertvoll macht, ist in meinen augen u.a., dass man immer
mal wieder ganz unten auf dem boden der vertikalen tatsachen abgestellt wird... Genauso
durchgedreht wie der namengebende tyrann fühlen sich die hände an, wenn man sie mal zu tief in
diese wahnsinnslinie gesteckt hat. Wer genügend strom hat, kann den schredderriss hautschonend
hangeln/piazen. Aber solange man stromsparend klemmen muss und kein fakir ist, tut man gut
daran, die selbstzerstörung mit beliebigen schichten tapein grenzen zu halten. das steigert den
klettergenuss und verringert die empfundene schwierigkeit gleichermaßen, ganz bestimmt!
Höhlenverschneidung [Schlossfels]
sehr schöner weg, vom hein dankenswerterweise saniert. ist insgesamt noch
etwas bröselig, was sich aber sicher bals geben wird.
ACHTUNG: finger und zehen weg von der großen schuppe am 5.(?) haken, die offenbar nur durch
dreck noch an der wand klebt, sich aber leider wunderbar zum anreißen und draufstehen
anbietet!!!
Black Hole Fun [Kastlhöhle Rechts]
ziemlich kultige und fingerfreundliche felsfahrt mit technisch ausgesprochen
variabler kletterei: hand-/faustriss, verschneidung, steiles gehenkel und lustiges rotieren im
stemmkamin. die absicherung ist z.z. noch semialpin, aber durchaus gut, und wird bei gelegenheit
noch nachgebessert.
Latissimus [Deutsch-Österreicher Turm]
da wo die Tour sich äußerst unelegant nach links in den riss verabschiedet
könnte man sie doch eigentlich mit drei Haken völlig umweltverträglich grad nuff legen? oder?
Latissimus [Deutsch-Österreicher Turm]
das hab ich so auch schon bei ebi "beantragt". bis allerdings das ganz
offizielle ok kommt, hab ich nen vorläufigen umlenker nach den hauptschwierigkeiten gesetzt, so
dass man nicht in den riss queren muss und gscheit abbauen kann.
Latissimus [Deutsch-Österreicher Turm]
Ich muß da immer erst ein bißchen was zusammenkommen lassen, damit sich mit
Herrn Littl eine Ortsbegehung auch lohnt. In aller Regel biege ich das dann rhetorisch schon so
hin, daß der Neutourenwunsch amtlich genehmigt wird. Es sei denn, die geplante Route geht völlig
durch die Büsche. Das ist hier aber nicht der Fall. Also dieses Jahr wird´s nix mehr werden,
nächstes Jahr sicher.
Emanzenschanze [Bischofsbucht Links]
lässige steile tour, die toleranter ist, als es sich anhört. unter gardemaß
sind zwar einige zusätzliche watt ganzkörper- oder/und fingerstrom nötig, aber doch angenehm
variabel an den nur kurzzeitig mäßigen fels zu bringen. und ganz ohne technik geht's auch nicht,
sonst hat man beim diffizilen aufrichter in die platte keine echte chance - ne coole stelle, die
den durchstieg nochmal schön spannend macht... (m.e. deutlich schwerer als der loser)
Winteraktion [Schellneckkopf]
hab mal ein grädchen draufgelegt - in übereinstimmung mit dem créateur de
route. vielleicht kommt das ja im bewertungsgefüge des felsens auch hin, oder nicht?
Nasenüberhang [Kastl Westwand]
alte techno-rumpel von 1965 entlang einer herausragenden struktur, die aus der
froschperspektive tatsächlich an ein riechorgan erinnern kann. dieser (obere) teil bietet
außergewöhnlich steile und (meistens) griffige wand- und kantenkletterei sowie einen kommoden
nohandrest im rechten nasenloch, der den konditionellen anspruch doch angenehm moderat
gestaltet. eine empfehlung für alle plattenmüden, die gern auch mal etwas mehr in der hand
haben.
Südwand [Triangelturm]
für den einen genuss - für den anderen anspruchsvoll. auf jeden fall eine der
besten routen (wenn nicht DIE!) dieser preisklasse in prunn, da selten homogen und fordernd vom
boden weg bis zum umlenker : so kerniger wie keksiger einstieg, tolle lochkletterei im
mittelteil und technischer piazpfeiler oben raus und nur dank der guten (no hand) rests
dazwischen noch im 6. grad. um den einstiegsbruch zu umgehen, kann man den 1. haken auch ganz
gut direkt anbouldern, muss dann aber schon tiefer in die tasche greifen...
Back in the High Life [Triangelturm]
noch so ne ausdauerperle hier, die nen positiven affenfaktor mit gutgriffiger
athletik belohnt, ohne durch banale bewegungsaufgaben zu langweilen. beschränkte reichweite (<
1,75 m) hebt jedoch in der cruxpassage den individuellen anspruch deutlich an, oben nach dem
rastpunkt dagegen wohl lediglich die zugzahl.
Up to date [Triangelturm]
wirklich sehr knorkes teil! der einstiegsriss ist mal wieder a weng
dreidimensional, löst sich aber mit etwas übersicht ganz gut. durch den überhang zieht es recht
gängig bis zum übergang in die platte (der bruch nach der rampe stört nicht wirklich, wenn man
sich etwas links hält), wo dann echt feine schlüsselzüge an seitgriffen folgen, bis man auf dem
großen gaston für rechts steht. zum umlenker noch schöne und anhaltende plattenkletterei (mit
dem haken hat ingo nicht ganz unrecht).
Akopalüze nau! [Schlossfels]
kaum zu glauben, dass auch heutzutage noch solche 3-sterne-deluxe-touren
machbar sind! nach dem an sich schon guten fingerriss vom skorpion folgt edelster lochkalk mit
einer für den vorgeschlagenen grad sehr fordernden kraftausdauerpassage und erstklassigen zügen
bis zum umlenker. für mich eine liga mit high life und zamomin und mit das beste, was ich bisher
unter die finger bekommen habe!
Guillotine [Schlossfels]
absolut grandiose linie, aber nach meinem ersten eindruck eher was zum
drytoolen. die biestigen boulderstellen fräsen sich wie piranhas in ringbänder und
altmühltalgepflegte babyhaut. biodynamisch aufgerüstet mit steigeisen, stahlfingern und
ordentlich leder auf der haut genießt sich die großzügige kratzbürstigkeit dann ganz sicher auch
in vollen zügen... ;-)
obacht: 2 brocken könnten allsbald der schwerkraft folgen: nr.1 ist ein block rechts unter dem
kleinen dach vor der ersten schweren passage und nr. 2 ist ein zapfen links außen an der
guillotine. wen(n) die treffen, hilft kein helm mehr...
Akopalüze nau! [Schlossfels]
Unglaublich gute Tour!! Warmlaufen auf den ersten 30 Metern und dann eine 10
Meter lange für mich sehr komplexe, abdrängende Wandkletterei in bestem Fels. Über den Grad
lässt sich natürlich immer streiten. Fest steht: Es gibt leichtere 8er. :-)
Akopalüze nau! [Schlossfels]
sach ma hein: was ist denn das für ein scheiss-name? i brake together.
Akopalüze nau! [Schlossfels]
Also ich find des super, ist doch vom Helge. Kennst du den nicht?
Du Hamburger...
Bin übrigens morgen wieder vor Ort. Bis dann
Akopalüze nau! [Schlossfels]
"Katzeklo" würde dem Charakter der Route nicht gerecht !
Renate Seifert Ged.-Weg [Prunner Wand Links]
guter weg, dessen offensichtliche hürde die steile rissverschneidung ist: mit
etwas risstechnik und gelassenheit gutmütiger als sie aussieht (links- wie rechtsstemmend und
gutklemmend), ohne jedoch ein ungewisses kinästhetisches experiment... ;) am dritten haken hat
man wieder feste tritte unter den füßen und noch ein paar nette, ganz oben leidlich grüne meter
vor sich. hat zwar erstaunlich viele bühler, aber dennoch volles genuss-trad-potential.
Buchenriss [Mühltor]
Toller griffiger riss, mit keilen so kinderleicht und verschwenderisch
absicherbar, dass es die beiden zwischenringe eigentlich gar nicht braucht. das einzige, was
sich bei den blöcke überm ersten ring regt, ist die phantasie... aber man weiß ja nie...
Südwand [Triangelturm]
... dafür aber auch locker 1,5 grade drauflegen! ;)
Palast der Winde [Prunner Wand Rechts]
Selbst auf die Gefahr hin, dass nun Horden von Aspiranten dieses Juwel des
Tals belagern: Den mythenumwobenen "sächsichen Riss" kommt man auch als normalsterblicher
Wandkletter mit nur geringfügigen Abschürfungen an Händen und Armen hoch, mit dem von Bodo oben
empfohlenen Material sogar einigermaßen entspannt (vorausgesetzt man schafft es, nicht die
besten Keilstellen mit diversen Körperteilen zu blockieren). Also: Nur Mut! Spannend bleibts
allerdings trotzdem...
Die Ratten kommen aus den Löchern [Eisenbahnerwand]
Aus gegebenem Anlass möchte ich darauf hinweisen, dass sich im Umlenker
derzeit noch kein Fixkarabiner befindet. Des Weiteren befindet sich auch an den anderen Wänden
in Schönhofen nicht in jeder Route ein Fixkarabiner. Ein Blick in ein aktuelles Topo ist daher
immer zu empfehlen um zu wissen wo eine Route endet. Zudem sollte jeder Vorsteiger (auch in
Schönhofen) am Umlenker umbauen können!
Südwandriss [Prunner Wand Rechts]
schade, schade! aus unerfindlichen gründen hat es die schöpfung hier leider
nicht ganz bis zur vollendung gebracht:
schlichtweg DAS sinnbild DES perfekten risses (sowohl hinsichtlich kletterbarkeit als auch
absicherbarkeit sowie homogenität), aber hört der völlig unverständlicherweise 3 m über dem
boden auf und ist mittig zwar nur kurz, jedoch ziemlich überflüssig durch ein grasband
unterbrochen.
was hat ER sich verdammtnochmal DABEI gedacht?!
Jörg-Lehne Ged. Weg [Prunner Wand Rechts]
als sonst leicht erschütterbarer (schönhofen)bruchschisser muss ich sagen, ich
fand die blöcke recht solide in der wand verstaut. sich nach dem 4. haken rechts der rinne zu
halten hilft bessere sicherungsmöglichkeiten zu finden und es sich vor dem umlenker nochmal
ziemlich schwer zu machen.
Schwerelos [Prunner Turm]
da versteckt sich eine echte perle in der steilen ostwand! selten griffige und
homogene meter für prunner verhältnisse und bei feuchterer witterung recht lange trocken,
allerdings leider gerade dann besonders mühsam zu erreichen... wegen des sehr abschüssigen
einstiegsbereichs den vorsteiger am besten erst dann einsichern, wenn der erste haken einghängt
ist...
Ab durch die Mitte [Hanslberg]
auch dieses jahr hat sich ein bewohner des großen loches gefunden. mieter ist
diesmal eine eule bzw ein kauz mit seinen noch nicht geschlüpftem nachwuchs. also bitte auch
dieses jahr den zentralen wandbereich in hanslberg nicht beklettern!!!
300 Watt [Nixenwand]
des is ja eine wahre perle unter lauter säuen!!!
die schönste route an der nixenwand.
Sehr knifflig oder einfach nur brutal.
die hacken sitzen genau da wo man sie braucht
Direkte Linie [Löcherwand]
In der Route fehlt momentan die dritte Lasche!
Nothing for Boulder Elks [Felskirchl]
Gefühlte 8+ mit Durchstiegsbrermse auf Umlenkerhöhe...
Punk aber militant [Apostelbalkon]
puh die route mit sieben rein zu stellen find ich shcon hartcore is eher hart
7+.
und vom flo auch so bewertet. aber des mit der verlängerung is so ne sache, wenn die halt nich
fix drin is, besteht massive grounder gefahr für den ersten der sie machen möchte .
Wär cool wenn du da noch ne schlinge rein machen würdest flo.
Ansonsten echt gute boulderartige linie
Schisma [Apostelkeller]
Sicherungsmaterial: BigBros! Wer hat hier so etwas?
Schisma [Apostelkeller]
Friends 2 bis 4 reichen auch. Falls nicht vorhanden: Verzicht üben.
Schisma [Apostelkeller]
Ich wollte das ja auch eher als Vorschlag verstanden wissen (im Sinne von:
Egal was es ist, Hauptsache GROSS!) und keinesfalls dogmatisch... Nicht dass sich hier noch ein
Glaubenskrieg in der Klettergemeinde entzündet, welcher am Ende gar zum Schisma zwischen
Heterodoxen (BigBro) und Orthodoxen (Friend) führt. In diesem Sinne: Grüße aus dem Zentrum der
Gegenreformation!
Schisma [Apostelkeller]
Wenn nur die Größe wichtig ist, dann werde ich mir ein par Holzkeile basteln!
Systemrelevanz [Cavolution]
Sehr abwechslungsreiche und empfehlenswerte Routen. Nicht von den
Einstiegsmetern abschrecken lassen.
Das Geheimnis der Rüstkammer [Homöostase]
Die Nr. 4 an der Homöostase- vgl. Panico-Führer S. 238/239. 7 Zwischenhaken.
Crux am 5. Bolt, sehr athletischer Zug über einen überhängenden Wulst. Davor kurioser,
überhängender, breiter Riß.
El Busgosu [Sakristei]
der "herr des waldes" lädt zum gepflegten move - vielleicht taugt das ja mal
zum aufwärmen für das eigentliche testpiece um die ecke? viel schbass jedenfalls!
El Busgosu [Sakristei]
tss, kaum hingeschaut schon ist die Linie weg. Na Gratulation ;-)
Nostromo [Bischofsbucht Mitte]
halleluja! endlich! sehr geil, tom! ;-D
Nostromo [Bischofsbucht Mitte]
glückwunsch zur optisch wohl schönsten linie, tom!
puda rosa [Nixenwand]
Aus gegebenen Anlass möchte ich darauf hinweisen, dass es vor
Neuerschließungen obligatorisch sein sollte, das geplante Vorhaben mit dem zuständigen
Gebietsbetreuer abzusprechen. Gründe dafür sind z.B. der Naturschutz, Vermeidung von Problemen
mit Grundbesitzern oder um einen bestimmten Sicherungsstandard festzulegen. Nicht ohne Grund
wurden bereits mehrfach Neutouren in diesem Bereich von der Gebietsbetreuung abgelehnt. Auf gar
keinen Fall dürfen bestehende Touren ohne vorherige Absprache verändert werden. Ich würde die
Erschließer dieser Route daher bitten, sich mit dem zuständigen Gebietsbetreuer in Verbindung zu
setzen! Die Kontaktdaten sämtlicher Gebietsbetreuer finden sich z.B. im aktuellen Führer auf
Seite 16.
Cordon Negra [Shield / Schild]
Im neuen Führer wieder mit 7+ angesetzt!
Cordon Negra [Shield / Schild]
tja, Ebe wollte nicht auf mich hören.... Nun gut, sicher eine der härtstenen
7+ weit und breit.
Nostromo [Bischofsbucht Mitte]
Ja gratuliere auch: Hasse no stromo - musse gehen eon.
Cordon Negra [Shield / Schild]
In jeder Hinsicht bin ich eben old school - so auch bei Bewertungen.
Nostromo [Bischofsbucht Mitte]
Was lange währt... Echt saugute Tour! Wer es auf den ersten 25 Metern schafft,
alle heiklen Griffe und Tritte an ihrem angestammten Platz zu belassen und die wenigen
bombenfesten Felsstrukturen nicht so fest zuzuschrauben, dass noch ein paar Körner für die
Crux-Traverse übrigbleiben, wird auf den letzten 20 Metern mit genialer Henkelloch-Kletterei in
einmalig ausgesetztem Ambiente belohnt. Juhuu! Ach ja: Expressschlingen unter einer Mindestlänge
von 30 cm sorgen spätestens an der Schlüsselstelle für ein jähes Ende des Kletterflusses...
Cordon Negra [Shield / Schild]
Sollten wir nicht die Bewertung in Übereinstimmung mit dem neuen Führer
angeben?
Cordon Negra [Shield / Schild]
Was geht mich die Bewertung im Führer an?? :-)
Nostromo [Bischofsbucht Mitte]
stimmt alles soweit! aber nochmal ne warnung:
wer meint, mit der crux den heiklen teil von feinstem bischofsbuchtsplitt hinter sich und nur
noch bembenfestes gelände vor sich zu haben, wurde gestern vom meister schnell belehrt, indem
dieser ne handballgroße klamotte bei etwa meter 35 raustrat. diese ist knapp jenseits des weges
eingekratert - und zwar genau auf meinen heiß geliebten allos amaranth schokoletten! aber wir
wollen trotzdem mal froh sein, dass da kein kopf dazwischen war, denn gestern waren mal wieder
genug leute unterwegs, die gefahrenbewusstlos ihren privaten deflektorschutzschildgenerator im
chalkbag spazieren trugen...
außerdem hängt etwas höher beim drittletzten zwichenhaken am oberen rand der intensiv
olfaktorisierenden siebenschläferfäkalienstation ein morscher block dreimal größeren ausmaßes,
der sich allseits henkelig wunderbar zum rausreißen darbietet...
Cordon Negra [Shield / Schild]
Also Ingo, bin ganz Deiner Meinung, d. h. ein Führerwerk ist kein amtliches
Mitteilungsblatt. Es spiegelt in Details durchaus auch die Subjektivität des Autors wider.
Cordon Negra [Shield / Schild]
ist doch gut, hier zum talausgang die bewertungen doch mal anzuziehen, und
damit das gefälle richtung altmühltal etwas anzugleichen! ich sach nur totenvogel 7, prunner
westwand 7... ;)
Nostromo [Bischofsbucht Mitte]
wenn man in der nostromo unterwegs ist, sollte man darauf achten, daß im
einstiegsbereich (zwischen den einstiegen zum weltenburger pfeiler und zum donauweg) keine leute
rumstehen oder sitzen. der sichernde kann ohne weiteres außerhalb der schusslinie aufgestellt
werden, wenn man den ersten haken vom krümelmonster clipt und die beiden haken im donauweg
wieder aushängt. Und ein helm zum sichern schadet sicher nicht. bis zur schlüsselstelle wird
sich sicher noch das eine oder andere teil verabschieden. gleiches gilt übrigens auch für die
benachbarten touren - selbst aus dem viel begangenen donauweg hat kürzlich einer 2 respektable
brocken rausgezogen...
die schuppe beim drittletzten haken ist mir nicht aufgefallen - ich bin dort weiter rechts
geklettert (ungefähr 1,5 - 2m am loch vorbei). das verschissene loch hab ich nur kurz zum
ausschütteln genutzt und bin dann nach rechts in die platte.
Cordon Negra [Shield / Schild]
Bin ja Bewertungsdiskussionen gegenüber immer aufgeschlossen, aber das
Argument, "Weils schon immer so war", zieht bei mir auch im echten Leben nicht so recht.
Interessanterweise kommt bei überbewerteten Routen das Argument eigentlich nie zum tragen. Warum
wohl. Bei den von Bodo gennannten Routen hätte ich auch mit 6c+ kein Problem wenn man den
derzeitigen Zustand, ( Griffausbruch und Speck ), berücksichtigt.
Trockenmauer [Walba]
Schöne Route mit tricky Einzelzügen, leider kurz und oben etwas schmerzhafte
Griffe. Bewertung in Ordnung.
Concierge [Walba]
Bewegung ist alles. Eine Route, die sich irgendwie nicht so gängig zeigt.
Gefühlt deutlich schwerer als die Trockenmauer. Ausstieg rechts übers Fingerloch der
Trockenmauer, oder gerade hoch über Untergriff?
Cafe au Lait [Walba]
Huuaah, für eine 6 verdammt unangenehmer Einstieg in Piaztechnik. Aber
lohnend.
Mogelpackung [Triangelturm]
Wie ist denn das Ganze gedacht? Nur auf der Platte oder als
Verschneidungskletterei mit dem Schwarzen (Bruch-)Riss?
Schlumpfweg [Bärenkopf Links]
Sehr geil. Sehr lang. Sehr komplex. Und trotz der No-Hand-Rests würde ich
sagen: glatt 8, mindestens. Als 3-SL-Tour macht das eh keiner mehr.
Fieberkurve [Homöostase]
ganz interessante verschneidung, trotz der optik nicht wirklich
offensichtlich, recht abdrängend zum umlenker - da muss man schonmal richtig klettern!
Mogelpackung [Triangelturm]
Hab ich mich auch schon gefragt. Nur auf der Platte erscheint es mir verdammt
schwierig.
Heimweh nach Maria [Homöostase]
sehr ansprechende wandkletterei in bestem, abdrängend-kompaktem essing-fels.
zwei schwere boulderige passagen durch nen nohandrest getrennt. unten recht offensichtlich, aber
pressig mit heikel zu klippendem 2. haken; oben unübersichtlich, an kleinen oder flachen griffen
mit sehr weitem zug an nen versteckten aufleger. dort im onsight sicher schwer, erfordert
allerdings momentan nicht viel kopfarbeit, weil durchgetickt...
Heimweh nach Maria [Homöostase]
Ich hab überhaupt kein Verständnis für diese Weltmeisterticker.
Da wird hier und da ein jeder Griff getickt um den Nachvolgenden die Route anzuzeigen.Ja tolle
Onsightbegehung....
In der Halle ist ja auch alles so schön bunt und da muß man sich ja auch nicht die versteckten
Griffe und Tritte merken.
Heimweh nach Maria [Homöostase]
ticken is doch voll okay solang man danach seine bürste zückt und die ticks
wieder wegputzt.
Locomotive Breath [Shield / Schild]
Habs nun auch endlich gemacht - etwas Dynamik hilft über die Schlüsselpassage,
stabile Schultern vorausgesetzt; danach schüttelt man wohl länger als man klettert, aber die
Passagen lassen sich gut einteilen - trotz allem noch konzentriert klettern; denk nun auch eher
8a
Anm.: und wer dann immer noch nicht alles gemacht hat kann ja diverse Ausstiegsvarianten auf-
und abklettern (a`la big circle)
Ohne Strom geht nichts [Mayfels]
OSgn, stimmt am nächsten Tag auffallend. Ab 1,80 ist alles leichter, nur meine
Waage will nicht dran glauben ;-). Grandiose Kletterei und perfekt eingerichtet ist das Teil
auch noch, schön gemacht EBE.
Locomotive Breath [Shield / Schild]
8a ist glaub ich schon in Ordnung auch wenn sie relative gut gängig ist, da
die Schlüsselsteller ziemlich weit unten ist.
Für kleine Leute(gell Ingo) sicherlich schwerer!
Welcome to Motastan [Bischofsbucht Mitte]
Was ein monstergeiles funier! Außergewöhnlich homogenes 60-züge-brett, in
dessen drei schlüsselpassagen eindeutig die rockwellhärte der finger- und zehennägel
entscheidet. das „nette erholungsgelände“ dazwischen saugt weiter mit unter- und seitgriffzügen
bei weiterhin oft miesen tritten, und selbst die schüttler erfordern viel spannung und sind
dementsprechend dürftig... Und wie es sich für eine wahre premiumführe gehört, lässt sie
popeyegepumpte ausdauerschlappnasen noch am allerletzten zug zum umlenker anständig abbrezeln.
Aber abgesehen davon schon rein optisch eine extrem würdige coverroute!
Schlafes Bruder [Stifterfels Rechter Sektor]
Ich konnte gestern das alte Projekt vom Ingo? klettern; es handelt sich um die
ursprüngliche gerade Line vom später gekletterten brain bug(Linksschleife) - Einstieg und
Ausstieg sind die selben.
Von der guten Leiste, wo die "Ausweichvariante" nach links zieht ,klettert man grade hoch an
schlechte Seit/Zangengriffe für rechts und links zu einer miesen kleinen Mulde, dann Füße setzen
und dynamisch zu gutem Giff mit rechts, dann links an das Band usw.
Bewertung ist schwierig, da es sehr boulderlastig ist, dieser dürfte aber ca. bei 7b (+) liegen
- auf jeden Fall super Züge!!!
Frage mich warum das noch keiner gemacht hat!
Also ran Jungs - nutzt die kühlen Temperaturen!
puda rosa [Nixenwand]
frei nach Gerhard Polt: "brauchts des?!?"...
die tour hat auf 16m routenlänge ca. 6m eigenständige linie. der einstiegsschrofen bis zum
ersten haken ist identisch mit "faustriss" und ab einem meter über dem dritten haken klettert
man im "linken pfeiler". die haken nummer 2 und 3 sind für menschen unter 180cm körpergröße nur
schwer zu klippen. beim 2ten hätte man sich den klipp vom podest aus gewunschen und beim 3ten
wär vom henkel aus schön gewesen. schade. :-(
bitte nächstes mal die rosa brille abnehmen, beim gebietsbetreuer nachfragen und dann erst
bohren!
Zeichen der Freundschaft [Labertalwand]
der kleine bruder vom "zeitvertreib"...nette züge im steilen gemäuer - gut
gelungen Julian! :-)
Zeichen der Freundschaft [Labertalwand]
Gebohrt wurde die Linie allerdings von Mathias Williger und Martin Schön!
Efeupfleiler [Zoo - Unten]
Gemütliche Kletterei, im Mittelteil gibts fuer noch zukünftige Runaways(*) nen
kleinen Runout mit bischen lockeren Brocken. Für den eigentlichen Umlenker muss man über den
Felskopf drüber, evtl kanns lohnen schon am letzten Haken vorher umzulenken, um Seilklemmereien
zu vermeiden... (* Siehe English for Runaways ;)
Die Blaue [Zoo - Mitte]
Lohnender Einstiegsboulder, wird nach oben hin immer leichter.
S-Kurve [Zoo - Mitte]
Der Friend ist wahrscheinlich für den obersten Teil der Route gemeint... da
wirds aber auch leichter.
Schlafes Bruder [Stifterfels Rechter Sektor]
Ich denke das dass noch keiner gemacht hat weil das Projekt bisher nicht für
die Allgemeinheit freigegeben war!
Schlafes Bruder [Stifterfels Rechter Sektor]
Falls es nicht frei gegeben wäre, dann hätte es wohl nach über 17 Jahren? den
Projektstatus allmählich verloren. Außerdem hat es der freundliche Laschensetzer -Danke an
dieser Stelle! in letzter Zeit (wie lang ist das dann eigentlich?) auch nicht ernsthaft
belagert.
Schlafes Bruder [Stifterfels Rechter Sektor]
Also die Haken waren ca. 20 Jahre drin, grobe Schätzung. Projekte werden auch
nicht "offiziell" von einem Kommitee für die Allgemeinheit freigegeben, i. d. R. (ungeschrieben)
gilt 1 Jahr. Es sei denn, der Routeneinrichter versucht sich heftig oder zumindest regelmäßig an
der Linie (vgl. "Verjährungsfrist"). Hein und ich probierten die Linie auch schon vor Jahren -
wir kamen bloß nicht ´rauf. Also nochmals herzlichen Glückwunsch an den Erstbegeher!
Schlafes Bruder [Stifterfels Rechter Sektor]
Also erstmal Gratulation! Meine Projekte sind grundsätzlich alle offen,
insofern gar kein Problem. Hauptsache es kommt ne gute Tour raus...
SG Ingo
Schlafes Bruder [Stifterfels Rechter Sektor]
Wenns ein 7b(+)Bloc Boulder ist, dann geht die Tour aber mehr in Richtung
(leicht) 10-
Oder ist das klassische Prunner Bewertung 9/9+ mit 10- Schlüsselstelle ;)
Enigma [Wasserwacht]
ein schwerer zug am einstieg, der rest ist genuss. sehr leicht für eine 8.
Hexogen [Wasserwacht]
schön und kurz. leicht für 7.
Mißgeburt [Wasserwacht]
oben mal kurz den überblick bewahren, dann ist es auch keine 7- mehr.
allgemein fallen die bewertungen der drei linken routen sehr gnädig aus.
route 4 von links gesehen (6er) fällt da schon pressiger aus. allerdings auch nur ein zug. und
vorsicht: dort lebt bissiges getier im grossen loch!