Ich war am 25. August mal da oben in dem rechten Teil und hab mir die Routen angeschaut, bin aber nirgens eingestiegen. Ich bin mir zu 90% sicher dass da der erste Haken noch ok war...
Die Beschreibung "old-school 6+" im Führer trifft's ganz gut. Und wenn das Ende schon in Sicht ist kommt als Herzensbrecher ein Aufsteher, der nochmal nach Körperspannung verlangt. Mir hat's getaugt :)
Super schöne Tour! Unten muss man sich ein paar Züge gut festhalten und anschließend bis zum zweiten Haken gut stehen. Dann lehnt sich das Gelände leicht zurück und es folgt ein schöner Zug nach dem anderen. Ob man dem Schnürchen vor dem ersten Bohrhaken vertraut muss jeder für sich entscheiden. Einen eigenen Umlenker habe ich nicht gefunden, die UL der Nachbartouren sind aber in Reichweite.
Was für ein Brett im wahrsten Sinne des Wortes. Ist genau so ein absolutes Altmühltal Highlight wie der Brennpunkt und das Zombie!
Unglaubliche Leistung! Gratulation! Hab‘ mir die Linie vor 15 Jahren angesehen und als unkletterbaren Splitterhaufen abgestempelt…
Die Hakenabstände, die denen in Kletterhallen in keiner Weise nachstehen, haben mich überzeugt, diese Tour mal anzugreifen. Man könnte meiner Meinung nach getrost drei Sterne bei der Absicherung vergeben. Zunächst bin ich dann aber ehrlich gesagt von diesem Stück Fels erst mal ziemlich vermöbelt worden. Die Wegfindung gestaltet sich nicht ganz intuitiv und obwohl die Route ziemlich kurz ist, muss ich dem Erstbegeher recht geben: Oben raus entscheidet der Wille - oder natürlich die Kondition. Das kann jeder für sich entscheiden. Vor allem wenn man einen Klettergefährten hat, mit dem man gemeinsam eine Lösung austüftelt, macht für mich aber genau dieser Prozess den Reiz der Tour aus. Und wo trifft schon ein altbekannter Spruch besser zu als beim Klettern? "Der Weg ist das Ziel!" Falls ihr euch jetzt fragt, was das für ein wortgewandter und offensichtlich äußerst bescheidener junger Athlet ist, der hier so lange Kommentare verfasst: Ja, ich möchte Werbung für diese Tour machen, damit sie öfter wiederholt wird, weil ich wirklich Spaß beim Projektieren hatte. Nehmt also nicht alles zu ernst ... ähm also die Stelle mit dem Willen allerdings schon, das ist eine ernsthafte Prüfung. Vielleicht fällt es einer besser trainierten Person ja einfacher.
Dann versuche ich mich Mal an einem etwas differenzierten Kommentar zur Routenbeschreibung:dafür muss ich aber etwas weiter ausholen... Gute Bedingungen bzw. "Conditions" wie man inzwischen sagt sind am Prunner Turm gar nicht so einfach zu bekommen. Im Sommer eigentlich immer viel zu warm und im Winter oft viel zu kalt zeigt sich die Ostseite dieses "Prunner Monuments". Zusätzlich weht dann im Winter auch oft ein kühler Wind und lässt die Würstelfinger eines jeden Kletterers noch mehr gefrieren. Und doch sieht man immer wieder Kletterer nach Prunn kommen, die zuallererst mal den "Kraftakt" ansteuern, die Tour links des Börsenfiebers. Eine solide 7+ in bestem Fels, noch dazu vom Meister Güllich persönlich erstbegangen, wirkt natürlich eine hohe Anziehungskraft auf Kletterer aus... Könnte ja ein lohnender "Warm-Up-to-Go" sein...- Beäugt man dann aber die Hakenabstände in der Route (eher weit + 1 bis 2 Keile sind fast Pflicht) sucht man sich dann doch eher eine andere Aufwärmroute (vielleicht den H. Koch-Ged. Weg oder Westwand?) Doch jetzt Mal zur Nachbarroute, um die es ja eigentlich hier geht: Das Börsenfieber hieß tatsächlich noch nicht immer Börsenfieber. Erstbegangen wurde die Linie nämlich mit dem Namen "Zip-Zip-Kartunk" (der Name des Erstbegehers ist mir leider entfallen ). Beim Einstieg gleich wie das "Börsenfieber" zog die Route dann nach links in den Kraftakt und zu dessen Umlenker. Der Routenname bezog sich wohl auf die Absicherung: einem wackeln den, halb aus dem Bohrloch herausragenden Bohrhaken am Einstieg, gefolgt von zwei sehr fraglich zu plazierenden Keilen. Der Name stand wohl für das Geräusch, das bei einem Sturz des Vorsteigers zu erwarten gewesen wäre. Also eigentlich eine feine Sache find ich, dass der Hans Brunner diese Route noch einmal "überarbeitet" hat. Jetzt zieht das Börsenfieber gerade nach oben und trifft dort auf die von rechts kommende (und kürzlich sanierte) "Miniverschneidung" (7). Vom psychischen Standpunkt her gesehen ist das Börsenfieber nach wie vor ganz vorne dabei bei den Prunner Routen. Das Klippen des zweiten Hakens hat schon so manchen Aspiranten das Zittern in die Wadeln getrieben (mir auch!). Und auch die Rechtsschleife (von der auch im aktuellen Kletterführer die Rede ist) fordert den Aspiranten. Denn direkt in Falllinie der Rechtschleife kommt der Boden (bzw. der schräge Hang) bedrohlich nahe und man fürchtet im Fall des Falles wie eine Abrissbirne in den Hang zu scheppern. Als ich diese Route geklettert bin habe ich mir eine Lösung ohne der "Rechtschleife" ausgebouldert und den Haken darüber mit 2 Bandschlingen nach unten verlängert. Ich hatte damit eine Sicherung auf der gleichen Höhe wie der bereits vorhandene Bolt, nur eben deutlich weiter links. Und ganz ohne Abrissbirnengefahr. Der Klipp am zweiten haken lässt sich mit etwas Mut schon machen und der Rest der Tour ist dann vergleichsweise harmlos. Von den Prunner Neun-Minusen zwar schon eher eine der schwereren, aber dafür auch noch ganz ohne Speck und schwarzen Tritten. Falls ich jetzt also jemanden für diesen Winter für die Tour motivieren konnte...viel Spaß! (PS: gute Conditions: im Winter an einem sonnigen Tag vormittags + ein Toprope kann man sich sehr gut über die frisch sanierte Miniverschneidung einhängen;-)
Bin hier beim durchstöbern mal drüber gestolpert. "Anspruchsvoll" als Routenbeschreibung ist ja schon fast sarkastisch, auf jeden Fall aber euphemistisch :D Klassisches Altmühltal-Understatement mal wieder ;)
Brutal! Mit einem Kopf für glatt 7 bekommt man hier wirklich Bauchweh. An sich interessante Bewegungen, wird leider viel zu wenig geklettert.
Die Route bietet neuerdings einen "relativ" bequemen Sicherplatz und wartet nur noch auf die 1. Wiederholung;)
Danke auch nochmal an alle die mit mir da hin gerannt sind, und natürlich an den besten 9a-Belayer der Oberpfalz ;)
Absolut unterschätzte Tour! Macht wirklich Spaß und der vorhandene Bewuchs stört auch absolut nicht beim Durchstieg.
Sehr schöne Tour, die eine schöne Linie gerade den Pfeiler hinauf beschreibt. Im aktuellen Führer steht die Route mit 8- drin und sie fühlt sich, nicht erst seit einem Trittausbruch neben dem vorletzten Haken, auch wirklich so an.
Nene super Tour ja! Im Führer steht etwas von weiter und wilder Dynamo, hätte mich da eben auf einen Sprung eingestellt..
Der Schnapper ist auf Höhe des zweiten Haken. Für Kurze ist der schon ziemlich weit. Auf jeden Fall eine interessante Route, hat von allem ein bisschen was und ist sicherlich nicht geschenkt :)
Ob8! Links vom zweiten Haken ist ein erklecklich großes Stück Platte, das verlockend zum antreten einlädt, sehr sehr wackelig.
Treffend gewählter Routenname! Schulter-Riss gefolgt von Verschneidung und Platte. Was man in der Halle halt so lernt :-)
Richtig coole Tour! Fiel mir ebenfalls schwerer wie die Trockenmauer.. wir sind über das Mono ausgestiegen, Bewertung könnte man locker auf 8- anpassen
Ja sehr cool! Gratuliere! Mir issses damals auch schwer gefallen, hab mich damals von nem Kumpel zu 10- überreden lassen, vor allem weils mir nicht so super liegt glaub ich. Wird sich wohl mit den nächsten Wiederholern zeigen in welche richtung der Grad geht, ein Geschenk ists definitiv ned für 10- ;)
Nach der Erstbegehung von Blondi war ich so oft dort und hab so oft alles gegeben. Letztes Jahr dann nach Grounder und Verletzung keinen Bock mehr gehabt und dieses Jahr endlich heute geklettert, nachdem sie davor immer nass war. Die Route ist in meinem Style und ich bin öfter als für manche 10 angerückt und sicher öfter als bei jeder 10-. Ich schlage deswegen ein Upgrade auf 10-/10 vor. Top Felsqualität und richtig abgefahrene 3D Züge. Danke für die geile Tour.
Die Tour kann sehr gut ohne Ausspreizen nach rechts geklettert werden. Schwerer Abfanger dann kleine Leisten zu einem athletischen Ende. Unscheinbare aber tolle Tour. Harte 9-
Geniale Kletterei die ein wenig Bewegungsphantasie erfordert. Eigentlich genau so gut wie die beiden Klassiker rechts davon.
Achtung: Derzeit fehlt der zweite Haken! Er wackelte und wurde ausgebohrt. Einstieg aktuell also entweder über die linke oder die rechte Tour. Der Haken wird im Laufe dieses Jahres wieder ergänzt werden.
Cooles Boulderproblem an schönen Griffen. Sogar nen Minisinter gibts:) Fällt mir schwerer als Fuchur oder Ab durch die Mitte.
Schöne Tour, da der letzte Zwischenhaken mit einer fixen Schlinge verlängert wurde lässt es sich sehr entspannt klettern
@Lutz: Es gibt zwei Sorten Sperrungen: Einmal die jährlich regelmäßigen Sperrungen zu festen Terminen und individuelle Sperrungen je nach Brutsitutation. Individuelle Sperrungen werden nicht automatisch zum 01.07. bzw. 01.08 aufgehoben.
Räuberhöhle ist wieder offen. Bischofsbucht ist noch in Klärung zwecks Dohlen. Sobald ich da was weiß, geb ich hier Info
Du hast die Twister, die rote Pest und die Kraftwerk geklettert und behauptest nicht „stark“ zu sein? Ich hab letzten Samstag die Route mal angetestet…würd ihr 7+ oder 7+/8- geben. Vielleicht stehst du ja unwissentlich drüber und es kommt dir daher so leicht vor ;-)
Eben die 7/7+ die viel mir einfach leichter. Ich fands einfach nicht so wild. Würd mich ja freuen wenn ich sagen könnte ich wäre so stark aber leider ist dem nicht so ;)
@Reino & Ingo: Das scheint m. E. ein Fall des Schnell- bzw. Eberhard-Faktors zu sein... Bei Touren, die ich länger nicht mehr gemacht habe und die ungeplant meinen Puls erhöhen, denke ich, daß da sicher was ausgebrochen ist.
Wenn ich mich recht erinner wurde das auf der alten Seite auch scho mal diskutiert ob das jetzt 7, 7/7+ oder doch 7+ sein soll...Konsens war damals glaub ich hart 7 weils halt doch nur zwei Züge sind, aber das macht den grad natürlich sehr subjektiv. Schade das die Route nicht homogener geworden ist, dann wär sie sicher noch besser ;)
Prinzipiell gute Route…oben raus leider noch recht dreckig…Bürste mitnehmen und bissl durchputzen schadet nicht. Bewertung relativ zapfig mit glatt 6;)
Hab gestern die Tour geklettert und auch den Zwiespalt. Mir ist der Zwiespalt eigentlich schwerer gefallen und hätte gesagt, dass hier die Bewertung passt. Würde aus diesem Grund bei dieser Tour eher zu glatt 7 tendieren. Außerdem ist mir auch noch aufgefallen, dass manche Hacken etwas tief sitzen und dadurch dicke Exen zum klemmen neigen. Ansonsten Danke an den Erschließer für die Grobsäuberung der Linie, was sicher auch schon ein guter Aufwand war.
So, heute traue ich mich mal... Die Einzelstelle geht für 7 nicht zu klettern! Restlichen Meter zum Umlenker schöne Kletterei.
Also glatt 6 ist das partout nicht mehr. Wer läßt sich denn sowas einfallen? Ich justiere jetzt auf 7- nach.
Diese Tour fordert ein recht breites Spektrum. Unten kräftige Bewegungen an Untergriffen und Leisten bis zum Henkel; oben ist eher Balance und Fußtechnik gefragt. Eine durchweg schöne Linie, die zum Wiederholen einlädt!
Unten bis zum ersten Haken aufpassen, da es noch recht staubig ist. Diese Tour braucht einfach viele Wiederholer! Jeder, der in den Genuss dieses unscheinbaren, aber doch lohnenden Stückchen Felses kommen will, kann ja als Dankeschön ein paar Sandkörner mit runter nehmen. Dann ist die Tour ruckzuck sauber ;D
Ja, Reino, zu meiner Beschämung muß ich gestehen, daß auch ich diese alten Bolts zur Linken einhänge, wenn ich den Südriß klettere. Eigentlich gehören diese alten Haken ja zur "Rißspur" links daneben, das ist aber keine eigenständige Tour. Ich nehme stets an, wenn ich auf den ersten Metern fiele, würden diese alten Bolts einen Rutscher schon halten. Großartig verrostet sind sie ja nicht. Sicher nehme ich mich mal der Sanierungsarbeit an, nicht gleich morgen, dann wird´s da aber keine zwei Haken mehr geben, sondern bloß noch einen. Mach halt rechts daneben die SO-Wand, das ist auch nur ein 6er, ein für Dich genußvolles Rißkletterelebenis, die habe ich 2019 saniert.
Schier endlos anhaltende Kletterei durch die 45m hohe Wand mit bestem Fels. Die Crux ist gleich im ersten Teil, dann noch lässig die Schlüsselstelle der Odysse anhängen und nochmal etwa 7c im Anschluss. Ich finde 8a ist schon sehr zaach bewertet. Für mich hat es sich nach einer soliden 10- angefühlt. Auf alle Fälle eine der besten Linien der Wand. Chapeau und Bon Vojage!
Martin, du hast es erkannt! :) Bei meinem nächsten Besuch werde ich mir das mit den Keilen ansehen. Ich hatte nur keine dabei.... Aus Sicherheitsgründen müssten dann aber die zwei rostigen Winkel entfernt werden! Dann steigt nur ein, wer weiss was er treibt! Das möchte ich aber nicht ohne Einwilligung machen! Vielleicht kann ja Ebe dazu auch ein paar Gedanken äußern! Entfernt habe ich diesen Schrott fix!
Eine Sanierung mit Bühlern wird vermute ich aus ethischen Gründen eher nicht passieren...ich meine aber mich erinnern zu können dass man doch recht easy mit Keilen/Friends dazusichern kann. Die Frage die ich mir eher stelle ist warum man sich im Juli in eine Südwand Tour in Prunn begibt, das klingt für mich ziemlich masochistisch ;)
Giftige Stelle kurz vorm Umlenker. Den dritten Haken zu klippen fühlt sich nicht sonderlich gut an, aber geht gut positioniert doch recht gut
Jetzt habe ich mir heute diesen schönen Riss gegönnt! Ich fand die ersten beiden rostigen Blechwinkel als Absicherung nicht sehr angenehm. Ich gebe zu, ich bin ein Bohrmuffel.... Ich würde mich sehr freuen wenn diese Rostwinkel ersetzt werden. Vielleicht auch an andere Positionen. Stürzen in diese antiken Sicherungen ist jedenfalls nicht ratsam.
Wenn doch nur alle immer so umsichtig wären. Mir ist in der Friedrichsruh kürzlich ein ebensolcher Block auf den Kopf gefallen. Hat die Nachbarseilschaft nicht die Bohne interessiert. Bisschen glotzen und schön weiterklettern
Vorsicht, mir ist zwischen dritten und fünftem Haken ein etwa Fußballgroßer Klotz aufgefallen, der echt nur auf das Herausfallen wartet. Werde den mal bei nächster Gelegenheit runterschmeißen. An dem lieber nicht anziehen...
Ich gebe dir vollkiommen Recht, dass die heutigen hallenerzogenen Kletterer oft im Überhang stark unterwegs sind. Aber auch die plattigen, senkrechten Sachen haben in Schönhofen eine eher gutmütige Bewertung. Hab mich nur gefragt, ob das irgendeinen Hintergrund hat. Aber vielleicht geht das auch nur mir so :)
Schade, auch hier hat sich jemand den Umlenkkarabiner in die eigene Tasche gesteckt. Was einem etwas nicht gehört, nimmt man auch nicht mit. Lernt man schon im Kindergarten, und später im Studium unter § 242 StGB.
Ein Grund der vermeintlich harten Grade im Altmühltal liegt sicher in der Tatsache begründet, daß die Leute, die damals kletterten und Erstbegehungen hinterließen, vom ersten Klettertag ihres Lebens an in Naturfels unterwegs waren. Ob im "Klettergarten" (wie man das damals nannte) oder im "richtigen" Gebirge (Kaiser, Wetterstein, Berchtesgadener...) - immer war man in geneigten bis senkrechten Wandpartien zugange, häufig in Rissen. Da waren die Kletterer aus den 80ern viel adaptierter an diese Art und Weise der Kletterei, sie konnten das wahrscheinlich schlechthin BESSER. Heute gibt es an jeder Straßenecke eine Kletterhalle, somit einen niedrigschwelligen Einstieg ins Klettern, das Klettern ist zum Breitensport herabgesunken. Man müht sich heute an Plastik hoch, sehr gerne überhängend. DAS können die Mover heute, das allgemeine Fitnessniveau in diesem Genre ist beängstigend, weswegen auch bei den überhängenden Touren von früher kaum einmal über eine zu harte Bewertung geklagt wird. Vol. 4 ist im übrigen für 2022 avisiert...
Die Felsbeschaffenheit am Stifter ähnelt eher dem Altmühltal…kompakt, wenig Struktur…daher sind die Lösungen eine Tour hochzukommen oftmals auf wenige beschränkt. In Schönhofen kletter ich die Routen selten mit der immer gleichen Beta…Weils halt auch nicht zwingend is. Wobei die Bewertungen in Schönhofen auch nicht geschenkt sind…Knutschfleck 8- ist ein Brett, die Grafflkante ist mit 7+ auch solide bewertet…
Eine andere kletterhistorische Frage, weil ja hier vielleicht der ein oder andere grad mitliest und es kein allgemeines Forum gibt: Wie kommt es eigentlich, dass ein Klettergebiet wie Schönhofen durchaus angemessene bis eher softe Grade aufweist, wohingegen die meisten anderen alten Gebiete im Labertal/Altmühltal durchaus als hart bzw. gesandbagged für den Grad gelten mögen? Es gibt ja auch einige Touren aus den 80er in Schönhofen, die sich aber trozdem für den Grad ok klettern. Wenn ich aber dann z.B. am Stifterfels eine 7- klettern will ich ganz schön was auf die Fresse kriege. Wurden da Grade nachträglich angepasst?
Solche Klettergebiete an die du dabei denken magt, vielleicht Pfalz oder Elbsandstein, sind für mich keine Sportklettergebiete. Dort lass ich mich bewusst auf die geltenden Regeln und Bedingungen ein. Einen Clipstick hätte ich da sicher nicht dabei. Würde aber wahrscheinlich auch weit unter meinem sportlichen Limit klettern. Das Altmühltal liegt da irgendwo dazwischen. Ich hab kein Problem damit, wenn jemand an seinem Limit klettern will, dass er/sie sich die Tour so save wie nötig macht. Solange dann nicht mit "Heldentaten" geprallt wird, die gar keine sind ;)
Erstaunlich, wie viel man über das Vorclippen philosophieren kann! Seid doch froh wenn es in erreichbarer Nähe einen Haken gibt! Es gibt Klettergebiete in D, da muss man zum Erreichen des ersten Hakens schon einmal ordentlich motiviert sein! Noor!
Ich finde vorclippen des 1. Hakens bei schlechtem Sturzgelände und/oder zweifelhaftem Fels durchaus legitim. Und wir sind hier oft einfach nicht mit dem besten Fels gesegnet. Grad auf den ersten Metern. Und dass ich mir eine angebrochene Schulter hole, weil mir vor dem 1. Haken ein Griff ausbricht, brauch ich nicht. Z.B. in Jachenhausen geschehen. Und ja, ich finde es auch oberlehrerhaft zu sagen ab einer vorgeclippten Exe wäre es eine Topropebegehung:) Für mich macht es kletterethisch eher einen Unterschied, ob man mit vorgehängten Exen klettert oder nicht. Echtes Rotpunktklettern wird ja heutzutage kaum mehr praktiziert. Und ob die Erstbegeger immer kletterethisch sauberes Rotpunkt geklettert sind, wage ich zu bezweifeln. Z.B. die Pumping Iron ohne vorgehängte Exen zu klettern finde ich meilenweit schwerer, als mit vorgehängten Exen. Aber woher nehme ich die Information wie es bei der Erstbegehung war?
Mei, das muss jeder für sich selbst entscheiden denke ich, das ist ja auch das schöne am Klettersport, das es da keine klar definierte Philosophie und Ethik gibt (z.b. kneepad, vorclippen, usw) sondern jeder nach seinen eigenen Vorlieben die Wände hochkraxln kann! Sicherlich sind Routen mit vorgeclippten Exen marginal bis deutlich schwerer, aber es ist ja auch kein Wettkampf bei dem man gleiche Bedingungen schaffen müsste oder? Ich persönlich clippe auch so gut wie nie vor, das ist einfach meine persönliche Präferenz, dann muss man halt ab und zu a bissl mehr Zeit investieren um eine absolut sichere Lösung zu finden...brauch also keine Angst vor Petrus zu haben ;)
Im "Südlichen Frankenjura" Vol. 3 schreibt Mit-Autor Helmut Wundlechner auf Seite 15: "...Der Einsatz eines Clipsticks kann in mancher Route das Ausbouldern einfacher und sicherer machen. Es ist jedoch zu beachten, dass ein vorab eingehängter 1. Haken niemals als Rotpunkt-Begehung zu werten ist. ... Ansonsten ist es als Toprope-Begehung zu werten." Diese Formulierung finde ich oberlehrerhaft, das ist Bevormundung, sie wird in Vol. 4 fehlen. Wenn wir beinharten Rotpunkt-Mover dereinst das Zeitliche segnen und Einlaß an der Himmelspforte begehren, wird uns Petrus nicht die Frage vorlegen: "Na, Ihr Lieben, habt Ihr damals ´Schwarz auf Weiß´ auch sauber rotpunkt gemacht?" und uns dann bei Verneinung dieser Frage den Eintritt in den Kletterhimmel verwehren. Kurz: Bevor man sich das Kreuz oder die Haxen bricht, ist ein vorgehängter 1. Haken sicher legitim. Was mich allerdings in der jüngeren Vergangenheit schon stört, ist der epidemische Clipstick-Einsatz; selbst wenn der 1. Haken mit erhobenem Arm problemlos einzuhängen oder über flache Schrofen zu erreichen ist, wird oft mit Clipstick vorgehängt.
Mei wenn du hier(locker 7+ Gelände) halt an der falschen Stelle fliegst, dann kann es dir Mal easy den Ober- vom Unterkörper trennen. Selbst für Altmühltalverhältnisse ist es schwer kontrollierbar zum ersten Haken, find ich zumindest. Die Griffe und Tritte sind ja auch nicht mehr die rauesten. Wäre des Felsblock dahinter nicht, wäre es wieder ne andere Geschichte...inzwischen wird der Haken meist vorgeclippt (oder wahlweise mit einer Bandschlinge verlängert), was die Zahl der "echten Rotpunktbegehungen" zwar stark verringert, den Wert einer gescheiten Begehung aber auch wieder in höhere Sphären hebt ;-)
Wer es in den Fingern drauf hat, sollte sich nicht nur über Clip- sondern auch über Präpositionen Gedanken machen. Ich fand Vorclippen hier völlig ok.
Vorclippen!?! Mit Vorsicht...!?! Wer's im Kopf und in den Fingern drauf hat, klettert hier einfach hoch;)
Hier bekommt man schwarz auf weiß, wie anhaltend 9- sein kann. Den ersten Haken sollte man lieber mit etwas Vorsicht anklettern, hier fällt es sich leicht auch wenn es einem nicht leicht fällt.
Zaacher Bouldereinstieg, dann dran bleiben und as usual:schwieriger Mantle in die Platte! Oben dafür felstechnisch mit das Beste was die Schellneck zu bieten hat...und sogar weite Hakenabstände gibt's dann noch gratis mit dazu!
Crux ist das Klippen des dritten Hakens ;-) oben dann Ausdauer durch die weiße "Hauswand" Vorsicht mit dem hohlen Pfeiler am 5. Haken. 35 Klettermeter!
Montagsritter [Stifterfels Rechter Sektor]
ja, das war offensichtlich eine Akku Flex. Also eher keine spontane Aktion.
Montagsritter [Stifterfels Rechter Sektor]
Diese Verfärbung des Hakens sieht ganz nach einem Schnitt mit einem
Trennschleifer aus, oder!?
Nachtschwärmer [Stifterfels Rechter Sektor]
Ich war am 25. August mal da oben in dem rechten Teil und hab mir die Routen
angeschaut, bin aber nirgens eingestiegen.
Ich bin mir zu 90% sicher dass da der erste Haken noch ok war...
Talseite [Mühltor]
Die Beschreibung "old-school 6+" im Führer trifft's ganz gut. Und wenn das
Ende schon in Sicht ist kommt als Herzensbrecher ein Aufsteher, der nochmal nach Körperspannung
verlangt. Mir hat's getaugt :)
Südwand [Mühltor]
Super schöne Tour! Unten muss man sich ein paar Züge gut festhalten und
anschließend bis zum zweiten Haken gut stehen. Dann lehnt sich das Gelände leicht zurück und es
folgt ein schöner Zug nach dem anderen. Ob man dem Schnürchen vor dem ersten Bohrhaken vertraut
muss jeder für sich entscheiden. Einen eigenen Umlenker habe ich nicht gefunden, die UL der
Nachbartouren sind aber in Reichweite.
Lucky Strike [Ebola]
Frankenjura lässt grüßen. Gute Kraftausdauerroute mit spannendem Ende.
Lohnend!
Rocky Horror picture show [Quaderwand]
Was für ein Brett im wahrsten Sinne des Wortes. Ist genau so ein absolutes
Altmühltal Highlight wie der Brennpunkt und das Zombie!
Brennpunkt [Quaderwand]
Sehr großes Lob an den Sanierer! Das hat diese Perle einfach verdient!!
Angst frisst Seele auf [Räuberhöhle]
Den gelben Karabiner in der Querung bitte drinlassen…fürs abbauen der Route!
Frühling in Paris [Untere Allinger Wand]
Unglaubliche Leistung! Gratulation! Hab‘ mir die Linie vor 15 Jahren
angesehen und als unkletterbaren Splitterhaufen abgestempelt…
Blockbuster [Obere Vilstalwände Rechts]
Die Hakenabstände, die denen in Kletterhallen in keiner Weise nachstehen,
haben mich überzeugt, diese Tour mal anzugreifen. Man könnte meiner Meinung nach getrost drei
Sterne bei der Absicherung vergeben.
Zunächst bin ich dann aber ehrlich gesagt von diesem Stück Fels erst mal ziemlich vermöbelt
worden. Die Wegfindung gestaltet sich nicht ganz intuitiv und obwohl die Route ziemlich kurz
ist, muss ich dem Erstbegeher recht geben: Oben raus entscheidet der Wille - oder natürlich die
Kondition. Das kann jeder für sich entscheiden. Vor allem wenn man einen Klettergefährten hat,
mit dem man gemeinsam eine Lösung austüftelt, macht für mich aber genau dieser Prozess den Reiz
der Tour aus. Und wo trifft schon ein altbekannter Spruch besser zu als beim Klettern? "Der Weg
ist das Ziel!"
Falls ihr euch jetzt fragt, was das für ein wortgewandter und offensichtlich äußerst
bescheidener junger Athlet ist, der hier so lange Kommentare verfasst: Ja, ich möchte Werbung
für diese Tour machen, damit sie öfter wiederholt wird, weil ich wirklich Spaß beim Projektieren
hatte. Nehmt also nicht alles zu ernst ...
ähm also die Stelle mit dem Willen allerdings schon, das ist eine ernsthafte Prüfung. Vielleicht
fällt es einer besser trainierten Person ja einfacher.
Börsenfieber [Prunner Turm]
Dann versuche ich mich Mal an einem etwas differenzierten Kommentar zur
Routenbeschreibung:dafür muss ich aber etwas weiter ausholen...
Gute Bedingungen bzw. "Conditions" wie man inzwischen sagt sind am Prunner Turm gar nicht so
einfach zu bekommen. Im Sommer eigentlich immer viel zu warm und im Winter oft viel zu kalt
zeigt sich die Ostseite dieses "Prunner Monuments". Zusätzlich weht dann im Winter auch oft ein
kühler Wind und lässt die Würstelfinger eines jeden Kletterers noch mehr gefrieren. Und doch
sieht man immer wieder Kletterer nach Prunn kommen, die zuallererst mal den "Kraftakt"
ansteuern, die Tour links des Börsenfiebers. Eine solide 7+ in bestem Fels, noch dazu vom
Meister Güllich persönlich erstbegangen, wirkt natürlich eine hohe Anziehungskraft auf Kletterer
aus... Könnte ja ein lohnender "Warm-Up-to-Go" sein...- Beäugt man dann aber die Hakenabstände
in der Route (eher weit + 1 bis 2 Keile sind fast Pflicht) sucht man sich dann doch eher eine
andere Aufwärmroute (vielleicht den H. Koch-Ged. Weg oder Westwand?)
Doch jetzt Mal zur Nachbarroute, um die es ja eigentlich hier geht:
Das Börsenfieber hieß tatsächlich noch nicht immer Börsenfieber. Erstbegangen wurde die Linie
nämlich mit dem Namen "Zip-Zip-Kartunk" (der Name des Erstbegehers ist mir leider entfallen ).
Beim Einstieg gleich wie das "Börsenfieber" zog die Route dann nach links in den Kraftakt und zu
dessen Umlenker. Der Routenname bezog sich wohl auf die Absicherung: einem wackeln den, halb aus
dem Bohrloch herausragenden Bohrhaken am Einstieg, gefolgt von zwei sehr fraglich zu
plazierenden Keilen. Der Name stand wohl für das Geräusch, das bei einem Sturz des Vorsteigers
zu erwarten gewesen wäre.
Also eigentlich eine feine Sache find ich, dass der Hans Brunner diese Route noch einmal
"überarbeitet" hat. Jetzt zieht das Börsenfieber gerade nach oben und trifft dort auf die von
rechts kommende (und kürzlich sanierte) "Miniverschneidung" (7). Vom psychischen Standpunkt her
gesehen ist das Börsenfieber nach wie vor ganz vorne dabei bei den Prunner Routen. Das Klippen
des zweiten Hakens hat schon so manchen Aspiranten das Zittern in die Wadeln getrieben (mir
auch!). Und auch die Rechtsschleife (von der auch im aktuellen Kletterführer die Rede ist)
fordert den Aspiranten. Denn direkt in Falllinie der Rechtschleife kommt der Boden (bzw. der
schräge Hang) bedrohlich nahe und man fürchtet im Fall des Falles wie eine Abrissbirne in den
Hang zu scheppern.
Als ich diese Route geklettert bin habe ich mir eine Lösung ohne der "Rechtschleife"
ausgebouldert und den Haken darüber mit 2 Bandschlingen nach unten verlängert. Ich hatte damit
eine Sicherung auf der gleichen Höhe wie der bereits vorhandene Bolt, nur eben deutlich weiter
links. Und ganz ohne Abrissbirnengefahr. Der Klipp am zweiten haken lässt sich mit etwas Mut
schon machen und der Rest der Tour ist dann vergleichsweise harmlos.
Von den Prunner Neun-Minusen zwar schon eher eine der schwereren, aber dafür auch noch ganz
ohne Speck und schwarzen Tritten.
Falls ich jetzt also jemanden für diesen Winter für die Tour motivieren konnte...viel Spaß!
(PS: gute Conditions: im Winter an einem sonnigen Tag vormittags + ein Toprope kann man sich
sehr gut über die frisch sanierte Miniverschneidung einhängen;-)
Inspektor Nick [Etterzhausen]
Glatt, poliert…aber immer noch gut machbar und gut
Ikarus [Prunner Wand Rechts]
Überragende Tour. Cam 2 und 3 hilfreich um den Runout nach dem zweiten Haken
zu entschärfen.
Börsenfieber [Prunner Turm]
Bin hier beim durchstöbern mal drüber gestolpert. "Anspruchsvoll" als
Routenbeschreibung ist ja schon fast sarkastisch, auf jeden Fall aber euphemistisch :D
Klassisches Altmühltal-Understatement mal wieder ;)
Bauchweh [Obere Vilstalwände Links]
Brutal! Mit einem Kopf für glatt 7 bekommt man hier wirklich Bauchweh. An
sich interessante Bewegungen, wird leider viel zu wenig geklettert.
Klemmen oder Kneifen [Cavolution]
Die Route bietet neuerdings einen "relativ" bequemen Sicherplatz und wartet
nur noch auf die 1. Wiederholung;)
Frühling in Paris [Untere Allinger Wand]
Hammer! Gratuliere zur Begehung.
Frühling in Paris [Untere Allinger Wand]
Danke auch nochmal an alle die mit mir da hin gerannt sind, und natürlich an
den besten 9a-Belayer der Oberpfalz ;)
König [Obere Vilstalwände Mitte Rechts]
Absolut unterschätzte Tour! Macht wirklich Spaß und der vorhandene Bewuchs
stört auch absolut nicht beim Durchstieg.
No easy way out [Triangelturm]
Sehr schöne Tour, die eine schöne Linie gerade den Pfeiler hinauf beschreibt.
Im aktuellen Führer steht die Route mit 8- drin und sie fühlt sich, nicht erst seit einem
Trittausbruch neben dem vorletzten Haken, auch wirklich so an.
Unox [Obere Vilstalwände Rechts]
Schwere Einzelstelle am ersten Haken. Nicht geschenkt für den Grad.
Ghost Girl [Hohe Wand]
Nene super Tour ja! Im Führer steht etwas von weiter und wilder Dynamo, hätte
mich da eben auf einen Sprung eingestellt..
Ghost Girl [Hohe Wand]
Der Schnapper ist auf Höhe des zweiten Haken. Für Kurze ist der schon
ziemlich weit.
Auf jeden Fall eine interessante Route, hat von allem ein bisschen was und ist sicherlich nicht
geschenkt :)
Ghost Girl [Hohe Wand]
gemeint ist der weite Zug wenn man von rechts an die kante quert.
Ghost Girl [Hohe Wand]
Wo genau soll der Schnapper sein ?
Leseschwäche [Buchenberg]
Super Tour, der Einstiegsboulder ist kniffelig, dannach wandert man nach oben
:)
Westverschneidung [Stifterfels Rechter Sektor]
Zu unrecht…vermutlich…seltener begangene Route. Nicht geschenkt.
Donnerwetter [Gleislmühle]
Ob8!
Links vom zweiten Haken ist ein erklecklich großes Stück Platte, das verlockend zum antreten
einlädt, sehr sehr wackelig.
Von der Halle an den Fels [Roter Fels]
Treffend gewählter Routenname! Schulter-Riss gefolgt von Verschneidung und
Platte. Was man in der Halle halt so lernt :-)
Kurzarbeit [Obere Vilstalwände Rechts]
War da heute mal drin…unter 8 würd ich’s nicht hergeben.
Concierge [Walba]
Richtig coole Tour! Fiel mir ebenfalls schwerer wie die Trockenmauer.. wir
sind über das Mono ausgestiegen, Bewertung könnte man locker auf 8- anpassen
Lernkurve [Hundskopf]
Für 5+ schon eine Ansage, würde eher 6- vorschlagen.
Jagdfieber [Hirschenstube]
Ja sehr cool! Gratuliere! Mir issses damals auch schwer gefallen, hab mich
damals von nem Kumpel zu 10- überreden lassen, vor allem weils mir nicht so super liegt glaub
ich. Wird sich wohl mit den nächsten Wiederholern zeigen in welche richtung der Grad geht, ein
Geschenk ists definitiv ned für 10- ;)
Jagdfieber [Hirschenstube]
Nach der Erstbegehung von Blondi war ich so oft dort und hab so oft alles gegeben. Letztes Jahr
dann nach Grounder und Verletzung keinen Bock mehr gehabt und dieses Jahr endlich heute
geklettert, nachdem sie davor immer nass war. Die Route ist in meinem Style und ich bin öfter
als für manche 10 angerückt und sicher öfter als bei jeder 10-. Ich schlage deswegen ein Upgrade
auf 10-/10 vor. Top Felsqualität und richtig abgefahrene 3D Züge. Danke für die geile Tour.
Schwarzer Prinz [Zoo - Unten]
Die Tour kann sehr gut ohne Ausspreizen nach rechts geklettert werden.
Schwerer Abfanger dann kleine Leisten zu einem athletischen Ende.
Unscheinbare aber tolle Tour. Harte 9-
Zwiespalt [Obere Vilstalwände Rechts]
Wer knieklemmert kommt chillig durch:-)
Zwiespalt [Obere Vilstalwände Rechts]
Leichter.
Pensionistenführe [Kellerfels]
Die Tour steigt über den "Fensterlweg" aus, kreuzt also "It´s raining man".
Zwiespalt [Obere Vilstalwände Rechts]
Und jetzt die große Frage: Schwerer oder leichter als Ghostbuster? :)
Pensionistenführe [Kellerfels]
Das ist zumindest die letzten Meter eher 6+!
Momo [Wildwechsel]
Auch eine gute Route, nicht schwerer als Affentheater.
Affentheater [Wildwechsel]
Geniale Kletterei die ein wenig Bewegungsphantasie erfordert. Eigentlich
genau so gut wie die beiden Klassiker rechts davon.
Schneewittchen reloaded [Märchenturm]
Achtung: Derzeit fehlt der zweite Haken! Er wackelte und wurde ausgebohrt.
Einstieg aktuell also entweder über die linke oder die rechte Tour. Der Haken wird im Laufe
dieses Jahres wieder ergänzt werden.
Zwiespalt [Obere Vilstalwände Rechts]
Tricky, kräftig und gut:-)
Dirtbag [Hundskopf]
Cooles Boulderproblem an schönen Griffen. Sogar nen Minisinter gibts:) Fällt
mir schwerer als Fuchur oder Ab durch die Mitte.
Doggy is Style [Hundskopf]
Schöne Tour, da der letzte Zwischenhaken mit einer fixen Schlinge verlängert
wurde lässt es sich sehr entspannt klettern
Memento Mori [Räuberhöhle]
@Lutz: Es gibt zwei Sorten Sperrungen: Einmal die jährlich regelmäßigen
Sperrungen zu festen Terminen und individuelle Sperrungen je nach Brutsitutation. Individuelle
Sperrungen werden nicht automatisch zum 01.07. bzw. 01.08 aufgehoben.
Memento Mori [Räuberhöhle]
Räuberhöhle ist wieder offen. Bischofsbucht ist noch in Klärung zwecks
Dohlen. Sobald ich da was weiß, geb ich hier Info
Memento Mori [Räuberhöhle]
Sind Räuberhöhle und Bischofsbucht B seit dem 1.7. nicht mehr gesperrt?
Dummer Hund [Hundskopf]
Wanninger is aber auch a harter Hund ;-)
Glatter 6er passt schon…aber wie gesagt, zapfig
Dummer Hund [Hundskopf]
Tendenz zu 6+? Selbe „Liga“ wie Wanninger ?
Ghostbuster [Obere Vilstalwände Mitte Rechts]
Du hast die Twister, die rote Pest und die Kraftwerk geklettert und
behauptest nicht „stark“ zu sein?
Ich hab letzten Samstag die Route mal angetestet…würd ihr 7+ oder 7+/8- geben.
Vielleicht stehst du ja unwissentlich drüber und es kommt dir daher so leicht vor ;-)
Ghostbuster [Obere Vilstalwände Mitte Rechts]
Eben die 7/7+ die viel mir einfach leichter. Ich fands einfach nicht so wild.
Würd mich ja freuen wenn ich sagen könnte ich wäre so stark aber leider ist dem nicht so ;)
Arabischer Frühling [Grüner Pfeiler]
@Reino & Ingo: Das scheint m. E. ein Fall des Schnell- bzw.
Eberhard-Faktors zu sein... Bei Touren, die ich länger nicht mehr gemacht habe und die ungeplant
meinen Puls erhöhen, denke ich, daß da sicher was ausgebrochen ist.
Arabischer Frühling [Grüner Pfeiler]
Kam mir neulich auch so vor, als wäre die Stelle schwerer geworden...
Arabischer Frühling [Grüner Pfeiler]
Wenn ich mich recht erinner wurde das auf der alten Seite auch scho mal
diskutiert ob das jetzt 7, 7/7+ oder doch 7+ sein soll...Konsens war damals glaub ich hart 7
weils halt doch nur zwei Züge sind, aber das macht den grad natürlich sehr subjektiv. Schade das
die Route nicht homogener geworden ist, dann wär sie sicher noch besser ;)
Arabischer Frühling [Grüner Pfeiler]
Hätte ein + verdient:-)
Ghostbuster [Obere Vilstalwände Mitte Rechts]
Glatt 7? Ernsthaft? Was nimmt man da als Referenz um solche Bewertungen
rauszuhauen?
Dummer Hund [Hundskopf]
Prinzipiell gute Route…oben raus leider noch recht dreckig…Bürste mitnehmen
und bissl durchputzen schadet nicht.
Bewertung relativ zapfig mit glatt 6;)
Ghostbuster [Obere Vilstalwände Mitte Rechts]
Hab gestern die Tour geklettert und auch den Zwiespalt. Mir ist der Zwiespalt
eigentlich schwerer gefallen und hätte gesagt, dass hier die Bewertung passt.
Würde aus diesem Grund bei dieser Tour eher zu glatt 7 tendieren. Außerdem ist mir auch noch
aufgefallen, dass manche Hacken etwas tief sitzen und dadurch dicke Exen zum klemmen neigen.
Ansonsten Danke an den Erschließer für die Grobsäuberung der Linie, was sicher auch schon ein
guter Aufwand war.
Arabischer Frühling [Grüner Pfeiler]
So, heute traue ich mich mal... Die Einzelstelle geht für 7 nicht zu
klettern! Restlichen Meter zum Umlenker schöne Kletterei.
Wurmloch [Cavolution]
Bewertungsvorschlag 8-, wir sind gespannt, was die Wiederholer sagen.
Ghostbuster [Obere Vilstalwände Mitte Rechts]
Ich kann mich dem Lob nur anschließen! Hat mir gut gefallen. Gute
Nacherschließung!
Der Tatortreiniger [Gruft]
Nun ja, kein Highlight. 7-.
Andreas [Apostelbalkon]
Also glatt 6 ist das partout nicht mehr. Wer läßt sich denn sowas einfallen?
Ich justiere jetzt auf 7- nach.
Ghostbuster [Obere Vilstalwände Mitte Rechts]
Diese Tour fordert ein recht breites Spektrum. Unten kräftige Bewegungen an
Untergriffen und Leisten bis zum Henkel; oben ist eher Balance und Fußtechnik gefragt. Eine
durchweg schöne Linie, die zum Wiederholen einlädt!
Zwiespalt [Obere Vilstalwände Rechts]
Unten bis zum ersten Haken aufpassen, da es noch recht staubig ist. Diese
Tour braucht einfach viele Wiederholer! Jeder, der in den Genuss dieses unscheinbaren, aber doch
lohnenden Stückchen Felses kommen will, kann ja als Dankeschön ein paar Sandkörner mit runter
nehmen. Dann ist die Tour ruckzuck sauber ;D
Südriss [Triangelturm]
Ja, Reino, zu meiner Beschämung muß ich gestehen, daß auch ich diese alten
Bolts zur Linken einhänge, wenn ich den Südriß klettere. Eigentlich gehören diese alten Haken ja
zur "Rißspur" links daneben, das ist aber keine eigenständige Tour. Ich nehme stets an, wenn ich
auf den ersten Metern fiele, würden diese alten Bolts einen Rutscher schon halten. Großartig
verrostet sind sie ja nicht. Sicher nehme ich mich mal der Sanierungsarbeit an, nicht gleich
morgen, dann wird´s da aber keine zwei Haken mehr geben, sondern bloß noch einen. Mach halt
rechts daneben die SO-Wand, das ist auch nur ein 6er, ein für Dich genußvolles
Rißkletterelebenis, die habe ich 2019 saniert.
Südriss [Triangelturm]
Prima, Eberhard! Recht vielen Dank!
Bon Voyage [Schellneckwand Rechts]
Schier endlos anhaltende Kletterei durch die 45m hohe Wand mit bestem Fels.
Die Crux ist gleich im ersten Teil, dann noch lässig die Schlüsselstelle der Odysse anhängen und
nochmal etwa 7c im Anschluss. Ich finde 8a ist schon sehr zaach bewertet. Für mich hat es sich
nach einer soliden 10- angefühlt. Auf alle Fälle eine der besten Linien der Wand. Chapeau und
Bon Vojage!
Südriss [Triangelturm]
Martin, du hast es erkannt! :) Bei meinem nächsten Besuch werde ich mir das
mit den Keilen ansehen. Ich hatte nur keine dabei.... Aus Sicherheitsgründen müssten dann aber
die zwei rostigen Winkel entfernt werden! Dann steigt nur ein, wer weiss was er treibt! Das
möchte ich aber nicht ohne Einwilligung machen! Vielleicht kann ja Ebe dazu auch ein paar
Gedanken äußern! Entfernt habe ich diesen Schrott fix!
Isi Going [Fels Rosemarie]
Aktuell fehlen da anscheinend laschen…werd die Route bei Gelegenheit
durchbühlern:-)
Südriss [Triangelturm]
Weils Wetter durchwachsen war und der Triangelturm vermutlich trocken war?
Südriss [Triangelturm]
Eine Sanierung mit Bühlern wird vermute ich aus ethischen Gründen eher nicht
passieren...ich meine aber mich erinnern zu können dass man doch recht easy mit Keilen/Friends
dazusichern kann.
Die Frage die ich mir eher stelle ist warum man sich im Juli in eine Südwand Tour in Prunn
begibt, das klingt für mich ziemlich masochistisch ;)
Icelander [Kastlhöhle Rechts]
Giftige Stelle kurz vorm Umlenker. Den dritten Haken zu klippen fühlt sich
nicht sonderlich gut an, aber geht gut positioniert doch recht gut
Südriss [Triangelturm]
Jetzt habe ich mir heute diesen schönen Riss gegönnt! Ich fand die ersten
beiden rostigen Blechwinkel als Absicherung nicht sehr angenehm. Ich gebe zu, ich bin ein
Bohrmuffel.... Ich würde mich sehr freuen wenn diese Rostwinkel ersetzt werden. Vielleicht auch
an andere Positionen. Stürzen in diese antiken Sicherungen ist jedenfalls nicht ratsam.
Trau di [Kastlhöhle Links]
Wenn doch nur alle immer so umsichtig wären. Mir ist in der Friedrichsruh
kürzlich ein ebensolcher Block auf den Kopf gefallen. Hat die Nachbarseilschaft nicht die Bohne
interessiert. Bisschen glotzen und schön weiterklettern
Trau di [Kastlhöhle Links]
Vorsicht, mir ist zwischen dritten und fünftem Haken ein etwa Fußballgroßer
Klotz aufgefallen, der echt nur auf das Herausfallen wartet. Werde den mal bei nächster
Gelegenheit runterschmeißen. An dem lieber nicht anziehen...
Schwarz auf Weiß [Schellneckwand Rechts]
Ich gebe dir vollkiommen Recht, dass die heutigen hallenerzogenen Kletterer
oft im Überhang stark unterwegs sind. Aber auch die plattigen, senkrechten Sachen haben in
Schönhofen eine eher gutmütige Bewertung. Hab mich nur gefragt, ob das irgendeinen Hintergrund
hat. Aber vielleicht geht das auch nur mir so :)
Klingt komisch ist aber so [Hundskopf]
Alles F…außer muddi:-(
Klingt komisch ist aber so [Hundskopf]
Schade, auch hier hat sich jemand den Umlenkkarabiner in die eigene Tasche
gesteckt.
Was einem etwas nicht gehört, nimmt man auch nicht mit.
Lernt man schon im Kindergarten, und später im Studium unter § 242 StGB.
Schwarz auf Weiß [Schellneckwand Rechts]
Ein Grund der vermeintlich harten Grade im Altmühltal liegt sicher in der
Tatsache begründet, daß die Leute, die damals kletterten und Erstbegehungen hinterließen, vom
ersten Klettertag ihres Lebens an in Naturfels unterwegs waren. Ob im "Klettergarten" (wie man
das damals nannte) oder im "richtigen" Gebirge (Kaiser, Wetterstein, Berchtesgadener...) - immer
war man in geneigten bis senkrechten Wandpartien zugange, häufig in Rissen. Da waren die
Kletterer aus den 80ern viel adaptierter an diese Art und Weise der Kletterei, sie konnten das
wahrscheinlich schlechthin BESSER. Heute gibt es an jeder Straßenecke eine Kletterhalle, somit
einen niedrigschwelligen Einstieg ins Klettern, das Klettern ist zum Breitensport herabgesunken.
Man müht sich heute an Plastik hoch, sehr gerne überhängend. DAS können die Mover heute, das
allgemeine Fitnessniveau in diesem Genre ist beängstigend, weswegen auch bei den überhängenden
Touren von früher kaum einmal über eine zu harte Bewertung geklagt wird.
Vol. 4 ist im übrigen für 2022 avisiert...
Schwarz auf Weiß [Schellneckwand Rechts]
Die Felsbeschaffenheit am Stifter ähnelt eher dem Altmühltal…kompakt, wenig
Struktur…daher sind die Lösungen eine Tour hochzukommen oftmals auf wenige beschränkt. In
Schönhofen kletter ich die Routen selten mit der immer gleichen Beta…Weils halt auch nicht
zwingend is. Wobei die Bewertungen in Schönhofen auch nicht geschenkt sind…Knutschfleck 8- ist
ein Brett, die Grafflkante ist mit 7+ auch solide bewertet…
Schwarz auf Weiß [Schellneckwand Rechts]
Eine andere kletterhistorische Frage, weil ja hier vielleicht der ein oder
andere grad mitliest und es kein allgemeines Forum gibt: Wie kommt es eigentlich, dass ein
Klettergebiet wie Schönhofen durchaus angemessene bis eher softe Grade aufweist, wohingegen die
meisten anderen alten Gebiete im Labertal/Altmühltal durchaus als hart bzw. gesandbagged für den
Grad gelten mögen? Es gibt ja auch einige Touren aus den 80er in Schönhofen, die sich aber
trozdem für den Grad ok klettern. Wenn ich aber dann z.B. am Stifterfels eine 7- klettern will
ich ganz schön was auf die Fresse kriege. Wurden da Grade nachträglich angepasst?
Schwarz auf Weiß [Schellneckwand Rechts]
Solche Klettergebiete an die du dabei denken magt, vielleicht Pfalz oder
Elbsandstein, sind für mich keine Sportklettergebiete. Dort lass ich mich bewusst auf die
geltenden Regeln und Bedingungen ein. Einen Clipstick hätte ich da sicher nicht dabei. Würde
aber wahrscheinlich auch weit unter meinem sportlichen Limit klettern. Das Altmühltal liegt da
irgendwo dazwischen. Ich hab kein Problem damit, wenn jemand an seinem Limit klettern will, dass
er/sie sich die Tour so save wie nötig macht. Solange dann nicht mit "Heldentaten" geprallt
wird, die gar keine sind ;)
Schwarz auf Weiß [Schellneckwand Rechts]
Erstaunlich, wie viel man über das Vorclippen philosophieren kann! Seid doch
froh wenn es in erreichbarer Nähe einen Haken gibt! Es gibt Klettergebiete in D, da muss man zum
Erreichen des ersten Hakens schon einmal ordentlich motiviert sein! Noor!
Schwarz auf Weiß [Schellneckwand Rechts]
Ich finde vorclippen des 1. Hakens bei schlechtem Sturzgelände und/oder
zweifelhaftem Fels durchaus legitim. Und wir sind hier oft einfach nicht mit dem besten Fels
gesegnet. Grad auf den ersten Metern. Und dass ich mir eine angebrochene Schulter hole, weil mir
vor dem 1. Haken ein Griff ausbricht, brauch ich nicht. Z.B. in Jachenhausen geschehen. Und ja,
ich finde es auch oberlehrerhaft zu sagen ab einer vorgeclippten Exe wäre es eine
Topropebegehung:) Für mich macht es kletterethisch eher einen Unterschied, ob man mit
vorgehängten Exen klettert oder nicht. Echtes Rotpunktklettern wird ja heutzutage kaum mehr
praktiziert. Und ob die Erstbegeger immer kletterethisch sauberes Rotpunkt geklettert sind, wage
ich zu bezweifeln. Z.B. die Pumping Iron ohne vorgehängte Exen zu klettern finde ich meilenweit
schwerer, als mit vorgehängten Exen. Aber woher nehme ich die Information wie es bei der
Erstbegehung war?
Schwarz auf Weiß [Schellneckwand Rechts]
Apropos: Ab wann wird es denn Vol. 4 geben?
Schwarz auf Weiß [Schellneckwand Rechts]
https://m.youtube.com/watch?v=LM_2Q_JPX8E
Schwarz auf Weiß [Schellneckwand Rechts]
Mei, das muss jeder für sich selbst entscheiden denke ich, das ist ja auch
das schöne am Klettersport, das es da keine klar definierte Philosophie und Ethik gibt (z.b.
kneepad, vorclippen, usw) sondern jeder nach seinen eigenen Vorlieben die Wände hochkraxln kann!
Sicherlich sind Routen mit vorgeclippten Exen marginal bis deutlich schwerer, aber es ist ja
auch kein Wettkampf bei dem man gleiche Bedingungen schaffen müsste oder? Ich persönlich clippe
auch so gut wie nie vor, das ist einfach meine persönliche Präferenz, dann muss man halt ab und
zu a bissl mehr Zeit investieren um eine absolut sichere Lösung zu finden...brauch also keine
Angst vor Petrus zu haben ;)
Schwarz auf Weiß [Schellneckwand Rechts]
Im "Südlichen Frankenjura" Vol. 3 schreibt Mit-Autor Helmut Wundlechner auf
Seite 15: "...Der Einsatz eines Clipsticks kann in mancher Route das Ausbouldern einfacher und
sicherer machen. Es ist jedoch zu beachten, dass ein vorab eingehängter 1. Haken niemals als
Rotpunkt-Begehung zu werten ist. ... Ansonsten ist es als Toprope-Begehung zu werten." Diese
Formulierung finde ich oberlehrerhaft, das ist Bevormundung, sie wird in Vol. 4 fehlen.
Wenn wir beinharten Rotpunkt-Mover dereinst das Zeitliche segnen und Einlaß an der Himmelspforte
begehren, wird uns Petrus nicht die Frage vorlegen: "Na, Ihr Lieben, habt Ihr damals ´Schwarz
auf Weiß´ auch sauber rotpunkt gemacht?" und uns dann bei Verneinung dieser Frage den Eintritt
in den Kletterhimmel verwehren.
Kurz: Bevor man sich das Kreuz oder die Haxen bricht, ist ein vorgehängter 1. Haken sicher
legitim. Was mich allerdings in der jüngeren Vergangenheit schon stört, ist der epidemische
Clipstick-Einsatz; selbst wenn der 1. Haken mit erhobenem Arm problemlos einzuhängen oder über
flache Schrofen zu erreichen ist, wird oft mit Clipstick vorgehängt.
Schwarz auf Weiß [Schellneckwand Rechts]
Mei wenn du hier(locker 7+ Gelände) halt an der falschen Stelle fliegst, dann
kann es dir Mal easy den Ober- vom Unterkörper trennen. Selbst für Altmühltalverhältnisse ist es
schwer kontrollierbar zum ersten Haken, find ich zumindest. Die Griffe und Tritte sind ja auch
nicht mehr die rauesten. Wäre des Felsblock dahinter nicht, wäre es wieder ne andere
Geschichte...inzwischen wird der Haken meist vorgeclippt (oder wahlweise mit einer Bandschlinge
verlängert), was die Zahl der "echten Rotpunktbegehungen" zwar stark verringert, den Wert einer
gescheiten Begehung aber auch wieder in höhere Sphären hebt ;-)
Schwarz auf Weiß [Schellneckwand Rechts]
Ob das "ok" ist, muss jeder für sich selbst entscheiden! Genauso wie die
Folgen daraus;)
Schwarz auf Weiß [Schellneckwand Rechts]
Wer es in den Fingern drauf hat, sollte sich nicht nur über Clip- sondern
auch über Präpositionen Gedanken machen. Ich fand Vorclippen hier völlig ok.
Schwarz auf Weiß [Schellneckwand Rechts]
Vorclippen!?! Mit Vorsicht...!?! Wer's im Kopf und in den Fingern drauf hat,
klettert hier einfach hoch;)
Schwarz auf Weiß [Schellneckwand Rechts]
Hier bekommt man schwarz auf weiß, wie anhaltend 9- sein kann. Den ersten
Haken sollte man lieber mit etwas Vorsicht anklettern, hier fällt es sich leicht auch wenn es
einem nicht leicht fällt.
No pain no gain [Schellneckwand Rechts]
Zaacher Bouldereinstieg, dann dran bleiben und as usual:schwieriger Mantle in
die Platte! Oben dafür felstechnisch mit das Beste was die Schellneck zu bieten hat...und sogar
weite Hakenabstände gibt's dann noch gratis mit dazu!
Spiritus rector [Schellneckwand Rechts]
Crux ist das Klippen des dritten Hakens ;-) oben dann Ausdauer durch die
weiße "Hauswand" Vorsicht mit dem hohlen Pfeiler am 5. Haken. 35 Klettermeter!
Für's Mädl [Klein-Lauf]
Abseits von der Diskussion um den Grad…die Route is schön :-)