Letztens habe ich die vielleicht erste Begehung der Route in "Crocks" gemacht. In diesem Weg ist es gleichgültig, welche Kletterpatschen man trägt. Der erste Ring war gar nicht so einfach einzuhängen, aber davor kann man einen super Keil legen. Kostet aber Kraft. Wie wäre es mit einem Upgrade auf 9 ?
Ich bin da offen, ist halt ein Einzelzug, mir fiel es damals schwer und auch der zweit bzw. dritt Begeher haben die Schwierigkeit bestätigt. Aber vielleicht waren wir damals einfach alle schwach ;)
Der erste Bolt wurde um ein paar Millimeter nach oben und links versetzt. Eine mögliche Belastung der nachfolgenden mobilen Sicherung(en) erfährt dadurch nun eine günstigere Zugrichtung.
Geniale Tour. Linke Variante geht sich schön aus. Sieht aus, als ob die Tour aktuell viel begangen wird…Bürste nicht vergessen…an den Leisten hängt viel Chalk
Die Tour könnte ruhig doppelt so lange sein. Jedoch meiner Meinung nach auch mit 7- noch etwas hart bewertet. Mit Glatt 7 würde ich bei der Bewertung der Tour mitgehen.
Ich hab Mitte September beim Filmen meine peak design leash https://www.peakdesign.com/products/leash Links vom Einstieg des Bamberger Wegs vergessen. Heute war sie nicht mehr da :( Wäre cool, wenn die ihren Weg zu mir zurück findet.
Im "Bayerischen Jura" schreibt der Autor zu dieser Tour: "Durch die Sanierung erheblich herabgesetzter Erlebniswert." Nun, ähh, bei einer Begehung heute war ich um jeden einzelnen Bolt froh. Würden nur mobile Placements eingesetzt werden, wäre diese schöne Risskletteraufgabe aber trotzdem gut absicherbar. Oft gemacht wird die Tour aber offensichtlich nicht, etwas Gemüse im unteren Teil stört aber nicht wirklich.
Coole Züge! Fühlt sich wie eine Kreuzung aus Hallenbouldern und Atlmühltalkletterei an. Leider sind manche Griffe lange nass.
Die Tour habe ich heute einer Sanierungsaktion unterzogen: Der grotesk falsch platzierte 3. Haken (Krieger-Jürgen-Gerüstanker) ist nun da, wo er sein muß. Den ungünstig zu clippenden 4. Haken (Bühler) habe ich nach rechts verlegt. Den 5. Haken (Gerüstanker) habe ich ersetzt. Der 1. Haken ist nach wie vor ein Gerüstanker; gewechselt habe ich ihn nicht, weil sich bei den beiden oberen Gerüstankern keinerlei Rost oder Lockerung gezeigt hat. Zwischen 4. und 5. Haken befindet sich ein Block, der sicher nicht mehr Jahrzehnte an Ort und Stelle bleiben wird. Mit schwerem Gerät könnte er sicher rausgehebelt werden.
Ja, das Ding ist tatsächlich rp geklettert worden, da stand ich selber unten beim Sichern. Ich durfte mich im Rahmen der vorausgehenden Experimente auch versuchen (schön gemütlich im Toprope). Land gesehen habe ich dabei aber nicht. Das ist schon eine sehr garstige, schwer überhängende Stelle. Sieben halt.
Mein Vorschlag wäre - als Slash-Grade-Experte - 8-/8. "Ramasuri" rechts daneben ist damit gleich schwer, wenngleich anhaltender. Dafür ist hier, in der "Hausordnung", die Einzelstelle schon sehr schwer. Im Laufe der kommenden Jahre wird der entscheidende Tritt für links sicher nicht besser werden...
Hallo Eberhard, danke für die ausführlichen Infos ! Gibt's die für den Allesfresser link daneben auch ? Ich war da im Toprope drin, über Oberinspektor eingehängt. Grusligste Schlotte bisher, war auch nicht trocken. Aber der überhängende Offwidth-Einstieg hat sich nicht wirklich machbar angefühlt (Invert-move ?) - ist das Ding wirklich schon rotpunkt geklettert worden ? VG Martin
Es gibt einen "Arbeitskreis Schönhofen" der dafür zuständig ist. Bitte in Schönhofen nichts unabgesprochen eigenmächtig bohren oder sanieren...
Fritz Amann hat mir gegenüber den Wunsch geäußert, dass jemand da mal einen neuen ersten Haken setzen kann, damit man die Tour sicher von unten klettern kann. Er selber ist ja nicht mehr in der Gegend unterwegs. Falls jemand mal was anderes in dem Eck saniert, kann man das vllt auch machen.
Tolle Tour. Endlich die Tour mal hinbekommen trotz des speckigen Tritts. Finger aufwärmen und durchreißen. :=) mega
Habe gestern zwischen den Touren "Der Alchimist und die Pfefferminzprinzessin" und "Grüner Pfeiler" einen abgeschnittenen Haken am Boden gefunden. Hier ist anscheinend auch noch ein Projekt dazu gekommen (Haken könnte auch davon kommen). Der Haken liegt jetzt auf einem großen Tritt am Einstieg vom Alchimist. Eventuell Vorsicht beim Vorstieg in einer der genannten Routen.
Hallo Martin, Du bist Dir offensichtlich für keinen Riss zu schade und auf der Suche nach den exotischsten Kletteraufgaben des Altmühltales. Zur Geschichte der Tour und zur Bewertung: Rucker und Möck kletterten hier erstmals 1951 hoch, der einsame Rosthaken dürfte von den beiden damals reingeklopft worden sein. Tomandl (1961) und Bühler (1983) geben unisono glatt 5 (!) für den Roten Riss an. Mei, damals war sechs plus das Letzte am Fels, wozu der Rote Riss nun mal nicht zählte, also wars halt ein Fünfer. Hans Brunner ignorierte die Tour in seinen frühen Führern, erst im letzen Band von 1999 taucht der Rote Riss bei ihm erstmals mit 5+ auf. Für alle Ausgaben des "Südlichen Frankenjura" übernahm ich unbesehen bzw. ungeklettert diesen Grad. Vom Boden aus schaut die Aufgabe zwar leicht angsteinflößend aus, aber ich dachte immer "da wird´s schon irgendwelche Henkel haben". Letztes Jahr trat ich dann endlich an, gerüstet u. a. mit einem Camalot Nr. 5. Trotz dieser Waffe fühlte ich mich nie richtig wohl beim Hochschrubben, das Ding ist in der oberen Hälfte wirklich schwer und man sollte Vorerfahrung in ähnlichem Gelände mitbringen. Glatt 6 steht nun im "Bayerischen Jura", ich finde, dieser Old-School-Grad bildet die Anforderungen der Tour am besten ab.
naja also finde Sie deutlich schwerer als im Zeichen der Freundschaft. Und klar wenn man die Züge raus hat ist natürlich leichter zu klettern.
Habs heut gemacht, hat m.E. mit dem 5. Grad nichts zu tun. Würd im Vergleich mit anderen Altmühltalrissen eine 7- vergeben und ohne 2 6er Friends hätt ich mich vom Sockel auch nicht weg getraut
Kurz vorm 1. Haken, nachm 1. Aufsteher, weist der Auflegergriff zur rechten dezent kleine Risse auf. Wenn man dagegenklopft klingts bissl hohl und es vibriert leicht. Am besten ein bisschen vorsichtig anklettern…wie gesagt, vorm 1. Haken;-)
Ohne die richtige griff/trittkombi schwirren dezent Fragezeichen überm Kopf…mit guter Beta immer noch anspruchsvoll, aber gut machbar. 8- passt ganz gut
So, hab den Hohen Riss gestern im Vorstieg geklettert ;0) Der Squeeze Chimney war für einen 8er Camalot stellenweise eng genug und hat geholfen. Im unteren Teil lassen sich kleine Friends einigermassen in Rissen rechts neben dem Kamin legen, für oben empfehlen sich ein paar längere Schlingen. Die Klemmlöcke sind fest...bis auf den Pflasterstein vorm Squeeze Chimney...der wackelt ein bischen und klemmt auf der linken Seite gegen einen kleinen Kiesel im Riss. Gehalten hat der aber auch ;0) Ebenfalls Chapeau an Bruno Wimmer !
Kreuzzug is Pflicht :-) Würd sagen 7 glatt passt. Wenn die Bewegungen alle mal effizient sitzen, gehts gut flowig dahin
also im Vergleich zu im Zeichen der Freundschaft deutlich deutlich schwerer. Im Führer ist die Zeichen der Freundschaft als 7 minus angegeben. Den Zeitvertreib sehe ich eher als 7plus. Unten kleingriffige Platte oben in der Crux weite Kletterei an kleinen Holds im Überhang bis zum Umlenker. Tolle Tour und für mich war die Lösung ein "Kreuzug" langsam aufzulösen. Ein Traum.
Hier muss mal ein Kommentar her! Super coole Lochkletterei an schöner Blumenvase! Für mich neben der Pharia die beste Linie an der Wand!
Bis zur Mitte hin richtig coole Züge und Griffe, durchaus nicht geschenkt für den Grad. Leider steckt die letzte Zwischensicherung für den Ausstieg meiner Meinung nach deutlich zu weit rechts, so dass man unangenehme Pendelstürze auf das Band riskiert, wenn einem die Strukturen unter den Füßen wegbröseln, fast ein bisschen schade...
Kann mich da nur anschließen! Super schöne/komplexe moves, aber wenn man in Hakennähe bleibt, ists die schwerste 8+ die ich bei uns kenne...dagegen fühlen sich Paradepferd oder Prinz Eisenherz wie ein Sonntagsspaziergang an. Klippen des zweiten Hakens ist übrigens auch in der Crux möglich, wenn man dem Reibungstritt vertraut...ich hatte jedenfalls Angst :D
Wow ist das eine hammer Route. Die erste SL kann man über den Bamberger Weg geschickt umgehen. Die zweite SL beginnt dann von einem Band, auf dem man es sich zwischen den Goes bequem machen kann. Auf die ersten drei Haken ist der Fels zwar leider noch ein bisserl bröselig - das ändert sich dann aber schnell und man klettert an herrlich hautfressendem Fels. Zwei dynamische Cruxzüge fordern volle Konzentration und zwei super Rastpositionen dazwischen wollen einen gar nicht mehr loslassen. Damit es bis zum Schluss spannend bleibt ists zum UL hin noch richtig pumpig und anhaltend. In Summe eine echte Drei Sterne Tour ! Ein einziges Manko an der Tour ist der UL, der nicht gebühlert ist, sondern aus einem alten Plättchen besteht. Im letzten Zwischenhaken wurde ein Karabiner belassen - So kann man redundant abbauen. Stefan schlägt ein Upgrade auf 8a vor - Dem würde ich mich anschließen.
Holy shit! Coole Tour! Mental sehr fordernd, da aktuell sehr dreckig und leicht zugewachsen…wird vermutlich an den wenigen Begehungen liegen:-(
Hab die Tour gestern gemacht. Fazit: Lohnend. Unten schöner Boulder im Überhang. Oben filigrane technische Platte. Tip: Ggf. ersten u. Zweiten haken von tour rechts clippen. 2 ten Haken mit Schrauber/schnapper, dann hat man das Seil später im Überhang nicht störend im Weg.
Vom Grad her natürlich nicht geschenkt. Aber blendet man das mal aus, ists eine richtig gute Linie mit tollen Griffen und Bewegungen. Lässt sich deutlich entspannter klettern, als der Riss in Wandmitte ;-)
Für meinen Geschmack kann die Tour mit 'Zwischen Licht und Schatten' oder dem 'Phönix' nicht mithalten. Der Fels ist eher splittrig und die Rissspuren und Löcher recht verwachsen. Die Crux ist kurz und recht unübersichtlich. Das Projekt recht danneben schaut deutlich lohnender aus.
Ein Traum! die erste Länge bietet leicht überhängende Lochkletterei die durch die kompakte Plattenzone rechts der Metalheadz. In Schönheit, aber auch in Schwierigkeit deutlich unterbewertet. Für mich ist die Cruxlänge schwerer als die Crux der Air Liquide und auch schwerer als der lohnende Ausstieg über die Ernte..., welcher die Tour perfekt abrundet und Kletterei a la Schellneck bietet.
Also erster Haken zu hoch und ich denke auch an der falschen Stelle. Wenn da beim rausgreifen beim 2.Haken was rausbricht wickelt es dich wahrscheinlich schön um die Kante. Ein Haken unten wäre super dann ist die Tour vielleicht bald unten nimmer bröselig in der Mitte dreckig und oben moosig… glaub dann ist das Ding schon einigermaßen lohnend. Schade wenn die drei Haken da vor sich hinvegetieren.
Ein Träumchen.... Kamin, Riss, Kante, Verschneidung, Wand... Und sogar ein Sinterartiges-Gebilde findet sich. Abwechslungsreich, lang, einfach cool. Deutlich besser als man vom Blick von unten erwarten würde... Die gefährliche Schuppe ist wohl schon lang NICHT mehr DA.
Geniale Tour, wenn man die 1.SL hiervon mit der 2.SL der "Raubverschneidung" verbindet.. mit 80m-Seil und cleverer Verlängerung in einem Ritt kletterbar. Gut zusätzlich abzusichern.
Nach etwas Überlegung komme ich nicht umhin, auch mein Meinungsbild in der Sache kundzutun: 1. Der "Teamchef" war zuerst da; die Linie des "Befreiungsschlages" war zwar schon lose projektiert (Hans Brunner), aber in den 90ern eigentlich immer naß. Da bot der "Teamchef" die elegante Möglichkeit, die coolen Moves der oberen Wandhälfte anzusteuern. Erste Wiederholer - stabile 10er Kletterer - hatten gegen 9+ keine Einwände. 2. Heins "Befreiungsschlag" ist natürlich schwerer, die Rast- und Schüttelpositionen zeigen sich ja viel kärglicher. Ich selber bin´s nicht mehr raufgekommen, maße mir aber nach etlichen Einheiten in der Tour diese Einordnung an. Verglichen mit den "Wunderbaren Jahren" ist der "Befreiungsschlag" sicher schwerer, weil schlicht anhaltender. 3. Conclusio: Wie schon Simon vorschlägt, scheint auch mir eine Aufwertung eine sinnvolle Sache zu sein, das Schwierigkeitsgefüge der Routen ist dann m. E. vor Ort halbwegs ausgeglichen. Und dann wäre die Tour 8a, da freut sich doch das Online-Konto! 4. Abschließend plädiere ich dafür, Schwierigkeitsbewertungen nach getanem (Rotpunkt-)Werk zu justieren, d. h. nicht "ex cathedra" am Regler zu drehen.
Also wenn ich nochmal einmischen darf: früher haben wir hart trainiert um den achten Franzosengrad zu schaffen. Aber so geht es natürlich auch...
Für mich sind Geheimtraining und TeamChef beides solide 9+en und der Befreiungsschlag müsste sich bei 8a im Vergleich zur Fristenkontrolle und Waterworld auch nicht schämen. Ich glaube, das könnten hier die meisten absegnen ;-)
Schön wären konstruktivere Vorschläge anstatt nur Genörgel... So in der Art: Befreiungsschlag (9+/10-) > Geheimtraining (9+) > Teamchef(9/9+) Oder wie wollt ihr es haben?
Gerade in letzter Zeit gab es ja Abwertungstendenzen in dem Gebiet (Lucky Strike, Fristenkontrolle). Wenn man auch mal was aufwerten möchte, böte sich mit dem Befreiungsschlag eine Möglichkeit. Für mich sind alle 3 Routen vom Anspruch her vergleichbar. Unabhängig vom Grad eine absolut geniale athletische Tour bei der man zudem sauber stehen muss. Je nach Variante is der letzte Zug vom Sloper weg echt spannend und wenn er geling ein absoluter Befreiungsschlag 😉
Stimmig ist da eh nix da die schwerste der 9+en das Geheimtraining ist und die mit 9/9+ Bewertet ist. Auf der Schwäbischen Alb gab's dafür eine einfache Lösung. Alle Routen schwerer als 9- wurden mit 9 bewertet.
Wenn ich mir das so durchlese dann ging doch jetzt die allgemeine Meinung eher in die Richtung, dass der Befreiungsschlag bock hart für 9+ ist. Deshalb versteh ich jetzt nicht ganz wieso in dem Zug der Teamchef jetzt abgewertet wurde.
Zumindest am selben Felsen sollten die Routen von der Sortierung der Schwierigkeitsgrade ja möglichst stimmig sein. Und der Teamchef ist wohl eindeutig etwas leichter als der Befreiungsschlag. Auch wenn ich nicht mehr wirklich mitreden kann hab ich den Teamchef eher als moderate 9+ in Erinnerung. Deshalb setze ich den jetzt mal ein wenig niedriger an...
Man kann auch ohne Pad kurz gut schütteln. Insgesamt schließ ich mich dem Blondi an. Je nach Referenz ist gut 8a wie .z.B. im Vergleich zum Teamchef oder der Fristenkontrolle oben oder auch der Waterworld. Relativ zum Geheimtraining oder der Metzgerei Boggensack dann halt doch eher 9+. Die Lucky Strike am Ebola ist mir persönlich auch schwieriger gefallen.
Also ob ich ein kneepad anhatte weiß ich nicht mehr, hab den kneebar aber als gut genug in Erinnerung um auch ohne pad (mit langer Hose oder gesunder Schmerztoleranz) für mehrere Sekunden die Hände loslassen zu können. Auch ohne kneebar kann man ja ganz ok schütteln oder? (evtl sind die griffe in der Erinnerung auch wieder größer geworden xD) Ich finde passender Vergleich wäre eher pumpgun (bzw pumpbunny) wo ja dann hart 9+ wieder passen würde ;) Vor allem wenn man mal im Geheimtraining drin war, da wird einem nähmlich auch nichts geschenkt :)
Die Schwierigkeit kann und will ich nicht bewerten…aber ich glaube nicht, dass der Hein ein Kneepad oder vergleichbares verwendet hat ;-)
Auch wenn der Fels am Einstieg nicht so super prickelnd aussieht, die Kletterzüge und die Linie sind erstklassig. Schwierigkeitsmäßig würde ich den Befreiungsschlag schon klar über den wunderbaren Jahren einordnen. Die Kletterei ist einfach zu anhaltend. Mit Kneepad (für den Schüttler im großen Loch) fühlt es sich genau wie 9+ an. Lässt man das Pad aber weg (z.B. weil man es verliehen hat ;-) fühlt sich die Tour schnell schwerer an. Hier hörte man Wiederholer schon "das ist doch 8a" munkeln ;-) Was sagen denn andere Wiederholer? Habt ihr in der Tour ein Kneepad verwendet ?
So, Plättchen ist wieder dran. Die Tour kann wieder gefahrlos beklettert werden. Sorry für mein Schneckentempo:)
Mein Musikgeschmack ist's jetzt nicht, klettertechnisch trifft's dafür genau meinen Geschmack. Kein wirklich leichter Zug führt am Ende zu nem schönen Pump und spannenden Gos;)
Wow was für ein toller Weg mit abgefahrenen Bewegungen. Eine gute Portion Ausdauer und Kreativität schadet zudem nicht. 3 Sterne Route! Sehr gut vergleichbar mit den wunderbaren Jahren in der Friedrichsruh.
Also, lieber Hein, wie das hier direkt hoch in die Verschneidung gehen soll ist mir völlig schleierhaft. Bist Du da als früher Klimakleber hoch? Sloper im Verschneidungsgrund? Der muß abgebrochen sein... Ich bin auch links rum über die "Stormchaser"-Untergriffe und dann nach rechts in die Verschneidung abgebogen. Diese Lösung des Problems ist quasi der "Stormtwister". Für glatt acht sicher nicht geschenkt, nicht zuletzt, weil oben die Ausdauer-Uhr vernehmlich zu ticken beginnt.
Lässige Tour, kann mich der Beschreibung im Kletterführer nicht ganz anschließen. Einstiegsboulder und dann ab dem dritten Haken an großen Griffen schön zum Umlenker.
Ah Danke dir!! Das macht rückblickend auch mehr Sinn, dann nimmt man den schweren Teil auf logischer Linie mit! Für eine so kurze Nacherschließung übrigens ganz lohnende Tour! Auch wenn sie nicht mit den anderen Touren hier in dem Gradbereich mithalten kann ;)
Hat der Direktausstieg hierzu, über das Dach schon einen Namen? Und steigt man das hier ein oder über den Dirtbag Einstieg?
Mei, neue Erkenntnisse führen zu neuen Resultaten, da muss man flexibel bleiben. Die Route wurde von drei Probanden getestet und als leichter als Fallrückzieher eingestuft... Sind ja auch bloß zwei Züge und wenn man die gleich richtig macht kommt es einem schon ziemlich easy vor... (ich wollte erst auf 6+ abwerten.... :-)
Der Riss wurde 1961 von den Franken Günter Kolb und Kurt Munkert erstbegangen. Bis in 3/4 der Wandhöhe war die Tour seit langen Jahren Teil des vielfältigen Schellneck-Repertoirs und fungierte auch als "Magellan"-Zubringer. Das oberste Viertel bis ins bewaldete Gelände blieb unbeachtet, obwohl alte Schlaghaken auf frühere Begeher hindeuteten. 2021 kam Herbert Gstöttner und kletterte das komplette Teil rotpunkt, die mäßigen Rostgurken besserte er dabei mit (dürftigen) mobilen Placements auf. Ich setzte nach längerem Überlegen dann noch Bühlerhaken, weil diese schöne Komplettaufgabe andernfalls wieder in jahrelangen Dornröschenschlaf verfallen wäre. Es wäre ohne Bühlerhaken ansonsten eine eigentümliche Hybridschöpfung geblieben - unten regelmäßig Bühlerhaken und dann plötzlich prekäres Trad-Gelände. Nach dem Abzweig vom "Meisterschüler" warten durchgehend wacklige Moves an vielfältigen Griffstrukturen - vom Mono bis zu seltsam offenen Griffen ist alles dabei. Besonders der abschüssige "A"-Griff ist eine denkwürdige Struktur. Stehen tut man auch die ganze Zeit nicht besonders, aber das haben Schellneck-8er halt so an sich. Den glatten 8. Grad warf ich jetzt aus, weil man immer Druck auf der Pelle hat und stets auf Abpfiff ist. Der Abschlußblock nach dem letzten Zwischenhaken hat sich Entfernungsversuchen widersetzt, kräftiges Anreißen tolerierte er. Viel Spaß beim Wiederholen!
Ich habe die Tour gestern geklettert. Die Hakensituation ist so in Ordnung, der 2. Haken ist zum Einhängen vom Band weg etwas hoch, mit einer langen Exe sitzt er für einen Durchstiegsversuch aber gut. Das Einhängen kann theoretisch über einen Zwischenhaken von Holding on to Smoke entschärft werden. Die Tour quert am Ausstieg von Holding on und dem Projekt vorbei und geht zum Umlenker von Trauma und der kurzen Version von Schreck-tschägg. Als Bewertung würde ich 9 vorschlagen. Nach dem ersten Boulder im Quergang weiterhin sehr technisch und anhaltend. Ich freue mich über weitere Meinungen. Die Tour ist aktuell geputzt und gut für warme Sommertage!
Nochmals zur Erinnerung: Der Sperrungszeitraum am Schellneckkopf endet heuer nicht Ende Juni, sondern erst Ende Juli.
Nochmals zur Erinnerung: Der Sperrungszeitraum endet heuer erstmals nicht Ende Juni, sondern erst Ende Juli.
Freut mich sehr, dass die Tour nun einige Wiederholungen bekommen hat. Ich hatte damals ein Untergriffloch für links und habe mit rechts hoch in den Zweifingerschlitz gezogen den Mutternatur, dankenswerterweise in der glatten Wand bereitstellt. Den Zug habe ich als sehr brachial in Erinnerung. Zudem fand ich es schwer, dass Zweifingerloch exakt zu treffen. Dieser Zug war mitunter sowohl für die Namensgebung als auch für den Bewertungsvorschlag verantwortlich…. Auf die Idee, dass man auch über links klettern kann, bin ich Aufgrund der vielen Erde am Ausstieg nicht gekommen. Aber gut, dass es nun auch so geht. Wahrscheinlich spricht dann für die “erzwungene” Variante nur noch, dass die Finger auf dem Weg zur Umlenkung nicht so dreckig werden ;-). Die Bewertung könnt ihr nun besser beurteilen. Liebe Grüße Bernd
Also ich finde Fristenkontrolle und Lucky Strike absolut miteinander vergleichbar. Ich denke für beide 8a wäre gerechtfertigt.
Ich würde sagen lieber etwas zu tief als zu weit draußen. Und weil er verhältnismäßig tief sitzt hat der Erschließer damals extra ein Schraubglied angebracht. Dieses ist vermutlich geklaut worden!
Also für mich sind die Züge an den Fingerlöchern mit den hohen Füßen recht hart. Fühlt sich ein gutes Stück schwerer an, als der Befreiungssschlag, wenn man das als oberes Ende für 9+ hernemen mag. Etwas schwerer als die Fristenkontrolle und etwas leichter als die Glühbirne und vllt. etwas leichter als die Metzgerei Boggensack. Und zu den Haken: Bei mir ist die rechte Schulter genau am Haken, also wenn man hier Bedenken wegen Routenflucht hat, kann man die wohl in jeder zweiten Tour haben, die man kletter ;-)
Prinzipiell nicht schlecht die Tour. Wer einsteigt, Bürste mitnehmen. Der Umlenker ist zu tief gebohrt…da passt kaum was durch die Öse
Jo, also ich habs auch so gemacht und für mich ist die Tour in der genau der gleichen Liga wie die Fristenkontrolle oder Glühbirne und sehr vergleichbar. Also entweder sind alle eher leichte 10- oder solide 8as. Das kann ich schwer beurteilen.
Jep, nicht nur inzwischen, hab ich auch so gemacht. Ist das logischte für mich, alles andere fühlt sich erzwungen an...Mit den Haken hatte ich allerdings kein Problem, nur mit dem Dreck da links, um den man irgendwie rumkurven muss :D
Wie gerade seid ihr denn da oben raus geklettert ? Inzwischen zieht es einen beim Ausstieg zu einem sehr scharfen Zweifingerloch mit links. Man steigt dann deutlich links von der Hakenlinie aus. Scheint inzwischen der am öftesten gewählte Weg zu sein. Ists dann noch 10- bzw. 8a ?
Oh ja, coole kleine Tour. Erstaunlich wie klein die Griffe in einer senkrechten 8+ sein können. 3-Zug-Crux, die den Grad bestimmen. Die ersten 10 m sind nur Zustieg, aber schön zu klettern.
Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich auch "PerfekteSommer8a" heiß. Die Beschreibung verspricht nicht zu viel;)
"Ghosts of my Life", in Gedenken an Mark Fisher, der sich auch viel mit Zukünften und Vergangenheit auseinandergesetzt hat. (In Anlehnung an die "Eisenzeit")
vielleicht darf ich meinen Kommentar vom letzten Jahr nochmal revidieren...mit besserer Beta für die Crux kommt 10 wahrscheinlich doch gut hin. Bei der Gelegenheit kann ich die Tour aber für alle Überhangmonster hier empfehlen, der Boulder durchs Dach ist wirklich absolute Weltklasse :)
Also vor ca. 15 Jahren war die irgendwie viel leichter. Die Gerüstösen darin sind jetzt schon über 30 Jahre alt. Auch mal für die Sanierungsliste vormerken....
Pumping Iron [Friedrichsruh]
Letztens habe ich die vielleicht erste Begehung der Route in "Crocks"
gemacht. In diesem Weg ist es gleichgültig, welche Kletterpatschen man trägt. Der erste Ring war
gar nicht so einfach einzuhängen, aber davor kann man einen super Keil legen. Kostet aber Kraft.
Wie wäre es mit einem Upgrade auf 9 ?
Meister EBE und sein Regelwerk [Grüner Pfeiler]
Ich werd da bei Gelegenheit reinschauen und gegenchecken…bin ähnlich schwach
Meister EBE und sein Regelwerk [Grüner Pfeiler]
Ich bin da offen, ist halt ein Einzelzug, mir fiel es damals schwer und auch
der zweit bzw. dritt Begeher haben die Schwierigkeit bestätigt. Aber vielleicht waren wir damals
einfach alle schwach ;)
Frettchen [Grüner Pfeiler]
Umlenkkarabiner kam raus - Ring rein.
Der Alchimist und die Pfefferminzprinzessin [Grüner Pfeiler]
Der erste Bolt wurde um ein paar Millimeter nach oben und links versetzt.
Eine mögliche Belastung der nachfolgenden mobilen Sicherung(en) erfährt dadurch nun eine
günstigere Zugrichtung.
Tanzpalast [Obere Vilstalwände Mitte Links]
Geniale Tour. Linke Variante geht sich schön aus.
Sieht aus, als ob die Tour aktuell viel begangen wird…Bürste nicht vergessen…an den Leisten
hängt viel Chalk
Andreas [Apostelbalkon]
Mit der richtigen Beta geht 7- schon klar.
Andreas [Apostelbalkon]
Die Tour könnte ruhig doppelt so lange sein. Jedoch meiner Meinung nach auch
mit 7- noch etwas hart bewertet. Mit Glatt 7 würde ich bei der Bewertung der Tour mitgehen.
Bamberger Weg (5+, 5+, 6-) [Römerwand]
Ich hab Mitte September beim Filmen meine peak design leash
https://www.peakdesign.com/products/leash
Links vom Einstieg des Bamberger Wegs vergessen. Heute war sie nicht mehr da :( Wäre cool, wenn
die ihren Weg zu mir zurück findet.
Meister EBE und sein Regelwerk [Grüner Pfeiler]
Vorschlag zurückgewiesen
Meister EBE und sein Regelwerk [Grüner Pfeiler]
Gradvorschlag: Maximal 7+/8-
Frettchen [Grüner Pfeiler]
definiert schönste tour am fels! der umlenker ist schon ziemlich durch…
Sindbads Reisen [Grüner Pfeiler]
top tour! mit knieklemmer(/n) eher 8…
Westriss [Deutsch-Österreicher Turm]
Im "Bayerischen Jura" schreibt der Autor zu dieser Tour: "Durch die Sanierung
erheblich herabgesetzter Erlebniswert." Nun, ähh, bei einer Begehung heute war ich um jeden
einzelnen Bolt froh. Würden nur mobile Placements eingesetzt werden, wäre diese schöne
Risskletteraufgabe aber trotzdem gut absicherbar. Oft gemacht wird die Tour aber offensichtlich
nicht, etwas Gemüse im unteren Teil stört aber nicht wirklich.
Herr Nilsson [Schwedenfels]
Coole Züge! Fühlt sich wie eine Kreuzung aus Hallenbouldern und
Atlmühltalkletterei an. Leider sind manche Griffe lange nass.
Sturm und Drang [Obereinbucher Turm]
Die Tour habe ich heute einer Sanierungsaktion unterzogen: Der grotesk falsch
platzierte 3. Haken (Krieger-Jürgen-Gerüstanker) ist nun da, wo er sein muß. Den ungünstig zu
clippenden 4. Haken (Bühler) habe ich nach rechts verlegt. Den 5. Haken (Gerüstanker) habe ich
ersetzt. Der 1. Haken ist nach wie vor ein Gerüstanker; gewechselt habe ich ihn nicht, weil sich
bei den beiden oberen Gerüstankern keinerlei Rost oder Lockerung gezeigt hat. Zwischen 4. und 5.
Haken befindet sich ein Block, der sicher nicht mehr Jahrzehnte an Ort und Stelle bleiben wird.
Mit schwerem Gerät könnte er sicher rausgehebelt werden.
Allesfresser [Schellneckkopf]
Ja, das Ding ist tatsächlich rp geklettert worden, da stand ich selber unten
beim Sichern. Ich durfte mich im Rahmen der vorausgehenden Experimente auch versuchen (schön
gemütlich im Toprope). Land gesehen habe ich dabei aber nicht. Das ist schon eine sehr garstige,
schwer überhängende Stelle. Sieben halt.
Roter Riss [Schellneckkopf]
Ich habe jetzt zum "Allesfresser" einen separaten Eintrag verfaßt.
Hausordnung [Deuerlinger Spielplatzfels]
Mein Vorschlag wäre - als Slash-Grade-Experte - 8-/8. "Ramasuri" rechts
daneben ist damit gleich schwer, wenngleich anhaltender. Dafür ist hier, in der "Hausordnung",
die Einzelstelle schon sehr schwer. Im Laufe der kommenden Jahre wird der entscheidende Tritt
für links sicher nicht besser werden...
Roter Riss [Schellneckkopf]
Hallo Eberhard, danke für die ausführlichen Infos ! Gibt's die für den
Allesfresser link daneben auch ? Ich war da im Toprope drin, über Oberinspektor eingehängt.
Grusligste Schlotte bisher, war auch nicht trocken. Aber der überhängende Offwidth-Einstieg hat
sich nicht wirklich machbar angefühlt (Invert-move ?) - ist das Ding wirklich schon rotpunkt
geklettert worden ? VG Martin
300 Watt [Nixenwand]
Es gibt einen "Arbeitskreis Schönhofen" der dafür zuständig ist. Bitte in
Schönhofen nichts unabgesprochen eigenmächtig bohren oder sanieren...
300 Watt [Nixenwand]
Fritz Amann hat mir gegenüber den Wunsch geäußert, dass jemand da mal einen
neuen ersten Haken setzen kann, damit man die Tour sicher von unten klettern kann. Er selber ist
ja nicht mehr in der Gegend unterwegs. Falls jemand mal was anderes in dem Eck saniert, kann man
das vllt auch machen.
300 Watt [Nixenwand]
Tolle Tour. Endlich die Tour mal hinbekommen trotz des speckigen Tritts.
Finger aufwärmen und durchreißen. :=) mega
Grüner Pfeiler [Grüner Pfeiler]
Habe gestern zwischen den Touren "Der Alchimist und die
Pfefferminzprinzessin" und "Grüner Pfeiler" einen abgeschnittenen Haken am Boden gefunden. Hier
ist anscheinend auch noch ein Projekt dazu gekommen (Haken könnte auch davon kommen). Der Haken
liegt jetzt auf einem großen Tritt am Einstieg vom Alchimist. Eventuell Vorsicht beim Vorstieg
in einer der genannten Routen.
Roter Riss [Schellneckkopf]
Hallo Martin,
Du bist Dir offensichtlich für keinen Riss zu schade und auf der Suche nach den exotischsten
Kletteraufgaben des Altmühltales. Zur Geschichte der Tour und zur Bewertung: Rucker und Möck
kletterten hier erstmals 1951 hoch, der einsame Rosthaken dürfte von den beiden damals
reingeklopft worden sein. Tomandl (1961) und Bühler (1983) geben unisono glatt 5 (!) für den
Roten Riss an. Mei, damals war sechs plus das Letzte am Fels, wozu der Rote Riss nun mal nicht
zählte, also wars halt ein Fünfer. Hans Brunner ignorierte die Tour in seinen frühen Führern,
erst im letzen Band von 1999 taucht der Rote Riss bei ihm erstmals mit 5+ auf. Für alle Ausgaben
des "Südlichen Frankenjura" übernahm ich unbesehen bzw. ungeklettert diesen Grad. Vom Boden aus
schaut die Aufgabe zwar leicht angsteinflößend aus, aber ich dachte immer "da wird´s schon
irgendwelche Henkel haben". Letztes Jahr trat ich dann endlich an, gerüstet u. a. mit einem
Camalot Nr. 5. Trotz dieser Waffe fühlte ich mich nie richtig wohl beim Hochschrubben, das Ding
ist in der oberen Hälfte wirklich schwer und man sollte Vorerfahrung in ähnlichem Gelände
mitbringen. Glatt 6 steht nun im "Bayerischen Jura", ich finde, dieser Old-School-Grad bildet
die Anforderungen der Tour am besten ab.
Zeitvertreib [Labertalwand]
naja also finde Sie deutlich schwerer als im Zeichen der Freundschaft.
Und klar wenn man die Züge raus hat ist natürlich leichter zu klettern.
Hoher Riss [Schlossfels]
Reschpekt!
Roter Riss [Schellneckkopf]
Habs heut gemacht, hat m.E. mit dem 5. Grad nichts zu tun. Würd im Vergleich
mit anderen Altmühltalrissen eine 7- vergeben und ohne 2 6er Friends hätt ich mich vom Sockel
auch nicht weg getraut
Schreck-tschägg bis Kette [Roter Fels]
Kurz vorm 1. Haken, nachm 1. Aufsteher, weist der Auflegergriff zur rechten
dezent kleine Risse auf. Wenn man dagegenklopft klingts bissl hohl und es vibriert leicht. Am
besten ein bisschen vorsichtig anklettern…wie gesagt, vorm 1. Haken;-)
Schreck-tschägg [Roter Fels]
Ohne die richtige griff/trittkombi schwirren dezent Fragezeichen überm
Kopf…mit guter Beta immer noch anspruchsvoll, aber gut machbar. 8- passt ganz gut
Hoher Riss [Schlossfels]
So, hab den Hohen Riss gestern im Vorstieg geklettert ;0) Der Squeeze Chimney
war für einen 8er Camalot stellenweise eng genug und hat geholfen. Im unteren Teil lassen sich
kleine Friends einigermassen in Rissen rechts neben dem Kamin legen, für oben empfehlen sich ein
paar längere Schlingen. Die Klemmlöcke sind fest...bis auf den Pflasterstein vorm Squeeze
Chimney...der wackelt ein bischen und klemmt auf der linken Seite gegen einen kleinen Kiesel im
Riss. Gehalten hat der aber auch ;0)
Ebenfalls Chapeau an Bruno Wimmer !
Zeitvertreib [Labertalwand]
Kreuzzug is Pflicht :-)
Würd sagen 7 glatt passt. Wenn die Bewegungen alle mal effizient sitzen, gehts gut flowig dahin
Zeitvertreib [Labertalwand]
also im Vergleich zu im Zeichen der Freundschaft deutlich deutlich schwerer.
Im Führer ist die Zeichen der Freundschaft als 7 minus angegeben. Den Zeitvertreib sehe ich eher
als 7plus. Unten kleingriffige Platte oben in der Crux weite Kletterei an kleinen Holds im
Überhang bis zum Umlenker.
Tolle Tour und für mich war die Lösung ein "Kreuzug" langsam aufzulösen. Ein Traum.
Pleasure Zone [Penker Wand]
Hart aber gut!
Kräftig zur guten Hangelschuppe und dannach nochmal ein tricky Aufrichter.
Everybody wants to go to heaven [Penker Wand]
Hier muss mal ein Kommentar her!
Super coole Lochkletterei an schöner Blumenvase! Für mich neben der Pharia die beste Linie an
der Wand!
Pedant [Deuerlinger Spielplatzfels]
Bis zur Mitte hin richtig coole Züge und Griffe, durchaus nicht geschenkt für
den Grad. Leider steckt die letzte Zwischensicherung für den Ausstieg meiner Meinung nach
deutlich zu weit rechts, so dass man unangenehme Pendelstürze auf das Band riskiert, wenn einem
die Strukturen unter den Füßen wegbröseln, fast ein bisschen schade...
Kopfsache [Walba]
Kann mich da nur anschließen! Super schöne/komplexe moves, aber wenn man in
Hakennähe bleibt, ists die schwerste 8+ die ich bei uns kenne...dagegen fühlen sich Paradepferd
oder Prinz Eisenherz wie ein Sonntagsspaziergang an.
Klippen des zweiten Hakens ist übrigens auch in der Crux möglich, wenn man dem Reibungstritt
vertraut...ich hatte jedenfalls Angst :D
Space Night (8+, 9+) [Römerwand]
Wow ist das eine hammer Route. Die erste SL kann man über den Bamberger Weg
geschickt umgehen. Die zweite SL beginnt dann von einem Band, auf dem man es sich zwischen den
Goes bequem machen kann. Auf die ersten drei Haken ist der Fels zwar leider noch ein bisserl
bröselig - das ändert sich dann aber schnell und man klettert an herrlich hautfressendem Fels.
Zwei dynamische Cruxzüge fordern volle Konzentration und zwei super Rastpositionen dazwischen
wollen einen gar nicht mehr loslassen. Damit es bis zum Schluss spannend bleibt ists zum UL hin
noch richtig pumpig und anhaltend. In Summe eine echte Drei Sterne Tour !
Ein einziges Manko an der Tour ist der UL, der nicht gebühlert ist, sondern aus einem alten
Plättchen besteht. Im letzten Zwischenhaken wurde ein Karabiner belassen - So kann man redundant
abbauen.
Stefan schlägt ein Upgrade auf 8a vor - Dem würde ich mich anschließen.
Adlerauge [Roter Fels]
Gute Tour!
Schattenpisler [Roter Fels]
Holy shit! Coole Tour! Mental sehr fordernd, da aktuell sehr dreckig und
leicht zugewachsen…wird vermutlich an den wenigen Begehungen liegen:-(
Wer stellt, der hält [Beilnsteiner Wand]
Die Bewertungen finde ich gut mit 7+/8-. Schöne Tour
Endboss [Penker Wand]
Hab die Tour gestern gemacht. Fazit: Lohnend. Unten schöner Boulder im
Überhang. Oben filigrane technische Platte.
Tip: Ggf. ersten u. Zweiten haken von tour rechts clippen. 2 ten Haken mit Schrauber/schnapper,
dann hat man das Seil später im Überhang nicht störend im Weg.
Vier Bohrlöcher [Grüner Pfeiler]
Eigentlich gute Tour mit coolen Bewegungen…leider sehr staubig weil zu selten
begangen.
Schwedenhappen [Schwedenfels]
Vom Grad her natürlich nicht geschenkt. Aber blendet man das mal aus, ists
eine richtig gute Linie mit tollen Griffen und Bewegungen. Lässt sich deutlich entspannter
klettern, als der Riss in Wandmitte ;-)
Air Liquide (8/8+, 7-, 7+/8-)) [Römerwand]
Für meinen Geschmack kann die Tour mit 'Zwischen Licht und Schatten' oder dem
'Phönix' nicht mithalten. Der Fels ist eher splittrig und die Rissspuren und Löcher recht
verwachsen. Die Crux ist kurz und recht unübersichtlich.
Das Projekt recht danneben schaut deutlich lohnender aus.
Phoenix aus der Asche (7+/8-, 7) [Römerwand]
Ein Traum!
die erste Länge bietet leicht überhängende Lochkletterei die durch die kompakte Plattenzone
rechts der Metalheadz. In Schönheit, aber auch in Schwierigkeit deutlich unterbewertet. Für mich
ist die Cruxlänge schwerer als die Crux der Air Liquide und auch schwerer als der lohnende
Ausstieg über die Ernte..., welcher die Tour perfekt abrundet und Kletterei a la Schellneck
bietet.
Oho [Etterzhausen]
Also erster Haken zu hoch und ich denke auch an der falschen Stelle. Wenn da
beim rausgreifen beim 2.Haken was rausbricht wickelt es dich wahrscheinlich schön um die Kante.
Ein Haken unten wäre super dann ist die Tour vielleicht bald unten nimmer bröselig in der Mitte
dreckig und oben moosig… glaub dann ist das Ding schon einigermaßen lohnend. Schade wenn die
drei Haken da vor sich hinvegetieren.
Höhlenverschneidung [Schlossfels]
Ein Träumchen.... Kamin, Riss, Kante, Verschneidung, Wand... Und sogar ein
Sinterartiges-Gebilde findet sich. Abwechslungsreich, lang, einfach cool. Deutlich besser als
man vom Blick von unten erwarten würde...
Die gefährliche Schuppe ist wohl schon lang NICHT mehr DA.
Schlossverschneidung [Schlossfels]
Geniale Tour, wenn man die 1.SL hiervon mit der 2.SL der "Raubverschneidung"
verbindet.. mit 80m-Seil und cleverer Verlängerung in einem Ritt kletterbar.
Gut zusätzlich abzusichern.
Befreiungsschlag [Klausfels]
Nach etwas Überlegung komme ich nicht umhin, auch mein Meinungsbild in der
Sache kundzutun:
1. Der "Teamchef" war zuerst da; die Linie des "Befreiungsschlages" war zwar schon lose
projektiert (Hans Brunner), aber in den 90ern eigentlich immer naß. Da bot der "Teamchef" die
elegante Möglichkeit, die coolen Moves der oberen Wandhälfte anzusteuern. Erste Wiederholer -
stabile 10er Kletterer - hatten gegen 9+ keine Einwände.
2. Heins "Befreiungsschlag" ist natürlich schwerer, die Rast- und Schüttelpositionen zeigen sich
ja viel kärglicher. Ich selber bin´s nicht mehr raufgekommen, maße mir aber nach etlichen
Einheiten in der Tour diese Einordnung an. Verglichen mit den "Wunderbaren Jahren" ist der
"Befreiungsschlag" sicher schwerer, weil schlicht anhaltender.
3. Conclusio: Wie schon Simon vorschlägt, scheint auch mir eine Aufwertung eine sinnvolle Sache
zu sein, das Schwierigkeitsgefüge der Routen ist dann m. E. vor Ort halbwegs ausgeglichen. Und
dann wäre die Tour 8a, da freut sich doch das Online-Konto!
4. Abschließend plädiere ich dafür, Schwierigkeitsbewertungen nach getanem (Rotpunkt-)Werk zu
justieren, d. h. nicht "ex cathedra" am Regler zu drehen.
Befreiungsschlag [Klausfels]
Also wenn ich nochmal einmischen darf: früher haben wir hart trainiert um den
achten Franzosengrad zu schaffen. Aber so geht es natürlich auch...
Befreiungsschlag [Klausfels]
Für mich sind Geheimtraining und TeamChef beides solide 9+en und der
Befreiungsschlag müsste sich bei 8a im Vergleich zur Fristenkontrolle und Waterworld auch nicht
schämen. Ich glaube, das könnten hier die meisten absegnen ;-)
Befreiungsschlag [Klausfels]
Schön wären konstruktivere Vorschläge anstatt nur Genörgel...
So in der Art:
Befreiungsschlag (9+/10-) > Geheimtraining (9+) > Teamchef(9/9+) Oder wie wollt ihr es
haben?
Befreiungsschlag [Klausfels]
Gerade in letzter Zeit gab es ja Abwertungstendenzen in dem Gebiet (Lucky
Strike, Fristenkontrolle). Wenn man auch mal was aufwerten möchte, böte sich mit dem
Befreiungsschlag eine Möglichkeit. Für mich sind alle 3 Routen vom Anspruch her vergleichbar.
Unabhängig vom Grad eine absolut geniale athletische Tour bei der man zudem sauber stehen muss.
Je nach Variante is der letzte Zug vom Sloper weg echt spannend und wenn er geling ein absoluter
Befreiungsschlag 😉
Befreiungsschlag [Klausfels]
Stimmig ist da eh nix da die schwerste der 9+en das Geheimtraining ist und
die mit 9/9+ Bewertet ist. Auf der Schwäbischen Alb gab's dafür eine einfache Lösung. Alle
Routen schwerer als 9- wurden mit 9 bewertet.
Befreiungsschlag [Klausfels]
Wenn ich mir das so durchlese dann ging doch jetzt die allgemeine Meinung
eher in die Richtung, dass der Befreiungsschlag bock hart für 9+ ist. Deshalb versteh ich jetzt
nicht ganz wieso in dem Zug der Teamchef jetzt abgewertet wurde.
Befreiungsschlag [Klausfels]
Zumindest am selben Felsen sollten die Routen von der Sortierung der
Schwierigkeitsgrade ja möglichst stimmig sein. Und der Teamchef ist wohl eindeutig etwas
leichter als der Befreiungsschlag. Auch wenn ich nicht mehr wirklich mitreden kann hab ich den
Teamchef eher als moderate 9+ in Erinnerung. Deshalb setze ich den jetzt mal ein wenig niedriger
an...
Befreiungsschlag [Klausfels]
Man kann auch ohne Pad kurz gut schütteln. Insgesamt schließ ich mich dem
Blondi an. Je nach Referenz ist gut 8a wie .z.B. im Vergleich zum Teamchef oder der
Fristenkontrolle oben oder auch der Waterworld. Relativ zum Geheimtraining oder der Metzgerei
Boggensack dann halt doch eher 9+. Die Lucky Strike am Ebola ist mir persönlich auch schwieriger
gefallen.
Befreiungsschlag [Klausfels]
Also ob ich ein kneepad anhatte weiß ich nicht mehr, hab den kneebar aber als
gut genug in Erinnerung um auch ohne pad (mit langer Hose oder gesunder Schmerztoleranz) für
mehrere Sekunden die Hände loslassen zu können. Auch ohne kneebar kann man ja ganz ok schütteln
oder? (evtl sind die griffe in der Erinnerung auch wieder größer geworden xD)
Ich finde passender Vergleich wäre eher pumpgun (bzw pumpbunny) wo ja dann hart 9+ wieder passen
würde ;)
Vor allem wenn man mal im Geheimtraining drin war, da wird einem nähmlich auch nichts geschenkt
:)
Befreiungsschlag [Klausfels]
Die Schwierigkeit kann und will ich nicht bewerten…aber ich glaube nicht,
dass der Hein ein Kneepad oder vergleichbares verwendet hat ;-)
Befreiungsschlag [Klausfels]
Auch wenn der Fels am Einstieg nicht so super prickelnd aussieht, die
Kletterzüge und die Linie sind erstklassig. Schwierigkeitsmäßig würde ich den Befreiungsschlag
schon klar über den wunderbaren Jahren einordnen. Die Kletterei ist einfach zu anhaltend. Mit
Kneepad (für den Schüttler im großen Loch) fühlt es sich genau wie 9+ an. Lässt man das Pad aber
weg (z.B. weil man es verliehen hat ;-) fühlt sich die Tour schnell schwerer an. Hier hörte man
Wiederholer schon "das ist doch 8a" munkeln ;-)
Was sagen denn andere Wiederholer? Habt ihr in der Tour ein Kneepad verwendet ?
Leatherhead [Stifterfels Linker Sektor]
So, Plättchen ist wieder dran. Die Tour kann wieder gefahrlos beklettert
werden. Sorry für mein Schneckentempo:)
Bonebreaker [Apostelkeller]
Mein Musikgeschmack ist's jetzt nicht, klettertechnisch trifft's dafür genau
meinen Geschmack. Kein wirklich leichter Zug führt am Ende zu nem schönen Pump und spannenden
Gos;)
Befreiungsschlag [Klausfels]
Wow was für ein toller Weg mit abgefahrenen Bewegungen. Eine gute Portion
Ausdauer und Kreativität schadet zudem nicht. 3 Sterne Route! Sehr gut vergleichbar mit den
wunderbaren Jahren in der Friedrichsruh.
Twister [Obere Vilstalwände Mitte Rechts]
Also, lieber Hein, wie das hier direkt hoch in die Verschneidung gehen soll
ist mir völlig schleierhaft. Bist Du da als früher Klimakleber hoch? Sloper im
Verschneidungsgrund? Der muß abgebrochen sein... Ich bin auch links rum über die
"Stormchaser"-Untergriffe und dann nach rechts in die Verschneidung abgebogen. Diese Lösung des
Problems ist quasi der "Stormtwister". Für glatt acht sicher nicht geschenkt, nicht zuletzt,
weil oben die Ausdauer-Uhr vernehmlich zu ticken beginnt.
Little Utah [Apostelkeller]
Am linken Teil des Apostelkellers unter dem kleinen Dach querend.
Little Utah [Apostelkeller]
Ist das die risslinie, wo ein Projektplättchen gesetzt wurde?
Die zertanzten Schuhe [Märchenturm]
Am Einstieg gibts paar lockere Steinchen…aufpassen!
Burgdudler [Blauer Klaus]
Lässige Tour, kann mich der Beschreibung im Kletterführer nicht ganz
anschließen. Einstiegsboulder und dann ab dem dritten Haken an großen Griffen schön zum
Umlenker.
Das System [Deuerlinger Spielplatzfels]
Bouldern mit Seil für Leute mit Leistenfetisch, dürfte gerne dreimal so lang
sein. :P
Keine Ahnung [Hundskopf]
Ah Danke dir!! Das macht rückblickend auch mehr Sinn, dann nimmt man den
schweren Teil auf logischer Linie mit! Für eine so kurze Nacherschließung übrigens ganz lohnende
Tour! Auch wenn sie nicht mit den anderen Touren hier in dem Gradbereich mithalten kann ;)
Keine Ahnung [Hundskopf]
Man steigt über Dirtbag ein und zweigt an dem markanten Startgriff oben nach
links ab.
Keine Ahnung [Hundskopf]
Hat der Direktausstieg hierzu, über das Dach schon einen Namen? Und steigt
man das hier ein oder über den Dirtbag Einstieg?
Geisterspiel [Klausfels]
Dann 7- :-)
Geisterspiel [Klausfels]
Mei, neue Erkenntnisse führen zu neuen Resultaten, da muss man flexibel
bleiben. Die Route wurde von drei Probanden getestet und als leichter als Fallrückzieher
eingestuft... Sind ja auch bloß zwei Züge und wenn man die gleich richtig macht kommt es einem
schon ziemlich easy vor... (ich wollte erst auf 6+ abwerten.... :-)
Lokalderby / Fränkisches Finale [Beilnsteiner Wand]
Coole Tour ich denke 8 passt 👍gut. Das Einfingerloch braucht man nicht
unbedingt.
GK-Riss komplett [Schellneckwand Rechts]
Der Riss wurde 1961 von den Franken Günter Kolb und Kurt Munkert
erstbegangen. Bis in 3/4 der Wandhöhe war die Tour seit langen Jahren Teil des vielfältigen
Schellneck-Repertoirs und fungierte auch als "Magellan"-Zubringer. Das oberste Viertel bis ins
bewaldete Gelände blieb unbeachtet, obwohl alte Schlaghaken auf frühere Begeher hindeuteten.
2021 kam Herbert Gstöttner und kletterte das komplette Teil rotpunkt, die mäßigen Rostgurken
besserte er dabei mit (dürftigen) mobilen Placements auf. Ich setzte nach längerem Überlegen
dann noch Bühlerhaken, weil diese schöne Komplettaufgabe andernfalls wieder in jahrelangen
Dornröschenschlaf verfallen wäre. Es wäre ohne Bühlerhaken ansonsten eine eigentümliche
Hybridschöpfung geblieben - unten regelmäßig Bühlerhaken und dann plötzlich prekäres
Trad-Gelände.
Nach dem Abzweig vom "Meisterschüler" warten durchgehend wacklige Moves an vielfältigen
Griffstrukturen - vom Mono bis zu seltsam offenen Griffen ist alles dabei. Besonders der
abschüssige "A"-Griff ist eine denkwürdige Struktur. Stehen tut man auch die ganze Zeit nicht
besonders, aber das haben Schellneck-8er halt so an sich. Den glatten 8. Grad warf ich jetzt
aus, weil man immer Druck auf der Pelle hat und stets auf Abpfiff ist. Der Abschlußblock nach
dem letzten Zwischenhaken hat sich Entfernungsversuchen widersetzt, kräftiges Anreißen
tolerierte er. Viel Spaß beim Wiederholen!
Butterbrot [Buchenberg]
Der mit x markierte wackelkandidat wurde heute fachmännisch entfernt.
Limiter '97 [Lauf am Forellenbach]
So schwer kann 9- sein. Unglaublich... da kann ma sich echt sei Watschn
abholen.
Geisterspiel [Klausfels]
Für 7 schwer…und dann auf 7- geändert?
7 fand ich passend :-)
Altersvorsorge [Obere Vilstalwände Mitte Rechts]
Nest ist inzwischen verlassen
Affenschaukel [Roter Fels]
Ich habe die Tour gestern geklettert. Die Hakensituation ist so in Ordnung,
der 2. Haken ist zum Einhängen vom Band weg etwas hoch, mit einer langen Exe sitzt er für einen
Durchstiegsversuch aber gut. Das Einhängen kann theoretisch über einen Zwischenhaken von Holding
on to Smoke entschärft werden.
Die Tour quert am Ausstieg von Holding on und dem Projekt vorbei und geht zum Umlenker von
Trauma und der kurzen Version von Schreck-tschägg.
Als Bewertung würde ich 9 vorschlagen. Nach dem ersten Boulder im Quergang weiterhin sehr
technisch und anhaltend.
Ich freue mich über weitere Meinungen. Die Tour ist aktuell geputzt und gut für warme
Sommertage!
Roter Riss [Schellneckkopf]
Nochmals zur Erinnerung: Der Sperrungszeitraum am Schellneckkopf endet heuer
nicht Ende Juni, sondern erst Ende Juli.
Böhmer-Ged.-Weg [Deutsch-Österreicher Turm]
Nochmals zur Erinnerung: Der Sperrungszeitraum endet heuer erstmals nicht
Ende Juni, sondern erst Ende Juli.
einsame Anna [Hundskopf]
Schraubglied war da keins
Lucky Strike [Ebola]
Freut mich sehr, dass die Tour nun einige Wiederholungen bekommen hat.
Ich hatte damals ein Untergriffloch für links und habe mit rechts hoch in den Zweifingerschlitz
gezogen den Mutternatur, dankenswerterweise in der glatten Wand bereitstellt. Den Zug habe ich
als sehr brachial in Erinnerung. Zudem fand ich es schwer, dass Zweifingerloch exakt zu treffen.
Dieser Zug war mitunter sowohl für die Namensgebung als auch für den Bewertungsvorschlag
verantwortlich…. Auf die Idee, dass man auch über links klettern kann, bin ich Aufgrund der
vielen Erde am Ausstieg nicht gekommen. Aber gut, dass es nun auch so geht. Wahrscheinlich
spricht dann für die “erzwungene” Variante nur noch, dass die Finger auf dem Weg zur Umlenkung
nicht so dreckig werden ;-). Die Bewertung könnt ihr nun besser beurteilen.
Liebe Grüße
Bernd
Lucky Strike [Ebola]
Also ich finde Fristenkontrolle und Lucky Strike absolut miteinander
vergleichbar. Ich denke für beide 8a wäre gerechtfertigt.
einsame Anna [Hundskopf]
Ich würde sagen lieber etwas zu tief als zu weit draußen. Und weil er
verhältnismäßig tief sitzt hat der Erschließer damals extra ein Schraubglied angebracht. Dieses
ist vermutlich geklaut worden!
Lucky Strike [Ebola]
Also für mich sind die Züge an den Fingerlöchern mit den hohen Füßen recht
hart. Fühlt sich ein gutes Stück schwerer an, als der Befreiungssschlag, wenn man das als oberes
Ende für 9+ hernemen mag. Etwas schwerer als die Fristenkontrolle und etwas leichter als die
Glühbirne und vllt. etwas leichter als die Metzgerei Boggensack. Und zu den Haken: Bei mir ist
die rechte Schulter genau am Haken, also wenn man hier Bedenken wegen Routenflucht hat, kann man
die wohl in jeder zweiten Tour haben, die man kletter ;-)
einsame Anna [Hundskopf]
Prinzipiell nicht schlecht die Tour. Wer einsteigt, Bürste mitnehmen.
Der Umlenker ist zu tief gebohrt…da passt kaum was durch die Öse
Lucky Strike [Ebola]
Jo, also ich habs auch so gemacht und für mich ist die Tour in der genau der
gleichen Liga wie die Fristenkontrolle oder Glühbirne und sehr vergleichbar. Also entweder sind
alle eher leichte 10- oder solide 8as. Das kann ich schwer beurteilen.
Lucky Strike [Ebola]
Jep, nicht nur inzwischen, hab ich auch so gemacht. Ist das logischte für
mich, alles andere fühlt sich erzwungen an...Mit den Haken hatte ich allerdings kein Problem,
nur mit dem Dreck da links, um den man irgendwie rumkurven muss :D
Schneewittchen reloaded [Märchenturm]
Ebenfalls saniert. Haken entsprachen teils denen in der Papageno.
Lucky Strike [Ebola]
Wie gerade seid ihr denn da oben raus geklettert ? Inzwischen zieht es einen
beim Ausstieg zu einem sehr scharfen Zweifingerloch mit links. Man steigt dann deutlich links
von der Hakenlinie aus. Scheint inzwischen der am öftesten gewählte Weg zu sein. Ists dann noch
10- bzw. 8a ?
Minamata [Ebola]
Achtung, die Bühlerhaken sind locker!
Rechtes Naabtalduo [Obere Vilstalwände Mitte Links]
Oh ja, coole kleine Tour. Erstaunlich wie klein die Griffe in einer
senkrechten 8+ sein können. 3-Zug-Crux, die den Grad bestimmen. Die ersten 10 m sind nur
Zustieg, aber schön zu klettern.
Club der toten Dichter [Gruft]
Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich auch "PerfekteSommer8a" heiß.
Die Beschreibung verspricht nicht zu viel;)
Ghosts of my Life [Kastl Nordwand]
"Ghosts of my Life", in Gedenken an Mark Fisher, der sich auch viel mit
Zukünften und Vergangenheit auseinandergesetzt hat. (In Anlehnung an die "Eisenzeit")
Fiechtldach/Eisenzeit [Kastl Nordwand]
vielleicht darf ich meinen Kommentar vom letzten Jahr nochmal
revidieren...mit besserer Beta für die Crux kommt 10 wahrscheinlich doch gut hin. Bei der
Gelegenheit kann ich die Tour aber für alle Überhangmonster hier empfehlen, der Boulder durchs
Dach ist wirklich absolute Weltklasse :)
Jähzornige Laus [Mayfels]
Also vor ca. 15 Jahren war die irgendwie viel leichter. Die Gerüstösen darin
sind jetzt schon über 30 Jahre alt. Auch mal für die Sanierungsliste vormerken....