Dem Namen nach zu urteilen handelt es sich um ein zuagroasts niederbayrisches Urviech. Herzlichen Glückwunsch Uli ;)
nachm einschleichen kommen recht interessante züge übern und überm wulst (erst bisschen kräftig, dann eher technisch), denen man sich aber nur bei ausgeprägter schmerztoleranz oder entsprechender tapeschicht wirklich widmen möchte. bei den zwei abklemmenden einfinger-untergrifflöchern sollten einem besser die füße stehen bleiben...
der beste 6er weit und breit! homogener genuss an luxuriösen strukturen in gourmetfels. ein jammer, dass das nicht ewig so weiter geht.
fabelhafte lochkletterei, die bislang in wildem windbruchambiente vereinsamte. das ändert sich aber nun endlich durch die lohnenden neutouren vom hein am schluchteingang.
einer geilsten 8er im tal, aber nicht nur weil einer der steilsten, sondern auch einer der abwechslungsreichsten: etwas bissige verschneidung (name?), coole bouldercrux an der kante, leicht zu unterschätzender aufrichter (jeweils durch kommode nohands getrennt) und reckstangen zum rausfeiern. besser geht's nicht!
Danke, Hein! Schöne gewusst-wie-Züge, bei denen Fußtechnik und Körperspannung wie sooft nicht schaden können. Desweiteren sind im Vergleich zur Homöostase alle Griffe wahre Handschmeichler. Deshalb: Auf alle Fälle klettern!
unübersichtliches einstiegsgeplänkel und oben selektive dachstelle. bin dafür, die bewertung auf glatt 8 zusetzen. finds ein bisschen ähnlich wie american way of live - die platte unten is leichter, dafür is die boulderstelle schwerer.
Der wahrscheinliche Name "Winteraktion" ist auch der richtige Name, Erstbegehung Willi Emmer Januar (!) 2002. Schwierigkeit läuft bei mir vorsichtig unter 8/8+.
von „sanierung“ kann man ja nicht sprechen, da die tour vollkommen clean war - und dennoch bzw. vielmehr deshalb in entsprechend unattraktiven zustand, da eben seltenst wiederholt. sehr zu unrecht, weil an sich tiptop kledderei! also, zeitgeistkritik hin oder her, sie war wirklich nicht gut abzusichern und hatte ein paar haken verdient, fand ich. voila! ps: etwas vorsicht kann nicht schaden, da ist noch das eine oder andere lockere bröckchen drin.
Schöne Führe, selten hat ne 4+ so viel Spaß gemacht. Und noch ein Tip für denjenigen, den die Haken stören: Einfach nicht klippen...;-)
eher ungewöhnliche dachverschneidung, die beiden dachhaken unbedingt lang einhängen! der name fasst lediglich die beweglichkeits- und fußtechnischen defizite bei der erstbegehung zusammen, also nur mut, es geht trotzdem! :-)
Moverherz, was willst du mehr?! Hier wird echt einiges abverlangt: Orientierungsfähigkeit, Athletik, Fingerkraft, aktive Beweglichkeit, Körperspannung... und nach dem ganzen Gepresse noch etliche entspannte Meter zum genießen und freuen. TipTopTour!
Erste Seillänge (ca. 8+) aus der Höhle schaut zwar gut aus, bedarf jedoch noch jeder Menge Wiederholungen, damit einem nicht jeder Tritt und Griff unter Füßen und Händen wegbröselt. 4. Haken sehr unangenehm anzuklettern... da steht man schnell wieder im Efeu! Dafür kann man seit heute am 5.Haken auch wieder abbauen ;-)...
geht auch ohne einfingerlochzug - alles in allem durch die kürze aber wohl "nur" 8. aber sehr lohnend!
Das kann ich nur bestätigen, geht angeblich auch ohne, aber ich finde der machts erst so richtig lohnend. Und auch die anschließende Verschneidungsplatte bietet nochmal ziemlich coole Moves. Allerdings muss man für 8+ die Hände schonmal aus den Hosentaschen nehmen.
ich sprech von den beiden ersten griffen in der platte, mehr oder weniger knapp über der dachkante. das linke loch is schlecht und abschüssig, das rechte ist (mittlerweile) ein guter schlitz - und eindeutig mit bohrmaschine vergrössert.
Ich fand beide Griffe schlecht und hab keine so rechte Idee gehabt. Vielleicht hat da tatsächlich jemand "gedopt". lg volker
@ a.p.: ich hab zwar gesagt du kannst in alling was bohren, aber so was das doch nicht gemeint.... ( nee, kleiner scherz jetzt) - das gibts doch nicht, welcher volldepp macht denn sowas?
Die "Projektaufsicht" hab ich vor 8 Jahren geklettert, da waren die Griffe über der Überhangkante - so weit ich mich erinnern kann - schon eher sehr klein, leistenartige Löcher. Hart 9 war´s halt. Keinesfalls gab es schlitzartige Griffe über der Kante. Da scheint - falls die Beobachtung von Stefan zutrifft - tatsächlich jemand wallstreetmäßig nachgeholfen zu haben. Die unsportlichen Manipulationspfeifen sterben nicht aus! Nun: Der Täterkreis läßt sich einengen: 1. Derjenige muß von sich selbst der Meinung sein, für einen Neuner geeignet zu sein, sonst stiege er in die Tour nicht ein. 2. Er muß eine Bohrmaschine besitzen. Die Schnittmenge beider Anforderungen ist überschaubar. Wir sollten bei bestimmten Personenkreisen gezielt nachfragen, so einen Anfangsverdacht kann ich nicht ganz loswerden... Es bleibt auch die Möglichkeit, den aufgebohrten Griff - wallstreetmäßig - wieder mit Zement zuzumachen.
schöne route mit knalliger einzelstelle am 2ten haken. hätte man durchaus noch um eineinhalb meter und damit einen netten überhangausstieg verlängern können. ist jetzt wieder in kletterbaren zustand geputzt - also ruckizucki hin und machen!
momentan hängt leider ein dicker baum im austiegsbereich - und zwei dicke sind einer zuviel! einer muss weichen! .....ok bevors jemand schreibt: ich probier einfach was anderes.....
echt lässige, steile linie, die trotz abscheulicher rissoptik mit keinem einzigen zwingenden klemmer in die niveazarten patscherchen fräst! an sommernachtsphantastisch feuchtelnden löchern quert es sich flüssig und z.z.doch angenehm trocken bis zur schlüsselstelle. falls es da mal eng werden sollte, kann man auch ohne weitreichende ballistikkentnisse ein auslassen des folgenden hakens nur erprobten anhängern der sächsisch-böhmischen sprungschule empfehlen... fand ich gutmütig 8+. ps: mann holger, die tour hätte doch wirklich einen coolen namen verdient!
Frage an Euch: ist das korrekt, daß man oben im Plattenteil ab der Sanduhr immer links vom Hacken klettert und so eigentlich die Füße manchmal schon fast im Rentnerweg stehen? anders schien es mir fast ein ding der Ünmöglichkeit. Coole Tour, vor zwei Jahren hatte ichda noch gar keinen Auftrag!
Ab der Sanduhr gibt es verschieden Varianten. Ich bin damals rechts und dann wieder nach links gequert. Damit umgehst du die Berührungspunkte vom Rentnerweg. Es gibt aber mittlerweile die rechts Variante, die sehr nahe an den Rentnerweg heranführt. Ob das dann noch der ursprüngliche Muldenkipper ist muessen die Schellneckwand Profis klären. lg Volker
die direkte variante ist sicherlich schwerer, führt aber letztlich genauso weit nach links neben die hakenlinie wie die linksvariante, die eben schon drei meter tiefer quert. die tour ist dort von der linie her sogesehen etwas schwach... es zählt doch immer noch der leichteste logische weg durch die wand, auch wenn der nur 8+ ist. ;-)
Unten knackiger Einstiegsboulder der sich aber gut auflöst wenn man sich richtig zur Seitenleiste eindreht, oben in die Platte queren für schöne löchrige Frankenjurakletterei. Den kleinen Tritten am Einstieg tut's gut wenn sie nicht weiter mit einer Drahtbürste gestresst werden.
Perfekte Tour, das richtige Schuhwerk und der geschulte Umgang mit selbigen erleichtern die Sache. Für mich ist nicht die Stelle mit der runden Seitdelle die Crux sondern der weite Zug danach, oben kann man sich dann rausretten. Die Absicherung ist mit der einen fixen Verlängerung perfekt - sonst sollte man lieber vorher die alte SU-Schlinge ersetzen. In das große Loch nach der SU-Schlinge nicht zu tief reingreifen, sonst gibt es eine böse Überraschung.
interessanter boulder am ersten haken - dieser leider etwas hoch positioniert, daher besser pre-clip. im weiteren verlauf in einer links-rechts-schleife zur umlenkung.
ich hät da mal a frage. is des die tour durch den steilen bauch wo man zu erste ne schroffe hoch klettern muss um zum einstig zu kommen? wenn ja is des teil ziemlich geil
hey ingo ich bin grad auf deiner digitalen karte durchs labertal geflogen und das is mir aufgefallen das der fels noch nicht in dieser verzeichnet is. würd mich freuen wenn du des machen könntest. dann würden bestimmt noch mehr leute mal ne tagestour dorthin unternehemen lg julian
Diese Route verdient meines Erachtens keinen Stern. Sollen wir die nicht umbohren? Wenn mans an der Kante klettert wäre es immerhin eine 8- leidlicher Qualität. Momentan ists eher unlohnend.
bei der bewertung kommt der chronist ins schleudern. von 8+/9- bis 9 ist alles geboten. kommt wohl in erster linie drauf an, wielange man mit rechts ausspreizen kann. da muss der geneigte wiederholer wohl für sich selbst entscheiden was im tourenbuch notiert werden kann! unten pressige verschneidungskletterei, gefolgt von einem boulder an kleinen leisten, ehe man die letzten meter athletisch zum umlenker kraulen kann. durchaus lohnend und momentan trocken.... :-)
richtig. wobei "schrofe" nicht ganz passend ist. da muss man sich dann doch ein bisschen festhalten.....
Holterdipolter hat auch keinen Stern. Allerdings fand ich die Route sooo schlecht auch nicht. Umbohren ist halt ziemlich aufwändig, zudem müßte man auch Hans Brunner fragen, ob er damit einverstanden ist. Und das alles wegen einer Route von kaum 10 Metern Höhe. Die Arbeitskraft ist woanders günstiger eingesetzt.
Ist das die linke oder die rechte Tour im Dach? Rechts rum gehts wohl über die zwei alten Laschen und die Fixkarabiner zum Umlenker und links über die "vertrauenserweckende Lasche" (Marke Eigenbau) und zwei Klebehaken zum gleichen Umlenker. Und was ist die jeweils andere Tour?
Hats Organizer denn geklettert, weil bis jetzt war das noch ein Projekt... und wenn dem immer noch so wäre, dann sollte man die Route noch nicht in die Datenbank aufnehmen Ansonsten super steil - Löcher, Leisten und ein Dynamo, auch der Ausstieg hats noch in sich - tolle Kletterei Leider sind die Bedingungen in der Tour fast stets schlecht, was wohl die Begehung(en) limitiert
Da muss der Erstbegeher schon einen sehr guten Tag gehabt haben, wenn er das mit 8+ bewertet. Der linke Rand des besagten Griffes ist sicher "entgratet - kann aber auch schon immer so sein, denn das hilft auch nicht über die Schlüsselstelle, falls es jemand auf sein Kletterkönnen zuschneiden wollte. Vielleicht hat früher auch nur keiner drauf geschaut. Und auf wen fällt denn dieser Anfangsverdacht? Lösung: von der Zange mit links (Clippgriff) überkreuz mit rechts auf das rechte bessere Loch unmittelbar über der Kante, mit links daneben das schlechtere Loch, dann mit links hoch leicht überkreuz auf den mittleren der drei oberen Griffe (sehr kleine Leiste mit drei Fingern) - mit dem rechten Fuß an einem Eck in den unteren Löchern gut mit der Spitze herziehen - mit der rechten Hand zum rechten Griff (der ist echt mies) und dann dynamisch mit rechts hoch. Danach ist es vorbei. Schaut nach mehr Begehungen aus wie es wohl gibt! Noch ne Frage: Ist hart 9 jetzt 9-/9 oder 8+?
Die Route ist saniert. Bei Beendigung der Schwierigkeiten steht man mit den Füssen ca. 2 Meter über dem 3. Haken. Da man bei dieser abslout lohnenden Kanten-/Schnapperkletterei ständig mit und gegen die offene Tür kämpft, wäre ein weiterer Haken eh kaum zu klippen. Also vielleicht nicht unbedingt die Route, in der man sich erstmals mit dem Schwierigkeitsgrad beschäfftigt. Aber ansonsten: Auf jeden Fall mal machen!
Also geklettert wird das Ding am besten auf der Linie der Bühlerhaken. Die ursprüngliche Leopold-Bewertung 8/8+ (bezogen auf die Linie über die Laschen) ist mir völlig schleierhaft. Trotzdem: Gute Tour, tricky, maximalkräftig und auch ausdauernd mit Durchstiegsbremse am 4. Bühler. Man hat immer die falsche Hand im richtigen Griff. Vielen Dank an unseren admin für die Sanierung, früher waren nur die ersten zwei Laschen da.
Na prima, geht da mal was voran :-) da sollte man doch möglichst bald den frisch geputzten zustand nutzen. wer macht mit?
nee, det war eindeutich 'n akuter mangel an feinkoordination! ich sach nur: leg dich nie bei nem chirurgen unters messer, der auch klettert... wenigstens nicht am montag! ;-D
Ich habe als neue Schwierigkeit nach Griffausbruch mal 9 vorgeschlagen. Wäre schön, wenn es jemand bestätigt - oder etwas anderes vorschlägt.
Solchen, die im winter dieses tiefkühltruhenambiente schätzen, kann man sowieso nicht bei der einschätzung des klettertechnischen anspruchs trauen. für 8 hat man kein dickes brett zu bohren, sondern nen versteinerten burg-randeck-deckenbalken durchzunagen. ein grädchen drauzuflegen, fänd ich noch satt untertrieben. aber egal, weil ne supercoole linie! die platte ist erwartungsgemäß bitterer, als man sich vorher vorstellen kann und der anschließende riss zwar steil und pressig, aber ne wohltat für die verbogenen fingerchen. zum umlenker am besten bis auf dessen höhe immer links im riss bleiben.
Was ist eigentlich mit der Tour rechts vom Apfelkuchen? Ist das noch ein Projekt? Ausserdem könnte mal jemand verraten, ob das Projekt durch den steilen Überhang links vom "leichten Dachl" freigegeben ist, bzw. wer sich gerade daran versucht. Danke.
Das Projekt links vom leichten Dachl ist freigegeben! Zuletzt hat es Marco M. probiert und im derzeitigen Zustand als nicht kletterbar eingestuft! Viel Spaß beim probieren. Die Tour recht ist ein altes Projekt vom Fritz A. und nach meinen Information noch nicht durchstiegen.
rechts vom apfelkuchen haben sich schon manch potentente kandidaten die zähne ausgebissen. wer auf der suche nach freigegebenen projekten ist kann sich übrigens auch gerne mal in der chefetage versuchen...
das es ohne geht musste ja vom stefan kommen;-) hab den richi es mal so klettern sehen. sah aber nich so smove aus.
Ursprünglich von Martin Schön und mir gebohrte Route, welche nun von keinem geringeren als Guido Köstermeyer erstbegangen wurde.
Der mayfels hat erneut zuwachs bekommen: und zwar nen extrem amüsanten vom basti direkt rechts von der laus. Die wand unten ist zwar auch gut, aber das lässigste ist ganz klar der überhang, der in formidabelst athletischen zügen erklommen werden darf und noch den einen oder anderen schlaraffiös gepolsterten rausschmeißer bietet. Kein einziger siffender griff (wie links um die ecke so üblich) trübt diesen großartigen spaß: henkel(l)-trocken, quasi – prost und machen! :D Ps: links unterm umlenker klemmt ne wackelige schuppe NOCH einigermaßen fest, also bitte besser die noch etwas erdigen henkel darüber bevorzugen!
schöner und lohnender (neu)-zuwachs. ich würde aber anregen, das oben umzubohren, erstens ist momentan nicht offensichtlich wo es lang geht und zweitens ist ein sturz beim letzen hakens aufgrund des heftigen pendlers nicht wirklich lustig. und es wollen ja bestimmt auch leute in der tour ihren spass haben, die vor der begehung nicht wissen wo die griffe versteckt sind.
nun, wie würdest du's denn haben wollen? zwangsläufigerweise hat basti den pendler ausgiebig getestet (und ich letztlich auch)... ist doch ne schöne und harmlose schaukel, viele gehen für sowas auf die dult! ;)
bis sich der erste mal den kopf anhaut oder die füße wenn er ordentlich schlapseil kriegt. so wie das jetzt gebohrt ist, setzten sich erst mal die meisten leute oben rein, machen technisch hoch, checken aus und kletterns erst dann, eigentlich schade. und dass ganz bloß weil ein haken ( bewusst?) ungünstig gesetzt ist. im übrigen ist es nicht nur mir so ergangen.
also nochmal die frage: wie wäre es denn deiner meinung nach besser gebohrt? ich finds sehr gut eingerichtet hinsichtlich klippposition und routenverlauf; wenn man fliegt, zieht es einen immer schön ins freie. die passage ist eben nicht offensichtlich (warte schon auf ellenlange ticks wie an schild oder f-ruh), und da kann man es m.e. ähnlich wie im space shuttle kaum auf die absicherung schieben, wenn man sich nicht traut, vom haken wegzuklettern. ;) voraussetzung ist natürlich wie in jeder anderen route auch, dass der sicherer mental anwesend ist und auch weiß was er tut.
liegt doch eigentlich auf der hand, du hängst auf höhe des letzten hakens, hast nen guten griff in der hand und fragst dich warum der jetzt ohne erkennbaren grund soweit rechts ist dass du nicht klippen kannst... also, drei optionen: a) den vorletzten haken höher und einen guten halben meter nach links, dann bleibt es spannend aber ohne pendler, b) den letzten haken soweit nach links dass, man aus dem guten griff links klippen kann, c) die absolute weicheinvariante wäre dann a) + b)
hihi, ich weiß, man kann fast reinbeißen, aber um's verrecken nicht klippen! :-D also, zieh halt weiter auf den henkel für links, von dem es sich bequemst einhängen lässt. ziag-oder-fliag! ich find's cool so, vor allem, da man es sich hier in der steilheit auch locker leisten kann (ganz ähnlich wie beim schnapper in pumping iron). sollte der untere haken versetzt werden, muss man aufpassen, dass man dadurch beim zug auf den o.g. henkel kein einfädeln mit rechts provoziert, was jetzt gut vermieden wird. tja, eben alles geschmackssache und dies nur meine meinung. jedoch fände ich es schade, würde dieser spannenden passage der erlebniswert genommen, da kaum noch solche routen entstehen, wo man zwingend aber unkritisch überm haken klettern muss.
wirklich ein fesches roütchen! ABER, den letzten zh auszulassen, sollte man sich sehr gut überlegen und absolut sicher sein, dass man da weder rausfallen noch einfädeln kann (was m.e. beides dort ganz schnell bzw. ständig passiert)! von mir gibt's ne klare KLIPP- oder(und) HELMempfehlung, nachdem es mit da volles pfund umgedreht hat, als ich in reichweite des henkels noch abgeschmiert bin. ist zwar gut ausgegangen, jedoch kann keine route so schön sein, dass man dafür pflegefallstatus in kauf nimmt!
der letzte haken ist eigentlich dazu da, damit man die tour sozial im vorstieg auschecken kann. es gibt sogar eine halbwegs passable einhängposition: man muss nur mit dem linken fuß weit genug links draussen stehen, dann kann man das ding auch aus der kletterposition clippen.
richtig, der klipp ist allerdings fast so anstrengend wie alle weiteren züge, so dass die empfehlung kursiert, ihn im durchstieg einfach auszulassen...
Was das altmühltal so wertvoll macht, ist in meinen augen u.a., dass man immer mal wieder ganz unten auf dem boden der vertikalen tatsachen abgestellt wird... Genauso durchgedreht wie der namengebende tyrann fühlen sich die hände an, wenn man sie mal zu tief in diese wahnsinnslinie gesteckt hat. Wer genügend strom hat, kann den schredderriss hautschonend hangeln/piazen. Aber solange man stromsparend klemmen muss und kein fakir ist, tut man gut daran, die selbstzerstörung mit beliebigen schichten tapein grenzen zu halten. das steigert den klettergenuss und verringert die empfundene schwierigkeit gleichermaßen, ganz bestimmt!
sehr schöner weg, vom hein dankenswerterweise saniert. ist insgesamt noch etwas bröselig, was sich aber sicher bals geben wird. ACHTUNG: finger und zehen weg von der großen schuppe am 5.(?) haken, die offenbar nur durch dreck noch an der wand klebt, sich aber leider wunderbar zum anreißen und draufstehen anbietet!!!
ziemlich kultige und fingerfreundliche felsfahrt mit technisch ausgesprochen variabler kletterei: hand-/faustriss, verschneidung, steiles gehenkel und lustiges rotieren im stemmkamin. die absicherung ist z.z. noch semialpin, aber durchaus gut, und wird bei gelegenheit noch nachgebessert.
da wo die Tour sich äußerst unelegant nach links in den riss verabschiedet könnte man sie doch eigentlich mit drei Haken völlig umweltverträglich grad nuff legen? oder?
das hab ich so auch schon bei ebi "beantragt". bis allerdings das ganz offizielle ok kommt, hab ich nen vorläufigen umlenker nach den hauptschwierigkeiten gesetzt, so dass man nicht in den riss queren muss und gscheit abbauen kann.
Ich muß da immer erst ein bißchen was zusammenkommen lassen, damit sich mit Herrn Littl eine Ortsbegehung auch lohnt. In aller Regel biege ich das dann rhetorisch schon so hin, daß der Neutourenwunsch amtlich genehmigt wird. Es sei denn, die geplante Route geht völlig durch die Büsche. Das ist hier aber nicht der Fall. Also dieses Jahr wird´s nix mehr werden, nächstes Jahr sicher.
lässige steile tour, die toleranter ist, als es sich anhört. unter gardemaß sind zwar einige zusätzliche watt ganzkörper- oder/und fingerstrom nötig, aber doch angenehm variabel an den nur kurzzeitig mäßigen fels zu bringen. und ganz ohne technik geht's auch nicht, sonst hat man beim diffizilen aufrichter in die platte keine echte chance - ne coole stelle, die den durchstieg nochmal schön spannend macht... (m.e. deutlich schwerer als der loser)
hab mal ein grädchen draufgelegt - in übereinstimmung mit dem créateur de route. vielleicht kommt das ja im bewertungsgefüge des felsens auch hin, oder nicht?
alte techno-rumpel von 1965 entlang einer herausragenden struktur, die aus der froschperspektive tatsächlich an ein riechorgan erinnern kann. dieser (obere) teil bietet außergewöhnlich steile und (meistens) griffige wand- und kantenkletterei sowie einen kommoden nohandrest im rechten nasenloch, der den konditionellen anspruch doch angenehm moderat gestaltet. eine empfehlung für alle plattenmüden, die gern auch mal etwas mehr in der hand haben.
für den einen genuss - für den anderen anspruchsvoll. auf jeden fall eine der besten routen (wenn nicht DIE!) dieser preisklasse in prunn, da selten homogen und fordernd vom boden weg bis zum umlenker : so kerniger wie keksiger einstieg, tolle lochkletterei im mittelteil und technischer piazpfeiler oben raus und nur dank der guten (no hand) rests dazwischen noch im 6. grad. um den einstiegsbruch zu umgehen, kann man den 1. haken auch ganz gut direkt anbouldern, muss dann aber schon tiefer in die tasche greifen...
noch so ne ausdauerperle hier, die nen positiven affenfaktor mit gutgriffiger athletik belohnt, ohne durch banale bewegungsaufgaben zu langweilen. beschränkte reichweite (< 1,75 m) hebt jedoch in der cruxpassage den individuellen anspruch deutlich an, oben nach dem rastpunkt dagegen wohl lediglich die zugzahl.
Locomotive Breath [Shield / Schild]
Dem Namen nach zu urteilen handelt es sich um ein zuagroasts niederbayrisches
Urviech.
Herzlichen Glückwunsch Uli ;)
Locomotive Breath [Shield / Schild]
niederbayrisches Urviech =) die beschreibung passt...
Wildwechsel [Wildwechsel]
oh, ich möchte s gegen d tauschen, danke.
Homöostase [Homöostase]
nachm einschleichen kommen recht interessante züge übern und überm wulst (erst
bisschen kräftig, dann eher technisch), denen man sich aber nur bei ausgeprägter schmerztoleranz
oder entsprechender tapeschicht wirklich widmen möchte. bei den zwei abklemmenden
einfinger-untergrifflöchern sollten einem besser die füße stehen bleiben...
Schnäppchenjäger [Homöostase]
der beste 6er weit und breit! homogener genuss an luxuriösen strukturen in
gourmetfels. ein jammer, dass das nicht ewig so weiter geht.
Wildwechsel [Wildwechsel]
fabelhafte lochkletterei, die bislang in wildem windbruchambiente vereinsamte.
das ändert sich aber nun endlich durch die lohnenden neutouren vom hein am schluchteingang.
Nuramon [Albenmark]
Trotzt der Kürze sehr gute Tour, weswegen sich ein Besuch alleine schon lohnt.
Farodin [Albenmark]
Schwerer Einstiegsboulder und kräftiger Einfingerlochzug am Ende, ebenfalls
sehr lohnend!
Jähzornige Laus [Mayfels]
einer geilsten 8er im tal, aber nicht nur weil einer der steilsten, sondern
auch einer der abwechslungsreichsten: etwas bissige verschneidung (name?), coole bouldercrux an
der kante, leicht zu unterschätzender aufrichter (jeweils durch kommode nohands getrennt) und
reckstangen zum rausfeiern. besser geht's nicht!
Geht doch [Homöostase]
Danke, Hein! Schöne gewusst-wie-Züge, bei denen Fußtechnik und Körperspannung
wie sooft nicht schaden können. Desweiteren sind im Vergleich zur Homöostase alle Griffe wahre
Handschmeichler. Deshalb: Auf alle Fälle klettern!
Winteraktion [Schellneckkopf]
der name ist wahrscheinlich "winteraktion" (laut climbing.de).
Altlast [Homöostase]
unübersichtliches einstiegsgeplänkel und oben selektive dachstelle. bin dafür,
die bewertung auf glatt 8 zusetzen. finds ein bisschen ähnlich wie american way of live - die
platte unten is leichter, dafür is die boulderstelle schwerer.
Schnäppchenjäger [Homöostase]
wirklich eine perle! wieso is man da jahrelang vorbeigerannt? :-)
Winteraktion [Schellneckkopf]
Der wahrscheinliche Name "Winteraktion" ist auch der richtige Name,
Erstbegehung Willi Emmer Januar (!) 2002. Schwierigkeit läuft bei mir vorsichtig unter 8/8+.
Trau di [Kastlhöhle Links]
von „sanierung“ kann man ja nicht sprechen, da die tour vollkommen clean war -
und dennoch bzw. vielmehr deshalb in entsprechend unattraktiven zustand, da eben seltenst
wiederholt. sehr zu unrecht, weil an sich tiptop kledderei! also, zeitgeistkritik hin oder her,
sie war wirklich nicht gut abzusichern und hatte ein paar haken verdient, fand ich. voila! ps:
etwas vorsicht kann nicht schaden, da ist noch das eine oder andere lockere bröckchen drin.
Trau di [Kastlhöhle Links]
Schöne Führe, selten hat ne 4+ so viel Spaß gemacht. Und noch ein Tip für
denjenigen, den die Haken stören: Einfach nicht klippen...;-)
Blutgrätsche [Etterzhausen]
eher ungewöhnliche dachverschneidung, die beiden dachhaken unbedingt lang
einhängen! der name fasst lediglich die beweglichkeits- und fußtechnischen defizite bei der
erstbegehung zusammen, also nur mut, es geht trotzdem! :-)
Blutgrätsche [Etterzhausen]
Moverherz, was willst du mehr?! Hier wird echt einiges abverlangt:
Orientierungsfähigkeit, Athletik, Fingerkraft, aktive Beweglichkeit, Körperspannung... und nach
dem ganzen Gepresse noch etliche entspannte Meter zum genießen und freuen. TipTopTour!
Space Night (8+, 9+) [Römerwand]
Erste Seillänge (ca. 8+) aus der Höhle schaut zwar gut aus, bedarf jedoch noch
jeder Menge Wiederholungen, damit einem nicht jeder Tritt und Griff unter Füßen und Händen
wegbröselt. 4. Haken sehr unangenehm anzuklettern... da steht man schnell wieder im Efeu! Dafür
kann man seit heute am 5.Haken auch wieder abbauen ;-)...
Ollowain [Albenmark]
kurz und kräftig - eher 7-
Mandred [Albenmark]
lohnend, leider ein wenig schmutzig
Nuramon [Albenmark]
schöne athletische züge. mein vorschlag: 7+
Farodin [Albenmark]
geht auch ohne einfingerlochzug - alles in allem durch die kürze aber wohl
"nur" 8.
aber sehr lohnend!
Emerelle [Albenmark]
schöne kante
Dynamik des Apfelkuchens [Etterzhausen]
einer der geilsten sprünge von denen die ich kenn
Projektaufsicht [Untere Allinger Wand]
gibts den gebohrten griff eigentlich schon immer?
Projektaufsicht [Untere Allinger Wand]
letztes Jahr ist mir sowas nicht aufgefallen. Wo denn? Oben in der Platte?
lg
Volker
Dynamik des Apfelkuchens [Etterzhausen]
Das kann ich nur bestätigen, geht angeblich auch ohne, aber ich finde der
machts erst so richtig lohnend. Und auch die anschließende Verschneidungsplatte bietet nochmal
ziemlich coole Moves. Allerdings muss man für 8+ die Hände schonmal aus den Hosentaschen nehmen.
Projektaufsicht [Untere Allinger Wand]
ich sprech von den beiden ersten griffen in der platte, mehr oder weniger
knapp über der dachkante. das linke loch is schlecht und abschüssig, das rechte ist
(mittlerweile) ein guter schlitz - und eindeutig mit bohrmaschine vergrössert.
Dynamik des Apfelkuchens [Etterzhausen]
nicht "angeblich" - es geht ohne! und dann erst schmeckt der Apfelkuchen
wirklich! :-)
Projektaufsicht [Untere Allinger Wand]
Ich fand beide Griffe schlecht und hab keine so rechte Idee gehabt. Vielleicht
hat da tatsächlich jemand "gedopt".
lg
volker
Projektaufsicht [Untere Allinger Wand]
@ a.p.: ich hab zwar gesagt du kannst in alling was bohren, aber so was das
doch nicht gemeint.... ( nee, kleiner scherz jetzt)
- das gibts doch nicht, welcher volldepp macht denn sowas?
Projektaufsicht [Untere Allinger Wand]
Die "Projektaufsicht" hab ich vor 8 Jahren geklettert, da waren die Griffe
über der Überhangkante - so weit ich mich erinnern kann - schon eher sehr klein, leistenartige
Löcher. Hart 9 war´s halt. Keinesfalls gab es schlitzartige Griffe über der Kante. Da scheint -
falls die Beobachtung von Stefan zutrifft - tatsächlich jemand wallstreetmäßig nachgeholfen zu
haben. Die unsportlichen Manipulationspfeifen sterben nicht aus! Nun: Der Täterkreis läßt sich
einengen: 1. Derjenige muß von sich selbst der Meinung sein, für einen Neuner geeignet zu sein,
sonst stiege er in die Tour nicht ein. 2. Er muß eine Bohrmaschine besitzen. Die Schnittmenge
beider Anforderungen ist überschaubar. Wir sollten bei bestimmten Personenkreisen gezielt
nachfragen, so einen Anfangsverdacht kann ich nicht ganz loswerden...
Es bleibt auch die Möglichkeit, den aufgebohrten Griff - wallstreetmäßig - wieder mit Zement
zuzumachen.
Blasius [Sakristei]
schöne route mit knalliger einzelstelle am 2ten haken. hätte man durchaus noch
um eineinhalb meter und damit einen netten überhangausstieg verlängern können.
ist jetzt wieder in kletterbaren zustand geputzt - also ruckizucki hin und machen!
Willkommen im Club [Vergessene Welt]
der haken an der kante am besten verlängern - dann gehts auch mit einem
lächeln! :-)
Uferlos [Vergessene Welt]
"gefühlter 10er....." :-)
Matt in zwei Zügen [Mayfels]
momentan hängt leider ein dicker baum im austiegsbereich - und zwei dicke sind
einer zuviel! einer muss weichen! .....ok bevors jemand schreibt: ich probier einfach was
anderes.....
Wildwechsel [Wildwechsel]
in uralten aufzeichnungen hab ich den grad "7" für die tour gelesen. ich denk
des kommt hin.....
Holger-Überhang [Mayfels]
echt lässige, steile linie, die trotz abscheulicher rissoptik mit keinem
einzigen zwingenden klemmer in die niveazarten patscherchen fräst! an sommernachtsphantastisch
feuchtelnden löchern quert es sich flüssig und z.z.doch angenehm trocken bis zur
schlüsselstelle. falls es da mal eng werden sollte, kann man auch ohne weitreichende
ballistikkentnisse ein auslassen des folgenden hakens nur erprobten anhängern der
sächsisch-böhmischen sprungschule empfehlen... fand ich gutmütig 8+. ps: mann holger, die tour
hätte doch wirklich einen coolen namen verdient!
Muldenkipper [Schellneckwand Links]
Frage an Euch: ist das korrekt, daß man oben im Plattenteil ab der Sanduhr
immer links vom Hacken klettert und so eigentlich die Füße manchmal schon fast im Rentnerweg
stehen? anders schien es mir fast ein ding der Ünmöglichkeit. Coole Tour, vor zwei Jahren hatte
ichda noch gar keinen Auftrag!
Muldenkipper [Schellneckwand Links]
Ab der Sanduhr gibt es verschieden Varianten. Ich bin damals rechts und dann
wieder nach links gequert. Damit umgehst du die Berührungspunkte vom Rentnerweg. Es gibt aber
mittlerweile die rechts Variante, die sehr nahe an den Rentnerweg heranführt. Ob das dann noch
der ursprüngliche Muldenkipper ist muessen die Schellneckwand Profis klären.
lg
Volker
Muldenkipper [Schellneckwand Links]
die direkte variante ist sicherlich schwerer, führt aber letztlich genauso
weit nach links neben die hakenlinie wie die linksvariante, die eben schon drei meter tiefer
quert. die tour ist dort von der linie her sogesehen etwas schwach... es zählt doch immer noch
der leichteste logische weg durch die wand, auch wenn der nur 8+ ist. ;-)
Elfenbeinjäger [Zoo - Unten]
Unten knackiger Einstiegsboulder der sich aber gut auflöst wenn man sich
richtig zur Seitenleiste eindreht, oben in die Platte queren für schöne löchrige
Frankenjurakletterei. Den kleinen Tritten am Einstieg tut's gut wenn sie nicht weiter mit einer
Drahtbürste gestresst werden.
Mr. Magnesia [Schellneckwand Links]
Perfekte Tour, das richtige Schuhwerk und der geschulte Umgang mit selbigen
erleichtern die Sache. Für mich ist nicht die Stelle mit der runden Seitdelle die Crux sondern
der weite Zug danach, oben kann man sich dann rausretten. Die Absicherung ist mit der einen
fixen Verlängerung perfekt - sonst sollte man lieber vorher die alte SU-Schlinge ersetzen. In
das große Loch nach der SU-Schlinge nicht zu tief reingreifen, sonst gibt es eine böse
Überraschung.
Dampfnudl [Zoo - Unten]
interessanter boulder am ersten haken - dieser leider etwas hoch positioniert,
daher besser pre-clip. im weiteren verlauf in einer links-rechts-schleife zur umlenkung.
Fight Club [Zoo - Unten]
ich hät da mal a frage.
is des die tour durch den steilen bauch wo man zu erste ne schroffe hoch klettern muss um zum
einstig zu kommen?
wenn ja is des teil ziemlich geil
Mandred [Albenmark]
hey ingo ich bin grad auf deiner digitalen karte durchs labertal geflogen und
das is mir aufgefallen das der fels noch nicht in dieser verzeichnet is.
würd mich freuen wenn du des machen könntest.
dann würden bestimmt noch mehr leute mal ne tagestour dorthin unternehemen
lg julian
Mandred [Albenmark]
Danke für den Hinweis. Hat jetzt auch nen roten Punkt.
Mandred [Albenmark]
der is bei mir irgendwie nich da
oder hast du den vll an einer anderen stelle gesetzt;)?
Mandred [Albenmark]
Cache löschen und Browser neu starten. hab ich auch machen müssen.
Holterdipolter [Waldkopf]
Diese Route verdient meines Erachtens keinen Stern. Sollen wir die nicht
umbohren? Wenn mans an der Kante klettert wäre es immerhin eine 8- leidlicher Qualität. Momentan
ists eher unlohnend.
Downward Bound [Waldkopf]
n Tick leichter als Covergirl, wenn auch nicht unbedingt angenehmer zu
klettern.
Schwarzer Prinz [Zoo - Unten]
bei der bewertung kommt der chronist ins schleudern. von 8+/9- bis 9 ist alles
geboten. kommt wohl in erster linie drauf an, wielange man mit rechts ausspreizen kann. da muss
der geneigte wiederholer wohl für sich selbst entscheiden was im tourenbuch notiert werden kann!
unten pressige verschneidungskletterei, gefolgt von einem boulder an kleinen leisten, ehe man
die letzten meter athletisch zum umlenker kraulen kann. durchaus lohnend und momentan
trocken.... :-)
Fight Club [Zoo - Unten]
richtig. wobei "schrofe" nicht ganz passend ist. da muss man sich dann doch
ein bisschen festhalten.....
Holterdipolter [Waldkopf]
Holterdipolter hat auch keinen Stern. Allerdings fand ich die Route sooo
schlecht auch nicht. Umbohren ist halt ziemlich aufwändig, zudem müßte man auch Hans Brunner
fragen, ob er damit einverstanden ist. Und das alles wegen einer Route von kaum 10 Metern Höhe.
Die Arbeitskraft ist woanders günstiger eingesetzt.
Fight Club [Zoo - Unten]
Ist das die linke oder die rechte Tour im Dach? Rechts rum gehts wohl über die
zwei alten Laschen und die Fixkarabiner zum Umlenker und links über die "vertrauenserweckende
Lasche" (Marke Eigenbau) und zwei Klebehaken zum gleichen Umlenker. Und was ist die jeweils
andere Tour?
Fight Club [Zoo - Unten]
links is schlappschwanz, rechts is fight club
Fight Club [Zoo - Unten]
Hats Organizer denn geklettert, weil bis jetzt war das noch ein Projekt... und
wenn dem immer noch so wäre, dann sollte man die Route noch nicht in die Datenbank aufnehmen
Ansonsten super steil - Löcher, Leisten und ein Dynamo, auch der Ausstieg hats noch in sich -
tolle Kletterei
Leider sind die Bedingungen in der Tour fast stets schlecht, was wohl die Begehung(en) limitiert
Seven Up [Labertalwand]
der zu einem drittel durchgeschliffene umlenkkarabiner ist jetzt durch einen
neuen ersetzt worden.
Mili-Milou [Labertalwand]
auch hier wurde der zu mehr als einem drittel durchgeschliffene
umlenkkarabiner ersetzt.
Space Shuttle [Deutsch-Österreicher Turm]
Hat die Tour überhaupt jemand schon mal gepunktet?
Space Shuttle [Deutsch-Österreicher Turm]
Ich denke, die üblichen Verdächtigen... Meinst Du wegen der Absicherung?
Projektaufsicht [Untere Allinger Wand]
Da muss der Erstbegeher schon einen sehr guten Tag gehabt haben, wenn er das
mit 8+ bewertet. Der linke Rand des besagten Griffes ist sicher "entgratet - kann aber auch
schon immer so sein, denn das hilft auch nicht über die Schlüsselstelle, falls es jemand auf
sein Kletterkönnen zuschneiden wollte. Vielleicht hat früher auch nur keiner drauf geschaut. Und
auf wen fällt denn dieser Anfangsverdacht?
Lösung: von der Zange mit links (Clippgriff) überkreuz mit rechts auf das rechte bessere Loch
unmittelbar über der Kante, mit links daneben das schlechtere Loch, dann mit links hoch leicht
überkreuz auf den mittleren der drei oberen Griffe (sehr kleine Leiste mit drei Fingern) - mit
dem rechten Fuß an einem Eck in den unteren Löchern gut mit der Spitze herziehen - mit der
rechten Hand zum rechten Griff (der ist echt mies) und dann dynamisch mit rechts hoch. Danach
ist es vorbei.
Schaut nach mehr Begehungen aus wie es wohl gibt!
Noch ne Frage: Ist hart 9 jetzt 9-/9 oder 8+?
Space Shuttle [Deutsch-Österreicher Turm]
Die Route ist saniert. Bei Beendigung der Schwierigkeiten steht man mit den
Füssen ca. 2 Meter über dem 3. Haken. Da man bei dieser abslout lohnenden
Kanten-/Schnapperkletterei ständig mit und gegen die offene Tür kämpft, wäre ein weiterer Haken
eh kaum zu klippen. Also vielleicht nicht unbedingt die Route, in der man sich erstmals mit dem
Schwierigkeitsgrad beschäfftigt. Aber ansonsten: Auf jeden Fall mal machen!
Bolts n Nuts are Friends [Obereinbuch Links]
Also geklettert wird das Ding am besten auf der Linie der Bühlerhaken. Die
ursprüngliche Leopold-Bewertung 8/8+ (bezogen auf die Linie über die Laschen) ist mir völlig
schleierhaft. Trotzdem: Gute Tour, tricky, maximalkräftig und auch ausdauernd mit
Durchstiegsbremse am 4. Bühler. Man hat immer die falsche Hand im richtigen Griff. Vielen Dank
an unseren admin für die Sanierung, früher waren nur die ersten zwei Laschen da.
Bolts n Nuts are Friends [Obereinbuch Links]
Na prima, geht da mal was voran :-) da sollte man doch möglichst bald den
frisch geputzten zustand nutzen. wer macht mit?
Berliner Weg [Schlossfels]
1. SL (bis zum letzten Bühler) ist 8.
Berliner Weg [Schlossfels]
auch bekannt unter dem namen "Three stars maybe four" :-)
Latissimus [Deutsch-Österreicher Turm]
Laissimus oder Latissimus??
Latissimus [Deutsch-Österreicher Turm]
jupp! meine t-taste spinnt; nachträglich war's ja leider nicht mehr zu
korrigieren.
Latissimus [Deutsch-Österreicher Turm]
und die d-taste auch - "wilswechsel"..... mehr sog i ned! :-)
Latissimus [Deutsch-Österreicher Turm]
nee, det war eindeutich 'n akuter mangel an feinkoordination! ich sach nur:
leg dich nie bei nem chirurgen unters messer, der auch klettert... wenigstens nicht am montag!
;-D
Limiter '97 [Lauf am Forellenbach]
Ich habe als neue Schwierigkeit nach Griffausbruch mal 9 vorgeschlagen. Wäre
schön, wenn es jemand bestätigt - oder etwas anderes vorschlägt.
Winteraktion [Schellneckkopf]
Solchen, die im winter dieses tiefkühltruhenambiente schätzen, kann man
sowieso nicht bei der einschätzung des klettertechnischen anspruchs trauen. für 8 hat man kein
dickes brett zu bohren, sondern nen versteinerten burg-randeck-deckenbalken durchzunagen. ein
grädchen drauzuflegen, fänd ich noch satt untertrieben. aber egal, weil ne supercoole linie! die
platte ist erwartungsgemäß bitterer, als man sich vorher vorstellen kann und der anschließende
riss zwar steil und pressig, aber ne wohltat für die verbogenen fingerchen. zum umlenker am
besten bis auf dessen höhe immer links im riss bleiben.
Dynamik des Apfelkuchens [Etterzhausen]
Was ist eigentlich mit der Tour rechts vom Apfelkuchen? Ist das noch ein
Projekt? Ausserdem könnte mal jemand verraten, ob das Projekt durch den steilen Überhang links
vom "leichten Dachl" freigegeben ist, bzw. wer sich gerade daran versucht. Danke.
Dynamik des Apfelkuchens [Etterzhausen]
Das Projekt links vom leichten Dachl ist freigegeben! Zuletzt hat es Marco M.
probiert und im derzeitigen Zustand als nicht kletterbar eingestuft! Viel Spaß beim probieren.
Die Tour recht ist ein altes Projekt vom Fritz A. und nach meinen Information noch nicht
durchstiegen.
Dynamik des Apfelkuchens [Etterzhausen]
rechts vom apfelkuchen haben sich schon manch potentente kandidaten die zähne
ausgebissen. wer auf der suche nach freigegebenen projekten ist kann sich übrigens auch gerne
mal in der chefetage versuchen...
Dynamik des Apfelkuchens [Etterzhausen]
das es ohne geht musste ja vom stefan kommen;-) hab den richi es mal so
klettern sehen. sah aber nich so smove aus.
Fristenkontrolle [Cavolution]
Ursprünglich von Martin Schön und mir gebohrte Route, welche nun von keinem
geringeren als Guido Köstermeyer erstbegangen wurde.
Zuwachsrate [Mayfels]
Der mayfels hat erneut zuwachs bekommen: und zwar nen extrem amüsanten vom
basti direkt rechts von der laus. Die wand unten ist zwar auch gut, aber das lässigste ist ganz
klar der überhang, der in formidabelst athletischen zügen erklommen werden darf und noch den
einen oder anderen schlaraffiös gepolsterten rausschmeißer bietet. Kein einziger siffender griff
(wie links um die ecke so üblich) trübt diesen großartigen spaß: henkel(l)-trocken, quasi –
prost und machen! :D
Ps: links unterm umlenker klemmt ne wackelige schuppe NOCH einigermaßen fest, also bitte besser
die noch etwas erdigen henkel darüber bevorzugen!
Zuwachsrate [Mayfels]
schöner und lohnender (neu)-zuwachs. ich würde aber anregen, das oben
umzubohren, erstens ist momentan nicht offensichtlich wo es lang geht und zweitens ist ein sturz
beim letzen hakens aufgrund des heftigen pendlers nicht wirklich lustig. und es wollen ja
bestimmt auch leute in der tour ihren spass haben, die vor der begehung nicht wissen wo die
griffe versteckt sind.
Zuwachsrate [Mayfels]
nun, wie würdest du's denn haben wollen? zwangsläufigerweise hat basti den
pendler ausgiebig getestet (und ich letztlich auch)... ist doch ne schöne und harmlose schaukel,
viele gehen für sowas auf die dult! ;)
Zuwachsrate [Mayfels]
bis sich der erste mal den kopf anhaut oder die füße wenn er ordentlich
schlapseil kriegt.
so wie das jetzt gebohrt ist, setzten sich erst mal die meisten leute oben rein, machen
technisch hoch, checken aus und kletterns erst dann, eigentlich schade. und dass ganz bloß weil
ein haken ( bewusst?) ungünstig gesetzt ist. im übrigen ist es nicht nur mir so ergangen.
Zuwachsrate [Mayfels]
also nochmal die frage: wie wäre es denn deiner meinung nach besser gebohrt?
ich finds sehr gut eingerichtet hinsichtlich klippposition und routenverlauf; wenn man fliegt,
zieht es einen immer schön ins freie. die passage ist eben nicht offensichtlich (warte schon auf
ellenlange ticks wie an schild oder f-ruh), und da kann man es m.e. ähnlich wie im space shuttle
kaum auf die absicherung schieben, wenn man sich nicht traut, vom haken wegzuklettern. ;)
voraussetzung ist natürlich wie in jeder anderen route auch, dass der sicherer mental anwesend
ist und auch weiß was er tut.
Zuwachsrate [Mayfels]
liegt doch eigentlich auf der hand, du hängst auf höhe des letzten hakens,
hast nen guten griff in der hand und fragst dich warum der jetzt ohne erkennbaren grund soweit
rechts ist dass du nicht klippen kannst...
also, drei optionen: a) den vorletzten haken höher und einen guten halben meter nach links, dann
bleibt es spannend aber ohne pendler, b) den letzten haken soweit nach links dass, man aus dem
guten griff links klippen kann, c) die absolute weicheinvariante wäre dann a) + b)
Zuwachsrate [Mayfels]
hihi, ich weiß, man kann fast reinbeißen, aber um's verrecken nicht klippen!
:-D also, zieh halt weiter auf den henkel für links, von dem es sich bequemst einhängen lässt.
ziag-oder-fliag! ich find's cool so, vor allem, da man es sich hier in der steilheit auch locker
leisten kann (ganz ähnlich wie beim schnapper in pumping iron).
sollte der untere haken versetzt werden, muss man aufpassen, dass man dadurch beim zug auf den
o.g. henkel kein einfädeln mit rechts provoziert, was jetzt gut vermieden wird.
tja, eben alles geschmackssache und dies nur meine meinung. jedoch fände ich es schade, würde
dieser spannenden passage der erlebniswert genommen, da kaum noch solche routen entstehen, wo
man zwingend aber unkritisch überm haken klettern muss.
Astrella [Shield / Schild]
wirklich ein fesches roütchen! ABER, den letzten zh auszulassen, sollte man
sich sehr gut überlegen und absolut sicher sein, dass man da weder rausfallen noch einfädeln
kann (was m.e. beides dort ganz schnell bzw. ständig passiert)! von mir gibt's ne klare KLIPP-
oder(und) HELMempfehlung, nachdem es mit da volles pfund umgedreht hat, als ich in reichweite
des henkels noch abgeschmiert bin. ist zwar gut ausgegangen, jedoch kann keine route so schön
sein, dass man dafür pflegefallstatus in kauf nimmt!
Astrella [Shield / Schild]
der letzte haken ist eigentlich dazu da, damit man die tour sozial im vorstieg
auschecken kann. es gibt sogar eine halbwegs passable einhängposition: man muss nur mit dem
linken fuß weit genug links draussen stehen, dann kann man das ding auch aus der kletterposition
clippen.
Astrella [Shield / Schild]
richtig, der klipp ist allerdings fast so anstrengend wie alle weiteren züge,
so dass die empfehlung kursiert, ihn im durchstieg einfach auszulassen...
Caligula [Großer Keilstein]
Was das altmühltal so wertvoll macht, ist in meinen augen u.a., dass man immer
mal wieder ganz unten auf dem boden der vertikalen tatsachen abgestellt wird... Genauso
durchgedreht wie der namengebende tyrann fühlen sich die hände an, wenn man sie mal zu tief in
diese wahnsinnslinie gesteckt hat. Wer genügend strom hat, kann den schredderriss hautschonend
hangeln/piazen. Aber solange man stromsparend klemmen muss und kein fakir ist, tut man gut
daran, die selbstzerstörung mit beliebigen schichten tapein grenzen zu halten. das steigert den
klettergenuss und verringert die empfundene schwierigkeit gleichermaßen, ganz bestimmt!
Höhlenverschneidung [Schlossfels]
sehr schöner weg, vom hein dankenswerterweise saniert. ist insgesamt noch
etwas bröselig, was sich aber sicher bals geben wird.
ACHTUNG: finger und zehen weg von der großen schuppe am 5.(?) haken, die offenbar nur durch
dreck noch an der wand klebt, sich aber leider wunderbar zum anreißen und draufstehen
anbietet!!!
Black Hole Fun [Kastlhöhle Rechts]
ziemlich kultige und fingerfreundliche felsfahrt mit technisch ausgesprochen
variabler kletterei: hand-/faustriss, verschneidung, steiles gehenkel und lustiges rotieren im
stemmkamin. die absicherung ist z.z. noch semialpin, aber durchaus gut, und wird bei gelegenheit
noch nachgebessert.
Latissimus [Deutsch-Österreicher Turm]
da wo die Tour sich äußerst unelegant nach links in den riss verabschiedet
könnte man sie doch eigentlich mit drei Haken völlig umweltverträglich grad nuff legen? oder?
Latissimus [Deutsch-Österreicher Turm]
das hab ich so auch schon bei ebi "beantragt". bis allerdings das ganz
offizielle ok kommt, hab ich nen vorläufigen umlenker nach den hauptschwierigkeiten gesetzt, so
dass man nicht in den riss queren muss und gscheit abbauen kann.
Latissimus [Deutsch-Österreicher Turm]
Ich muß da immer erst ein bißchen was zusammenkommen lassen, damit sich mit
Herrn Littl eine Ortsbegehung auch lohnt. In aller Regel biege ich das dann rhetorisch schon so
hin, daß der Neutourenwunsch amtlich genehmigt wird. Es sei denn, die geplante Route geht völlig
durch die Büsche. Das ist hier aber nicht der Fall. Also dieses Jahr wird´s nix mehr werden,
nächstes Jahr sicher.
Emanzenschanze [Bischofsbucht Links]
lässige steile tour, die toleranter ist, als es sich anhört. unter gardemaß
sind zwar einige zusätzliche watt ganzkörper- oder/und fingerstrom nötig, aber doch angenehm
variabel an den nur kurzzeitig mäßigen fels zu bringen. und ganz ohne technik geht's auch nicht,
sonst hat man beim diffizilen aufrichter in die platte keine echte chance - ne coole stelle, die
den durchstieg nochmal schön spannend macht... (m.e. deutlich schwerer als der loser)
Winteraktion [Schellneckkopf]
hab mal ein grädchen draufgelegt - in übereinstimmung mit dem créateur de
route. vielleicht kommt das ja im bewertungsgefüge des felsens auch hin, oder nicht?
Nasenüberhang [Kastl Westwand]
alte techno-rumpel von 1965 entlang einer herausragenden struktur, die aus der
froschperspektive tatsächlich an ein riechorgan erinnern kann. dieser (obere) teil bietet
außergewöhnlich steile und (meistens) griffige wand- und kantenkletterei sowie einen kommoden
nohandrest im rechten nasenloch, der den konditionellen anspruch doch angenehm moderat
gestaltet. eine empfehlung für alle plattenmüden, die gern auch mal etwas mehr in der hand
haben.
Südwand [Triangelturm]
für den einen genuss - für den anderen anspruchsvoll. auf jeden fall eine der
besten routen (wenn nicht DIE!) dieser preisklasse in prunn, da selten homogen und fordernd vom
boden weg bis zum umlenker : so kerniger wie keksiger einstieg, tolle lochkletterei im
mittelteil und technischer piazpfeiler oben raus und nur dank der guten (no hand) rests
dazwischen noch im 6. grad. um den einstiegsbruch zu umgehen, kann man den 1. haken auch ganz
gut direkt anbouldern, muss dann aber schon tiefer in die tasche greifen...
Back in the High Life [Triangelturm]
noch so ne ausdauerperle hier, die nen positiven affenfaktor mit gutgriffiger
athletik belohnt, ohne durch banale bewegungsaufgaben zu langweilen. beschränkte reichweite (<
1,75 m) hebt jedoch in der cruxpassage den individuellen anspruch deutlich an, oben nach dem
rastpunkt dagegen wohl lediglich die zugzahl.